Die Grande Dame der Kölner Hotels, das "Excelsior Hotel Ernst"

Legendär die Geschichte, einmalig die Lage, außerordentlich die beiden Restaurants: Als Mitglied von "Selektion Deutscher Luxushotels" und einziges Mitglied der ’Leading Hotels of the World’ in Köln bietet das Fünf-Sterne-Hotel mit seinen 137 Zimmern und Suiten luxuriösen Wohnkomfort und höchsten Servicestandard der Stadt am Rhein.

"Ihre Individualität ist unsere Stärke" – diese Philosophie wird von allen 180 Mitarbeitern des "Excelsior Hotel Ernst" täglich gelebt. Der warmherzige Empfang und die höchst aufmerksame Gästebetreuung beginnt im Kölner "Excelsior Hotel Ernst" bereits draußen vor der Tür, sei es durch Portier oder Wagenmeister oder wenig später an der Rezeption – sehr offensichtlich freut man sich sehr auf jeden Gast. Zu Füßen des Kölner Doms, der gotischen Kathedrale mit ihren Touristenströmen auf der Domplatte und wenige Schritte entfernt vom turbulenten Kölner Hauptbahnhof gelangt man sogleich in eine Ruhe-Oase. Die vor kurzem umgebaute Hotellobby in ein "einladendes Wohnzimmer" trägt ein Übriges dazu bei, in kürzester Zeit "anzukommen".

Das stetige Bestreben, die Individualität der Gäste, Tradition und zeitgemäßen Komfort zu vereinen, wird zuallererst von den Gästen gewürdigt, "... wir haben sehr viele Stammgäste", sagt Direktor Henning Matthiesen – und schließlich in besonderer Weise auch durch zahlreiche Anerkennungen von unabhängigen Fachpublikationen. Seit November 2012 leitet Henning Matthiesen das "Excelsior Hotel Ernst", das Motto "Tradition & Innovation" für das erste Haus am Platz führt er mit neuen Akzenten fort, unter seiner Leitung fand auch die jüngste Renovierung statt, von denen es im Verlauf der langen Hotelgeschichte so einige gab – ein wenig so wie bei dem berühmten Dom direkt gegenüber.

Anlaufstelle für Gourmets

Ganz besonders auch die beiden Restaurants im Hause, auch für Kölner Gourmets wichtige Anlaufstellen. Das Restaurant "Hanse Stube" erhielt 1976 seinen bis heute beliebt-zeitlosen Stil. Das Angebot von Chef Maximilian Specht sind feine bis rustikale Speisen. In der gemütlich-eleganten "Hanse Stube" wird auch das Hotelfrühstück eingenommen, ein auf jede Art von Geschmacksbefindlichkeiten abgestimmtes Buffet. Auf der Abendkarte finden sich frische Fine de Claire Austern, in Nussbutter confierter Atlantik-Hummer, Loup de Mer mit Kürbis, Salsiccia, Fenchelkrokant und Freogola Sarda oder Petersilienwurzelcremesuppemit geräucherter Entenbrust und Walnuss ebenso wie vegetarische Kreationen: Kürbis mit Picandou beispielsweise, auch Waldpilzessenz mit Pilzcrumble und Schnittlauchöl oder Getrüffeltes Acquerello-Risotto mit Trüffelschaum, pochiertem Bio-Ei und Kräuterseitlingen – alles als Augenweide serviert, versteht sich.Basis der Arbeit von Maximillian Specht sind die Wertschätzung des Produktes und sein enormer Einfallsreichtum in der Zusammenstellung eben dieser Produkte.

 Restaurant taku - Das Haus der asiatischen Genüsse.
Restaurant taku - Das Haus der asiatischen Genüsse.

 

"taku – Das Haus der asiatischen Genüsse" ist ebenfalls seit 2001 ein unveränderter gastronomischer Hot Spot in Köln, und obwohl die Räumlichkeit im Untergeschoß eingerichtet ist, hat sie durch ein sehr raffiniertes Lichtkonzept, die transparente Glasbrücke, die wie ein Laufsteg wirkt und das gewundene Gewässer mit den Koi Karpfen etwas zartes, Schwebendes. Chef Mirko Gaul reicht Erlesenes aus den Küchen verschiedener fernöstlicher Hochkulturen. Angefangen bei der puristischen Japanischen Küche über die etwas deftigere Chinesischen bis hin zu den würzigeren Varianten der thailändischen und vietnamesischen Gaumenfreuden.

Das Signature Menu von Mirko Gaul zergeht schon beim Lesen der Karte auf der Zunge: Den Wolfsbarsch kombiniert er mit Buttermilch, Shiso und Radieschen, zur Jakobsmuschel fügt er Gartenkräuter, Tapioka und Yuzu. Seine Miesmuschel kommt mit Zitronengras, Kaffir-Limette und Schmand auf den Teller. Zum Kaisergranat wählt er Thai Curry, für das Iberico Sparerib Gailan, eine Art chinesischer Brokkoli. Rinderfilet mit Tsukemono, dem eingelegten japanischen Gemüse. Die abschließende Blaubeere kombiniert er mit Gin, Galgant und Original Beans Edel Weiß Schokolade. Dass die vorzüglichen Speisen auf dem Teller auch ein ästhetisches Vergnügen sind, versteht sich von selbst.

