Ausgezeichnet - The Strand Yangon als erstes heritage Hotel prämiert

Mit der Öffnung des Landes seit dem Jahr 2012 gewinnen in Myanmar Perspektiven des Denkmalschutzes nach westlichem Vorbild zunehmend an Bedeutung. Keine Stadt Asiens verfügt wie Yangon über 189 klassifizierte Gebäude aus der britischen Kolonialzeit. Das The Strand hat nun als erstes Haus überhaupt nach seiner erfolgreichen Renovierung die neu eingeführte blaue Plakette als historisch wertvolles Gebäude erhalten...

Mit der Gründung des Yangon Heritage Trust (YHT) im Jahre 2012 begann für Yangon eine neue Zeitrechnung. Der Trust hat es sich zur Aufgabe gemacht, das über die Architektur der alten Hauptstadt vermittelte historische und kulturelle Kapital zu identifizieren, zu schützen und in seiner Entwicklung zu begleiten. Auf der Grundlage eines Masterplanes in Abstimmung mit der Regierung wird eine langfristige Strategie umgesetzt, auch um weitere Investoren zu gewinnen. Aktuell befinden sich 65 koloniale Gebäude unter der Supervision des Trusts im Sanierungs- und Entwicklungsprozess.

"Yangon today has everything to gain and everything to lose. Now is the moment to set the city in a new direction and avoid the mistakes of its regional neighbours. Now is the moment to begin turning Yangon into Asia’s most liveable city", so der Vorsitzende. Nach außen erkennbar wird der erfolgreiche Abschluss der einzelnen Projekte durch die Verleihung einer blauen Plakette, wie sie nun als erstes Haus das berühmte Hotel aus dem Jahr 1901 erhalten hat.

Die blaue Plakette für die `Grand Dame`...
Die blaue Plakette für die `Grand Dame`...

 

Historische Bar als zentraler Treffpunkt der Stadt

Das Strand mit seinen 32 Suiten ist vor allem bei Reisenden beliebt, die den Charme historischer Kolonialgebäude schätzen. Mit einer Raumhöhe von fünf Metern und einer noch am Original angelehnten Inneneinrichtung, ergänzt durch moderne Technik, gehören die Suiten zu den schönsten in Südostasien. Für all jene, die nur kurz in der Stadt verweilen mit knappem Zeitbudget sei ein Besuch in Sarkie’s Bar empfohlen.

Die ursprünglich aus Armenien stammenden Brüder sind den Freunden historischer Hotelarchitektur ein Begriff; ihr erstes Haus, das Raffles in Singapur, hat für Generationen den Maßstab der weltweiten Hotelarchitektur geprägt. Auf der Suche nach neuen Destinationen kam Burma in ihren Blick, nachdem die Engländer nach 1886 und dem dritten anglo-birmesischen Krieg das ganze Land besetzten. Rangun (heute Yangon) wurde zum wichtigsten Hafen der asiatischen Welt und genau hier sollte eines ihrer schönsten Hotels entstehen.

Treffpunkt Sarkie’s Bar...
Treffpunkt Sarkie’s Bar...

 

Treffpunkt für Diplomaten und Künstler

Die historische Bar ist bis heute einer der beliebtesten Plätze für die Abendstunden in der Stadt. Peter Ustinov soll ganze Nächte hier verweilt haben, Rudyard Kipling und William Somerset Maugham schätzen die Atmosphäre hier ebenso wie der moderne Reisende unserer Zeit. Bis heute ist die Bar zudem der zentrale Kontaktpunkt für akkreditierte Diplomaten vor Ort, die sich aus den einzelnen Botschaften zur happy hour immer wieder freitags hier einfinden. Jazz Live Musik begleitet oft die Abende. Die Cocktails sind legendär und bewusst nach den Vorlieben der berühmten Gäste der Vergangenheit kreiert. Empfehlung: Strand Sour.

Mit dem sich anschließenden Bistro Restaurant Strand Café und dem restaurant gastronomique unter der Leitung von Patrick Perié (Kulinariker berichtete: hier...) hat das Strand gleich drei einladende Alternativen für die Freunde eines kolonialen Ambientes und moderner Kulinarik.

 

Impressionen:

Info: Reisen nach Myanmar und nach Yangon inklusiver attraktiver Vor- und Nachprogramme bietet Geoplan Privatreisen, www.geoplan-reisen.de und www.diethelmtravel.com 

Anreise: Das aktuell attraktivste Preis-Leistungsverhältnis in der BC über Bangkok nach Yangon bietet Thai Airways. Die Umsteigezeit in Bangkok ist mit 90 Minuten optimal bemessen, www.thaiair.de

Fotos: The Strand

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Zuletzt bearbeitet am 30/05/2019

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