Lederfeinkost: Label für "Feine Kost" aus Hamburg

Nur das beste Material folgert das beste Produkt! Weniger Weisheit als Wahrheit - und Leitsatz für den Hamburger Lederkünstler Stefan Urbach, 49, Eigentümer von Lederfeinkost, dem extravaganten Label mit Geschmack...

Nein, Laufkundschaft gibt es hier nicht wirklich. Muss auch gar nicht. Denn die Werkstatt von Stefan Urbachs Label Lederfeinkost ist kein Ladengeschäft, keine Hochglanz-Boutique. Sie ist vielmehr eine Kreativ-Loft in Altona, inmitten angrenzender Industrie. Vorbei an einer Tischlerei, geht es hinauf in den zweiten Stock in der Borselstrasse 9. Hinter einer schweren Metalltür öffnet sich die Werkstatt Urbachs, Ledergeruch liegt in der Luft.

Nur beste Qualität

Seit 25 Jahren betreibt der emsige Hamburger sein Handwerk, legt höchsten Wert auf Qualität und beste Materialien. So verwundert es wenig, dass seine Lieferanten nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Schweden und Italien kommen. "Ich achte darauf, dass meine Geschäftspartner die vegetabile Gerbungsmethode anwenden. Das bedeutet, dass alte Rezepturen von den Gerbereien angewendet werden, um die Chemiebelastung des Leders so gering wie möglich zu halten", erklärt Urbach. Das sei nicht nur für die Kunden ein Zugewinn, sondern auch für ihn wichtig, da er jeden Tag mit den Materialien arbeite, vermerkt er weiter.

Und ebenso selbstverständlich ist es für den Lederkünstler, sich in regelmäßigen Abständen immer wieder von der Qualität der Materialien bei den Produzenten Vorort zu vergewissern. Zweimal im Jahr fährt er dazu in die Toskana und kontrolliert die Lederqualität direkt bei seinem italienischen Lieferanten, einem mittelständischen Unternehmen, dass zu den besten in Italien zählt.

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Nach der Lieferung geht es dann an den Zuschnitt und die Produktion der Taschen, Gürtel und Accessoires. Verschiedenste Lederstärken kommen da zum Einsatz. Für Taschen – in den verschiedensten Farben – ist es 1 bis 1,4 mm starkes Leder, bei einem Gürtel sind es sogar bis zu 3,5 mm. "Natürlich kann man auch dünneres Leder verwenden, aber dann zahlt der Kunde für minderwertige Qualität. So etwas gibt es bei mir nicht", so der Hamburger.

Unikat mit Label

Jede Tasche, die aus der kleinen Werkstatt kommt, erhält eine Prägung mit der Aufschrift "Lederfeinkost". Auch Geldbörsen bekommen eine Signatur mit dem Namen des Labels. Denn mittlerweile braucht sich der 49-Jährige nicht mehr hinter den großen Namen verstecken. Er vertreibt seine Produkte nicht zuletzt über seinen Web-Shop. Die Produktpalette ist mannigfaltig, und individuelle Wünsche erfüllt er gerne. "Natürlich fertige ich auch speziell auf die Wünsche der Kunden an, wie zum Beispiel Prototypen für andere Hersteller", so Urbach.

Aber sein Kerngeschäft bleibt die Produktion der einzigartigen Ledertaschen. Die gibt es schier für jeden Anlass und in diversen Formen und Farben. Denn seine Klientel ist das gehobene Segment, mit Anspruch auf Individualität und höchste Handwerkskunst. Und das kann das kleine Unternehmen zielgenau abliefern!

Weitere Informationen unter: www.lederfeinkost.com 

 

Impressionen:

Fotos: Lederfeinkost

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Zuletzt bearbeitet am 26/09/2018

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