Innovativ, euphorisch, erfolgreich: Gourmetboom nördlich des Polarkreises (Teil 1)

Mitternachtssonne und Nordkap im Sommer, das einzigartige Erlebnis der Polarlichter im dauerdunklen, schneesicheren Winter! Nicht nur auf den ersten Blick sind dies die Top-Attraktionen Nord-Norwegens.

Dazu locken arktische Flora und einmalige Fauna wie Rentiere, Orcas und Buckelwale. Und die atemberaubende Küsten- und Berglandschaft lädt zu vielfältigen Aktivitäten, die längst nicht nur Wandern oder Radfahren umfassen. So kann man im Winter neuerdings sogar segeln und Ski fahren – auf einer Tour! Nicht nur nebenbei kann man Nord-Norwegen auch als kulturelle Sightseeing-Tour aber auch literarisch erfahren: Etwa auf den Spuren von Knut Hamsun, Norwegens bisher einzigem Literatur-Nobelpreisträger aus dem Jahr 1920. Er lebte im Nordland und nannte das 1500 bis 2100 km nördlich von Oslo liegende Gebiet schlicht "das schönste Stück Norwegens".

Weit weniger bekannt ist indes, dass Nord-Norwegen derzeit einen veritablen Boom in Sachen Lebensmittelherstellung erlebt. Verantwortlich dafür ist Norwegens Landwirtschaftsministerium, das seit längerem Landwirte und Neugründer mit Subventionen zur stärkeren Produktion hochwertiger lokaler Rohwaren animiert. Nicht zuletzt diese staatlichen Programme haben nun bis 500 km nördlich des Polarkreises eine wahre Start up-Boom ausgelöst, der auch Nord-Norwegens Küche stark beeinflusst. In Märkten und Restaurants wird nun verstärkt regionale Lebensmittel angeboten: "Kortreist mat", "Essen der kurzen Wege", heißt die Parole.

Und so können Besucher zwischen der Nordland-Hauptstadt Bodø (49 950 Einw.) in der Provinz Salten und der der größten norwegischen Stadt im Norden, der Hafenmetropole Tromsø (72 200 Einw.) in der Provinz Troms heute Nord-Norwegen auch kulinarisch entdecken. Bodø ist z. B. dank Flughafen und Nordland-Eisenbahn, Lofoten- und Hurtigruten-Fährhafen und nicht zuletzt dank des Straßennetzes verkehrstechnisch perfekt erreichbar. Mit Ausnahme der Nordlandbahn gilt dies auch für Tromsø. Dabei könnten Besuche direkt bei den Produzenten ebenso auf dem Programm stehen wie die direkte Verkostung in nagelneuen Cafés und Restaurants, die vielfach erst 2015 öffneten.

Für den Kulinariker war Jürgen Sorges im arktischen Winter vor Ort und hat auch den neuen "Goldjungen am Herd" über die Schulter geschaut. Für alle Noch-nicht-Norwegenfans bietet sich allerdings auch aktuell in Deutschland eine gute Gelegenheit, erste Kostproben des nordnorwegischen kulinarischen Wunders zu genießen. Norwegens Landwirtschaftsministerium hat die innovativsten unter den Neugründungen zur diesjährigen Internationalen Grünen Woche nach Berlin eingeladen. So bietet sich vom 15. Januar bis zum 24. Januar2016 auf dem Berliner Messegelände in Halle 8.2, Stand 114, die einmalige Chance, diese ausgefallenen Produkte auch in Deutschland zu genießen und zu erwerben. En passant kann man auch etwas über die in Nord-Norwegen lebende Minderheit der ca. 40 000 Sami (Samen) lernen. Erstmals sind sie mit einem eigenen Auftritt auf der IGW vertreten!

"Gulrotmarmelade til folket!" "Karottenmarmelade für das Volk!"