Der renommierte Busche Verlag mit seinen Publikationen "Schlemmer Atlas" und "Schlummer Atlas" wählte im Herbst 2009 das "taku" zum besten ausländischen Restaurant in Deutschland. Und das "Excelsior Hotel Ernst" zum Hotel des Jahres 2010. Im Jahr darauf freute sich das "taku"-Küchenteam über seinen ersten Stern vom Guide Michelin, in den beiden darauffolgenden Jahren wurde das "taku zur Freude des Teams wiederholt mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

Küchenchef Mirko Gaul.
Küchenchef Mirko Gaul.

 

Zauber einer Hotelgeschichte

Hotels, die eine eigene Geschichte haben, strahlen einen besonderen Zauber aus, von dem man mehr erfahren möchte. Die der Grande Dame der Kölner Hotels begann 1863. Erbauer und Besitzer Carl Ernst, "Königlicher Hofrestaurateur am Zentralbahnhof" verkaufte später an Friedrich Kracht, einen in Belgien ansässigen Deutschen. Rasch war die Familie Kracht eine sehr angesehene Familie der Kölner Gesellschaft. Dabei war es nicht unwesentlich, dass Kracht eines der wichtigsten Kölner Ämter innehatte, das des Prinzen im Kölner Karneval.

Viele Renovierungen und Modernisierungen haben das legendäre Kölner Haus während seiner langen Historie stetig in seinem Ansehen wachsen lassen. Die jüngsten, den Ausbau zweier Suiten sowie zehn weiterer Zimmer im zusätzlichen "Marzellenflügel" fand sogar während des laufenden Betriebes und in kürzester Zeit statt. 

Für die 23 neuen Deluxe Doppelzimmer, sieben Junior Suiten und fünf Executive Suiten hat man ebenfalls tief in die Tasche gegriffen: Sieben Millionen Euro. In den Suiten unter dem Dach konnten die Balken erhalten werden, auch dort findet man Behaglichkeit und das auf Reisen so oft gesuchte "Zuhause-Gefühl" – kein Großstadtlärm dringt in die Räume. Die Wahl der feinen Materialien, die sanften Cremefarbtöne von Beige und Blau stimmen auf Entspannung ein. Gleichzeitig wurden die öffentlichen Räume mit modernster Klimatechnik ausgestattet, das hochmoderne Business Center bietet alle Kommunikationsmöglichkeiten der globalen Welt. 

Seinerzeit waren unter den illustren Gästen aus Politik, Adel und Industrie auch der deutsche Kaiser Wilhelm I. Von seinem Fenster aus konnte er den Bau des Kölner Doms verfolgen. Der begann ja im 13.Jahrhundert und wurde nach 300-jähriger Unterbrechung erst im 19.Jahrhundert vollendet. Doch so richtig fertig ist er wohl nie, nach und nach werden alle Bestandteile 1:1 ausgetauscht und immer ist irgendwo ein Gerüst zu sehen.

1890 übergab Krachts Ehefrau das "Hotel Ernst" an ihren Sohn Carl und Tochter Hermine. Carl heiratete in Zürich Emma Pauline Baur und somit in die Schweizer Hotelierfamilie Baur ein. Das berühmte Baur au Lac ist bekannt, die Familie besaß damals auch noch das ‚Savoy Baur en Ville’. Während Carl in Zürich zunächst das "Baur au Lac" leitete, kümmerte sich in Köln Direktor Friedrich Reime um dessen Hotel, er führte es ruhmreich als Direktor bis 1983.

Lobby des Hotels…
Lobby des Hotels…

 

1910 eine Sensation: Ein eigenes Bad

Größtmöglicher Komfort für die Gäste war schon immer die Prämisse des "Hotel Ernst", wie es zu der Zeit noch hieß. 1908 bis 1910 ein Teilabriss und umfangreiche Erweiterung mit grandioser Wiedereröffnung als Fünf-Sterne-Grandhotel "Excelsior Hotel Ernst". Sensationell: 100 von den nun 250 Zimmern hatten ein eigenes Bad, etwas völlig Neues und auch das fließende Wasser war etwas sehr Besonderes. In den 1920er Jahren musste es erneut komplett renoviert werden, denn 1918, nach Unterzeichnung des Versailler Vertrages, war das Hotel Hauptquartier der Britischen Besatzungsmacht und danach in sehr schlechtem Zustand. Ab 1946 schließlich – das Gebäude war von den Bomben im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont geblieben, musste aber dennoch instandgesetzt werden – führte Carls Enkel Charles das renommierte Haus. 

