Die Pagode im Blick

Das Sule Shangri-La in der Altstadt von Yangon bietet den optimalen Ausgangspunkt zur Erkundung einer authentischen Metropole.

Gäbe es noch eine einzige authentische Metropole Südostasiens zu benennen, Yangon würde die Palme des Gewinners davontragen. Der Grund hierfür liegt in seiner weitgehend noch unberührten Stadtstruktur vor dem Hintergrund der Geschichte des Landes. Allein Downtown finden sich noch offiziell 189 Kolonialgebäude aus der Zeit der englischen Besatzung, die sich um die 2.000 Jahre alte Sule Pagode herumgruppieren. Und genau hier, zu Füßen des legendären Scott Marktes und mit Blick auf die Pagode, befindet sich das Shangri-La Yangon. Ursprünglich im Jahre 1996 als Traders Hotel erbaut, übernahm Shangri-la das 474 Betten Haus nach umfangreicher, dreijähriger Sanierung und öffnete 2014 als eine der ersten großen Ketten im Luxussegment der Hotellerie vor Ort. Das Hotel folgt der Philosophie von Shangri-La, ein fünf Sterne Erlebnis zu erschwinglichen Preisen anzubieten.

Auch wenn das Haus als neues, modernes Hotel gilt, ist die Grundkonzeption sehr eng an das historische Erbe des Landes angelehnt. Zimmer, Suiten, Restaurants und öffentliche Räume sind durchgängig mit Bildern, Vasen oder Holzschnitzereien lokaler Künstler bestückt oder verziert, alles wirkt dezent und dank der Größe des Hauses nicht überladen. Die Inneneinrichtung haben RSP Architects, Planners & Engineers Pte., Ltd übernommen. Ausstattung und Design, ja selbst die Uniformen des Personals in den traditionellen Wickelröcken (Longyi) entstammen dem reichhaltigen kulturellen Erbe Myanmars. Allein die Doormen haben sieben verschiedene Uniformen zur Wahl, die jeweils eine ethnische Hauptgruppe bzw. geografische Hauptregion Myanmars repräsentieren. Wie viele Schwesterhotels der Gruppe in Südostasien eignet sich das Sule Shangri-La Yangon hervorragend für Familien, Gruppenreisen oder auch den MICE Markt.

Bar des Shangri-La Yangon.
Bar des Shangri-La Yangon.

 

Summer Palace beliebtes chinesisches Restaurant

Gemäß den asiatischen Wurzeln von Shangri-La verfügt das Haus in Yangon über ein führendes chinesisches Restaurant. Die hohe Qualität der Küche lässt sich nicht zuletzt an der hohen Frequentierung durch chinesische Gäste ablesen, für das Frühstück oder den Snack zwischendurch steht das Sule Café mit dem Blick auf Yangons berühmtesten Markt zur Verfügung. Das Sule Shangri-La Yangon ist das erste Hotel Myanmars, dass alle seine Restaurants erfolgreich einer internationalen Zertifizierung unterworfen hat (HACCP).

Ein Pluspunkt des Hotels ist sicher auch seine zentrale Lage. Der Scott Markt ist Myanmars größter Markt überhaupt und wurde bereits in den 1920er Jahren durch die englischen Besatzer etabliert. Ob Schmuck, Lebensmittel, Kleidung oder Preziosen hoher Güte, alles findet sich in den imposanten Hallen aus dem frühen vorigen Jahrhundert. Beliebt sind für Touristen in erster Linie die hochwertigen Edelsteine und Halbedelsteine des Landes; hier ragt die Jadeproduktion des Landes international hervor. Myanmar verfügt weltweit über die besten und größten Jademinen und das Kunsthandwerk hat beachtliche Ausmaße in Qualität und Umfang erreicht. Halsketten, Armreife, Ringe oder Buddha Figuren in jeder gewünschten Größe finden sich in hoher Zahl.

Das Hotel eignet sich hervorragend als Startpunkt, den kolonialen Charme der Altstadt zu ergründen. Die vielen Parks und Pagoden verbinden die historischen Gebäude, deren Renovierung sich der Yangon National Heritage Trust zur Aufgabe gemacht hat.

Anreise: Das aktuell beste Preis-Leistungsverhältnis über Bangkok nach Yangon bietet Thai Airways in der BC. Die Umsteigezeit ist mit ca. 90 Minuten optimal bemessen. www.thaiair.de 

Info zum Hotel: www.shangri-la.com 

 

Impressionen:

Fotos: Shangri-La Hotels

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Zuletzt bearbeitet am 01/06/2018

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