Welchen Bedingungen und Risiken das neue norwegische Produktewunder ausgesetzt ist, erfährt man schon direkt vor den Toren von Bodø im schmucken Dörfchen Valnesfjord. Hierher haben sich die ehemaligen Sozialpädagogen Mathilde Jakobsen und Håvard Johannes Winther mit ihren zwei Kindern zurück gezogen, um nun Karottenmarmelade und Pesto auf Basis von Karottengrün zu produzieren. Dass dabei ihre Wahl auf Norwegens "Karottendorf` Nummer 1", Valnesfjord, fiel, verwundert dabei kaum. Valnesfjord ist für die hohe Qualität und Süße seiner Karotten bekannt. Und so ist es für Håvard Johannes Winther äußerst praktisch, dass die benötigten Karottenfelder nur 2 km entfernt liegen. Die Startposition war für die zwei, die erst 2015 ihre Arbeit in Bodø aufgaben, aber auch deshalb praktisch, weil die arktische Lage ihnen zuspielt: Norwegens Landschaft begünstigt kleinteilige Produktion auf weit verstreuten Höfen. Nutztiere wachsen hier unter natürlichen Bedingungen auf. Gemüse, Früchte und Beeren bleiben nahezu unbehandelt und sind somit von Natur aus rein "Bio"! Denn Pflanzenschutzmittel sind nördlich des Polarkreises nicht nötig, weil Schädlinge bisher so gut wie nicht bis hierher vorgedrungen sind.

Mathilde Jakobsen und Håvard Johannes Winther.
Mathilde Jakobsen und Håvard Johannes Winther.

 

Ein Problem ist natürlich die kurze landwirtschaftliche Saison. Die Aussaat startet oftmals erst Anfang Juni, die Erntezeit erstreckt sich maximal bis Mitte September reicht. Von großem Vorteil ist aber neben den mildes Klima bringenden Segnungen des Golfstroms die intensive Sonnenstrahlung im kurzen nordischen Sommer. Dabei erreicht die Mitternachtssonne zwar nicht die Strahlkraft der Tagessonne. Doch es reicht allemal, um hier die süßesten Karotten Norwegens gedeihen zu lassen. Denn als Ernteergebnis steht ein sehr viel höherer Naturzuckergehalt in der Karotte zu Buche. Ein Effekt, der auch bei Beeren spürbar ist. So kann man noch in Norwegens Region Trøndelag rund um Trondheim die süßesten und besten Erdbeeren weltweit finden. Dagegen steht ein gewaltiges Risiko, dem auch die zwei Sozialpädagogen ausgesetzt sind: Eintretender Frühjahrsfrost kann jede Aussaat vernichten und hat schon manchen Nordlandbauern in den Ruin getrieben…

Doch wer wagt, gewinnt! Im Nu hat sich Matildes und Håvards satt rotorangene Karottenmarmelade durchgesetzt, die sie in 120 ml-Gläsern längst nicht mehr nur in ihrem kleinen Laden, sondern auch in Bodø und online anbieten. Zur Weihnachtszeit wird gar eine Variante mit Weihnachtsgewürzen aufgelegt. Revolutionäre Parole und Motto der zwei: "Gulrotmarmelade til folket!"" Karottenmarmelade für das Volk!"

Der Erfolg zog neue Ideen nach sich. Håvard Johannes schwärmt vom aktuellen Pesto-Projekt, für das er sogar einen Hand-Traktor für die Ernte des Karottengrüns entwickeln musste. Aber da musste er nur kurz die Bauern von Valnesfjord fragen: "Die haben die Maschine in zehn Minuten entwickelt!"