Mit dem sogenannten Rundbau von 1986 und seinen 29 exklusiven Appartements und Doppelzimmern sowie einem glamourösen Treppenhaus, das von einer Glaskuppel gekrönt ist, setzte man neue Meilensteine für den Komfort der Gäste."Tradition & Innovation" war zu allen Zeiten schon die Devise, mit der die Verjüngung des Grandhotels vorangetrieben wurde: Die denkmalgeschützte Naturstein-Fassade zur Domseite wurde aufwändig restauriert, danach erblühten auch die von den Zeiten geprägten filigranen Fassaden des Hanseflügels in neuem Glanz. Den exklusiven Saunabereich mit modernsten Fitnessgeräten, eine Trocken- und Dampfsauna, Erlebnisduschen sowie einen Ruheraum sind nun ebenfalls fester Bestandteil des exklusiven Angebots.

Große Namen – Legendäre Direktoren

"Excelsior" bedeutet im lateinischen "ausgezeichnet, das sehr erhabene" und so trifft die Namensgebung den Leitgedanken des Hotels wie den Nagel auf den Kopf.Viele Namen von maßgeblichen Direktoren der Hotellerie gingen in die Geschichte des Hotels ein, wie derer von Max Mattheus, Erico Geweyer oder Siegfried Breunig, auch Manfred Brennfleck, Robert A. Schaller und schließlich Wilhelm Luxem, der heute das "Baur au Lac" leitet. Sie alle haben Maßstäbe der Gastfreundschaft gesetzt.

Rundbau im Excelsior Hotel Ernst.
Rundbau im Excelsior Hotel Ernst.

 

Alle Sehenswürdigkeiten, die Kölner Altstadt und und der Rhein sind fußläufig zu erreichen und nur wenige Gehminuten entfernt. Als Ortsfremder ist es eine helle Freude, sich von Concierges wie Wolfhard Jüchtzer Rat zu holen, wie man diese Stadt am Rhein am besten entdecken und verstehen kann. Der geborene Kölner kennt jeden Winkel für jede Interessenlage und man fühlt sich zügig in diese Stadt "integriert. 

Für ein "Kölsch", das typische obergärige Kölner Vollbier in der "Stange", dem hohen, schlanken, zylinderförmigen Bierglas, muss man nicht weit gehen: das "Früh" zum Beispiel bietet ureigenes Kölner Flair und herzhafte ‚Art of Gastronomie’. Die Mahagonigetäfelte "Piano Bar" des "Excelsior Hotel Ernst" jedoch verleitet, das Bier genüsslich dort zu trinken. Barchef Matthias Allgaier und sein Team mixen selbstverständlich klassische, aber auch selbst kreierte Cocktails, für die Kuchenspezialitäten zum Kaffee sollte man bereits am Nachmittag eintreffen.
Geheimrezept im Safe

Unter den Küchengeheimnissen des Excelsior Hotel ernst" verbirgt sich noch eine ganz besondere Spezialität: Als einziges Kölner Hotel ist das Haus auf den Weihnachtsmärkten dort mit einem eigenen Stand vertreten, an dem es den begehrten "Excelsior-Stollen" zu kosten gibt. Auch diese Geschichte hat eine lange Tradition: Seit Generationen wird das Rezept sicher im Safe des Hotels verwahrt. Mitte Oktober wird es vom Direktor Henning Matthiesen feierlich entnommen und an die hoteleigene Pâtisserie übergeben.

Zur Verkostung des ersten Stollens des Jahres reist Hotel-Eigentümer Herr Charles Roulet stets persönlich an, um den Auftrag zur Produktion der Stollen zu erteilen. Die Pâtisserie fertigt das exquisite Gebäck mit viel Liebe und nur aus besten Zutaten. Von jedem verkauften Stollen spendet das Hotel einen Euro an das Kölner Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße.  "Excelsior Hotel Ernst" ist u.a. Mitglied bei "Selektion Deutscher Luxushotels", ein Zusammenschluss von derzeit insgesamt neun führenden Fünf-Sterne-Grandhotels: "Das weltweite Renommee, das sich jedes der Grand Hotels im Laufe seiner Geschichte erworben hat, gründet sich auf luxuriösem Ambiente, exquisiter Sterne-Küche und einem Höchstmaß an einzigartigem und individuellem Service.Eine neue Interpretation von Luxus, Erlebnis und Emotion".

Weitere Informationen:

Excelsior Hotel ErnstDomplatz / Trankgasse 1 - 550667 Köln
137 Zimmer und SuitenTagungsräume und Bankettsaal
www.excelsior-hotel-ernst.de
Einziges Mitglied der Leading Hotels of the World in Köln https://de.lhw.com
Mitglied von Selektion Deutscher Luxushotels
www.selektion-deutscher-luxushotels.com

Fotos: Excelsior Hotel Ernst

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Zuletzt bearbeitet am 25/04/2018

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Autor

Uta Petersen

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