Interview: Daniela Fette-Rakowski (GM Jumeirah Frankfurt)

Daniela Fette-Rakowski wechselt aus der Villa Kennedy ins Jumeirah Frankfurt und übernimmt als General Managerin die Leitung des zentral gelegenen Luxushotels.

Seit September 2019 leitet Daniela Fette-Rakowski als General Managerin sowohl die operativen Abteilungen als auch das strategische Management des Jumeirah Frankfurt. Mit mehr als 19 Jahren Erfahrung in der Hotellerie war sie zuvor als Hotelmanagerin der Villa Kennedy, a Rocco Forte hotel in Frankfurt tätig.

Sie sind seit 2011 in Frankfurt, was macht die Stadt für Sie so interessant?

Frankfurt ist ein Markt mit besonderen Herausforderungen. Als Finanzmetropole beherbergen wir viele Gäste, die aus geschäftlichen Gründen in die Stadt kommen. Die Stadt für Freizeitreisende attraktiv zu vermarkten ist eine unserer Hauptaufgaben. Wir profitieren von Attraktionen wie der Alten Oper, dem Mainufer und vor allem der Neuen Altstadt, gerade, da man vom Jumeirah Frankfurt aus alles bequem zu Fuß erreichen kann.

Wer bei Jumeirah übernachtet, dem wird ein Aufenthalt unter dem Motto "Stay Different" versprochen. Welche persönliche Note bringen Sie ein, damit dies im Jumeirah Frankfurt gelingt?

Ich reise persönlich sehr gerne und habe über die Jahre Gastfreundschaft in vielen Facetten kennengelernt. Die Quintessenz daraus möchte ich auch meinen Mitarbeitern mit auf den Weg geben. Denn wer ein passionierter Gastgeber ist, der begeistert seine Gäste von ganz alleine. Wenn uns das im Jumeirah gelingt, sprechen wir von einem "Wow Moment" für unsere Gäste. Zum Beispiel ein romantisch dekoriertes Zimmer für Gäste, die Ihren Hochzeitstag bei uns feiern. Es sind oft aber ganz kleine Gesten, wie eine Tasse Tee für einen Gast mit Erkältung, die im Gedächtnis bleiben.

Daniela Fette-Rakowski: Frankfurt ist ein Markt mit besonderen Herausforderungen.
Daniela Fette-Rakowski: Frankfurt ist ein Markt mit besonderen Herausforderungen.

 

Welches Detail des Hauses ist Ihnen sofort im Gedächtnis geblieben?

Das sind mit Sicherheit unsere Skyline Honigbienen, die wir liebevoll in die Jumeirah Familie aufgenommen haben. Für Frankfurt einzigartig und auch in der Hotellerie weltweit alles andere als ein Standard, der überall zu finden ist. Ich leite damit übrigens weltweit das Hotel mit den meisten Mitarbeitern, denn wer kann schon sagen, über 40.000 von diesen zu haben.

Welche Veränderung in Frankfurt ist Ihnen in den letzten Jahren aufgefallen?

Frankfurt ist eine sehr dynamische Stadt und sie wächst stetig. Großprojekte wie das Terminal 3 des Frankfurter Flughafens oder die neue Frankfurter Altstadt spiegeln dies für mich besonders gut wieder, gerade durch die Kombination aus Tradition und Moderne. Neben dem Anstieg der Übernachtungszahlen in Frankfurt beeindruckt mich vor allem das gastronomische Angebot, welches sich über die ganze Stadt erstreckt. Vom Franziska in Sachsenhausen bis zur Kinly Bar im Bahnhofsviertel gibt es viele Hotspots zu entdecken.

Jumeirah Frankfurt.
Jumeirah Frankfurt.

 

Und warum lohnt sich ein Besuch auch für Frankfurter?

Wir als Jumeirah Frankfurt sind ein Teil der Stadt und wir sehen uns auch als Teil der Frankfurter Gesellschaft. So wollen wir mit dem Max on One Grillroom Frankfurts erster Anlaufpunkt für ein Dinner mit Freunden oder dem Partner sein. Für einen gemütlichen Afterworkdrink mit Geschäftspartnern und Kollegen eignet sich unsere Ember Bar & Lounge ideal, nicht zuletzt durch unsere zentrale Lage im Stadtzentrum.

Wieso raten Sie jungen Talenten in der Hotellerie Fuß zu fassen?

Die Hotellerie bietet ein dynamisches Umfeld und viele Chancen, sich persönlich und beruflich zu entwickeln. Vor allem der tägliche Kontakt mit Gästen zeichnet für mich die Branche aus. Das hohe Maß an Flexibilität und Dienstleistung, welches wir fordern und worauf wir gerade junge Talente schulen, ist aber nicht für jeden etwas. Wir suchen Gastgeber aus Leidenschaft. Wer dies ist, dem stehen in der Hotellerie alle Türen offen.

Fotos: Jumeirah Frankfurt

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