Seither heißt es für Håvard und Mathilde Blanchieren (2 Minuten), Kühlen (2 Minuten), mit Bio-Rapsöl, Zitrone und Knoblauch anreichern, um den Karottengrün-Pesto herzustellen. Und welche Rolle dabei auch noch Rote Bete spielen kann, verraten die zwei auf der Internationalen Grünen Woche. Wer allerdings das leckere selbstgebackene Brot und das täglich frische Gebäck, zuckerfreies Arctic Candy, die süße Versuchung des Mosbrom-Konfektes, tiefgefrorenes geräuchertes Walfleisch (Røkt Hvalkjøtt) oder Rentier haben möchte, der muss zu ihnen in den Laden. Dort gibt es auch – in herrlichen Verpackungen mit Damenportraits der 1940er Jahre, Kräutertees der Marke Tetesene: etwa "Marys magiske magekur" (Marys magische Magenkur) mit Rooibos, Anis, Orange und Pu Erh-Blättern, "Gunvorts heftige halsterapi" (Gunvors heftige Halstherapie) oder "Fannys fyldige fersken"!

Saltstraumen: "Arctic Salt" vom größten Malstrom der Welt

Nur 30 Autominuten von Valnesfjord und 30 km östlich von Bodø tost der Saltstraumen, der stärkste Gezeitenstrom der Welt. Der 2,5 km lange, nur etwa 150 Meter breite Sund zwischen den Inseln Straumen und Straumøy verbindet den Yttre (äußeren) Saltfjord mit dem Skjerstadfjord, der auch Indre Saltfjord (innerer Salzfjord) genannt wird. Hier strömen im Gezeitenwechsel bis zu 400 Millionen Kubikmeter Wasser in die Meerenge hinein und wieder hinaus. Auf der den Sund überspannenden Brücke des Riksvei 17 darf man leider nicht mit dem PKW stoppen, um von oben das gewaltige Spektakel der Strudelwirbel aus luftiger Höhe zu genießen. Aber man kann am Rande parken, auf die Brücke laufen, oder aber direkt an den Strom spazieren, wie es jährlich tausende Angler tun, die hier vom Fischreichtum profitieren (vor allem Heilbutt, Köhler, Dorsch) und auch schon den bislang größten Lachs der Welt fingen: 22,3 kg schwer!

Arctic Salt vom größten Malstrom der Welt.
Arctic Salt vom größten Malstrom der Welt.

 

Es gibt ein kleines Museum zur Geschichte des Lebens am Saltstraumen. Und es gibt Tore Hongset. Der Fünfzigjährige ist Geschäftsführer der 2013 neugegründeten Meersalz-Manufaktur "Arctic Salt". Ihr Firmensitz liegt direkt am Saltstraumen, das Wasser schwappt bisweilen an die Hausfundamente. Für das Meersalz allererster Güte sorgen auch Mitarbeiter Håvard Stenersen und Gattin Ivar Hongset. Zwei 4000 l fassende Bassin bilden die Ausgangsbasis für die Produktion. Dann sorgen Luft-Wasser-Pumpen in sieben bis neun Arbeitsgängen und mit Temperaturen von bis zu 60° C für die ökologisch einwandfreie Produktion des kostbaren weißen Goldes. 1,6 Mio. NOK, ca. 170.000 Euro hat Tore Hongset investiert – und es hat sich gelohnt.

Neben dem klassischen Meersalz hat er nun zur 200-Jahrfeier der Stadtgründung von Bodø ein zweites Produkt entwickelt: Dieses "Jubiläumssalz" wurde zehn Minuten auf Birkenholz geräuchert! Beide Salze werden in von Tore und Håvard handsignierten Gläsern natürlich auf der Grünen Woche angeboten (132 NOK/ca. 14 Euro, handsignierte Gläser), aber auch online angeboten. Noch brandneu ist der Einsatz von Arctic Salt in Kosmetika und Hautsalben.

Dennoch ist die erfolgreiche Meersalz-Story für Tore kaum mehr als ein Nebenerwerb. Denn hauptberuflich ist er Nordnorwegens Seenotretter Nummer 1: Er koordiniert alles Rettungseinsätze auf See – bis hin zum Nordpol! Und so frage ich Tore besser nicht, was er von jenen Tauchern hält, die es tatsächlich wagen, nahe der Wirbel des Saltstraumen zu tauchen. Vielleicht reicht ja auch der Hinweis auf jenes "Russenholz", das Einheimische seit Jahrhunderten als Strandgut am Saltstraumen sammeln. Dies arktische Treibholz stammte meistens von wenig wetterfesten russischen Trawlern – daher der Name.

Fotos: Jürgen Sorges

 


 

Norwegen und Nord-Norwegen auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) Berlin, 15.1. – 24.1.2016:
Halle 8.2, Stand 114, www.gruenewoche.de/DieMesse/Aussteller/InternationaleAussteller/;
Tageskarte 14 €, Happy Hour-Ticket (Mo. – Fr. ab 14.00 Uhr) 10 €

Aussteller und Produkte aus Nord-Norwegen auf der IGW 2016:
"Han Sylte", Dorf Valnesfjord bei Bodø, Tel. +47 467 4 67 69 (Mathilde), Tel. +47 701 84 90 (Håvard), This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.hansylte.no; Laden Valnesfjord Do., Fr. 10.00 – 17.00, Sa. 10.00 – 15.00 Uhr; Verkauf auch in Trondheim, Tromsø, Bodø und Andenes.

Arctic Salt, Ripnesveien, Ripnes, 8056 Saltstraumen, Bodø, Tel. + 47 907 3 57 49, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., http://arcticsalt.no

Bådin Bryggeri (Brauerei), Bodø, Tel. +47 922 3 78 07; This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.baadin.com; Brauereibesuch Do. 19.00 – 21.00 Uhr nach Vereinbarung via Tel. +47 971 2 39 76; Ticket inkl. Verkostung 300 NOK

Inga Sami-Siida, Kvalsaukan, 8400 Sortland, Tel. +47 761 2 51 23, Tel. (mobil) +47 908 77558, www.inga-sami-siida.no

Marthahaugen Gård (Farm), Øvre Ånstad vei 19, 8400 Sortland, Tel. +47 916 4 71 70, Tel. +47 761 2 41 50, www.marthahaugen.no; Laden Sa. 11.30 – 16.00 Uhr geöffnet, Restaurant nur nach Vereinbarung

Tromspotet, Naustveien 17 , 9303 Silsand, Tel. +47 77 85 06 90, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., http://midnattsolpotet.no, http://koktogklar.no

Hjerttind Rein, Andsvatnet, 9310 Sørreisa, Tel. +47 926 253 21, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.hjerttindrein.no; Laden tgl. 12.00 – 18.00 Uhr geöffnet

Havgull, P. O, Box 186, 9119 Sommarøy, Tel. +47 952 2 98 55, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.yourvismawebsite.com/havgull-as/english

Kulinarisches aus Norwegens arktischem Norden

Informationen:

Vor der Reise:
Visit Norway, c/o Innovation Norway, Büro Hamburg: Caffamacherreihe 5, 20355 Hamburg, Tel.: +49 40 2 29 41 50, www.visitnorway.de, www.visitnorway.com/de
Visit Norway, c/o Innovasjon Norge (Zentrale): Akersgata 13, 0158 Oslo, Norwegen, Tel. +47 22 00 25 00, www.innovationnorway.no, www.visitnorway.com

Vor Ort:
Northern Norway Tourist Board (Nord Norsk Reiseliv), Tel. +47 901 7 75 00, www.northernnorway.com, www.nordnorge.com

Örtliche Tourismusbüros:
Büro Bodø: Tollbugata 13, P. O. Box 434, 8001 Bodø;
Büro Tromsø: Storgata 69, P. O. Box 23 9251 Tromsø;
Büro Alta: Markedsgata 3, P. O. Box 1163, 9504 Alta,

Nord-Norwegen, Anreise per Flug:

Anreise:
Von Deutschland, der Schweiz und Österreich bestehen mehrmals täglich Nonstop- und Onestop-Flugverbindungen nach Oslo oder Kristiansand, z.B. mit SAS (www.flysas.com/de/de) oder Norwegian (www.norwegian.no/de/).
Ab Berlin fliegen SAS (Star Alliance-Mitglied, Codeshare-Partner der Lufthansa) und Norwegian mehrmals täglich direkt nach Oslo.
Ab München fliegt auch die Lufthansa (www.lufthansa.de) täglich direkt sowie Mo., Mi. und Fr. auch Norwegian direkt nach Oslo.
Ab Hamburg und Frankfurt geht es auch mit Lufthansa bzw. GermanWings (www.germanwings.com) direkt nach Oslo.
Ab Düsseldorf fliegen SAS bzw. Lufthansa via Kopenhagen nach Oslo.

In Norwegen:
Widerøe (www.wideroe.no) und Norwegian fliegen ab Oslo mehrmals täglich nach Tromsø oder Bodø, teilweise auch mit Zwischenstopps (z. B. via Trondheim).
Die Flugpreise variieren je nach Airline (200 – 600 € für Hin- und Rückflug). In Tromsø und in Bodø ist der Flughafentransfer problemlos mit dem Flughafenbus (Flybussen) zu realisieren.

Stopover Oslo:
Der Flughafen Oslo-Gardamoen (https://avinor.no/flyplass/oslo/) liegt 48 km bzw. 60 Busminuten nordöstlich vom Zentrum Oslos.
Flughafentransfer Oslo: Der Flughafen-Bus (Flybussen) hält an vielen zentral gelegenen Hotels der Stadt (5 Routen, 120 Haltestellen). Alternativen: Flughafenzug (Flytoget), Express in 19 Min.; Regionalzug der NSB ca. 50 Min; www.visitoslo.com/de/transport/transport-flughafen/oslo-gardermoen

Transport vor Ort:

Fliegen:
Sehr attraktiv ist das Flugangebot von Widerøe (www.wideroe.no). Schnäppchenjäger können das Flugnetz von Wideroe z. B. schon ab Kopenhagen mit Spezialtickets nutzen. Hochattraktiv ist im Sommer z. B. das Explore Norway Ticket, das das Airport Hopping in Norwegen über zwei Wochen erlaubt. In Zonen eingeteilt, ist es für 345 (Zone 1) bzw. 420 (Zone 2) oder 493 € für ganz Norwegen zu haben. Die Zusatzwoche kostet 220 €, Kinder erhalten 25 % Rabatt! Ideal ist z. B. die Weiterreise von Bodø nach Stokmarknes auf den Vesterålen mit Widerøe!

Autovermietung:
An den Flughäfen bieten z.B. AVIS, www.avis.no; Budget, www.budget.no; Hertz, www.hertz.no und andere ihre Dienste an. Tipp: Im Winter an die Ausleihe von Schneeketten denken!

Straßenzustand/Wetter/Schneelage/Verkehr:
Tel. 175, aus dem Ausland Tel. +47 815 48 991

Nord-Norwegen, Reisen per Schiff:
Sehr lohnend ist die auch tageweise mögliche Nutzung der Schiffe der Hurtigruten. So fährt auch die in Stralsund gebaute MS Nordlys die Strecke ab (https://www.hurtigruten.de/schiffe/ms-nordlys).

Notruf:
Feuer Tel. 110, Polizei Tel. 112, Rettungsdienst Tel. 113; Notfall auf See Tel. 120

Geld:
1 Euro (EUR) entsprecht 9,53 NOK (Norwegische Kronen); 1 NOK = 0,10 EUR (Stand: Jan. 2016); Banköffnungszeiten: Mo bis Fr 9.00 – 15.30 Uhr

Nord-Norwegen, Übernachtung (Auswahl):

Clarion Collection Hotel Grand, Storgate 3, 8006 Bodø, Tel. +47 75 54 61 00, www.nordicchoicehotels.com/clarion-collection/clarion-collection-hotel-grand-bodo/about/

Sommarøy Arctic Hotel Tromsø, Skipsholmvegen 22, 9110 Sommarøy, Tel. +47 77 66 40 00, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., http://sommaroy.no/?lang=en

Scandic Ishavshotel Tromsø, Fredrik Langesgate 2, 9008 Tromsø, Tel. +47 77 66 64 00, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.scandichotels.com/Hotels/Norway/Tromso/Ishavshotel/#.VlLicNIve71
214 Zimmer, mit Restaurant, Bar, Fitness/Wellness und freiem WiFi.

Nord-Norwegen, Restaurants (Auswahl):

Restaurant "Nyt", Dronningens Gate 26, 8006 Bodø, Tel. +47 452 3 11 00, www.facebook.com/restaurantnyt; Di. – Sa. 17.00 – 24.00/1.00 Uhr geöffnet

Roast Restaurant & Bar, Tollbugata 5, im Scandic Havet Hotel, 17. Etage, 8006 Bodø, Tel. +47 75 50 38 35, www.roastfood.no/bodo, http://www.scandichotels.com/Hotels/Norway/Bodo/Havet/?hotelpage=additionalfacilities&facilityid=29051; Mo. – Do. 11.00 – 1.00, Fr., Sa. 11.00 – 2.30, So. 11.00 – 17.00 Uhr geöffnet

Restaurant im Sommarøy Arctic Hotel Tromsø, Skipsholmvegen 22, 9110 Sommarøy, Tel. +47 77 66 40 00, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., http://sommaroy.no/?lang=en

Fiskekompaniet, am alten Hafen Tromsø, 9008 Tromsø, Tel. +47 77 68 76 00, www.fiskekompani.no; tgl. 16.00 – 22.00 Uhr geöffnet

Mathallen, Grønnegata 58/60, 9008 Tromsø, Tel. +47 77 68 01 00, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.mathallentromso.no; Deli Mo. – Fr. 10.00 – 18.00, Sa. 10.00 – 16.00, Restaurant Di. – Sa. 11.00 – 23.00 Uhr geöffnet

Nord-Norwegen, einige Sehenswürdigkeiten und Attraktionen:

Unbedingt sehenswert sind die Museen in Tromsø und Bodø. Auch das Innere der Stadtkirche Bodø hat einen besondern Reiz. Unschlagbares Topereignis ist aber die spektakuläre Eismeer-Kathedrale von Tromsø. Im Sommer lohnen Auffahrten mit der Seilbahn auf die umliegenden Berge. Kurios ist auch das uralte, noch immer öffnende Kinogebäude von Tromsø, das auf 1915/1916 datiert und sogar noch eine Orchestergraben für Stummfilmvorführungen besitzt.

Nord-Norwegen, Aktivitäten (Auswahl):

Tiefwinterliche Nordlichtsafaris auf der Sommerinsel (Sommarøy) 35 km westlich von Tromsø bietet das Sommarøy Arctic Hotel Tromsø. Hier und am Hafen kann man von November bis Januar auch eine einzigartige Walsafari zu Orcas und Buckelwalen buchen. Manchmal ist Bootsbesitzer Kjell-Ove Hveding auch mit dabei, wenn die MS Skaaskjaer zur spektakulären Tour ausläuft (Preis: 1095 NOK; Information: http://sommaroy.no/events/hvalsafari/?lang=en). Zudem bieten sich Ausflüge in den Fjord vor Sommarøy an, im Sommer auch mit Museumsbesichtigungen in deren abgelegenen Fjordsiedlungen. Attraktiv ist immer eine Angelpartie auf den Fjordgewässern, ob nun Heilbutt oder Hering auf der Wunschliste stehen. Rund um den markanten, hoch aufragenden Pyramidenfelsen der "Nadel des Nordens", er soll bei der architektonischen Entwicklung der Eismeer-Kathedrale von Tromsø visuell Pate gestanden haben, sind die Gewässer einmalig fischreich. Kein Anglerlatein: Den größten Lachs der Welt hat man allerdings im Saltstraumen nahe Bodø herausgefischt (ca. 23,2 kg schwer). Tipp: Bis zu einer gewissen Menge kann Fangfisch (dann tiefgefroren!) aus Norwegen zollfrei ausgeführt werden!

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Zuletzt bearbeitet am 20/08/2016

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