In London aus heiterem Himmel...

Knightsbridge gehört zu den feinsten Adressen Londons. In den jüngsten Jahren hat sich das "The Berkeley" am Wilton Place, gleich vis-à-vis des Hyde Parks gelegen, zu den Top Adressen der britischen Hauptstadt entwickelt...

Zeitgenössisches Design in historischem Rahmen und der Launch des Barkonzepts von ‚Out Of The Blue‘ katapultieren das The Berkeley mit an die Spitze der englischen Metropole. Wer die Lobby der 200 Zimmer Nobelherberge betritt, mag seinen Augen kaum trauen. Im Vergleich zu anderen Palasthotels ähnlicher Güte und Größe sind die Gäste außergewöhnlich jung und dynamisch dazu. 

Modisch und up-to-date wirken sowohl Publikum wie auch Einrichtung und Ausstattung des Hotels. Mit ‚Lifting‘ oder ‚Frischzellenkur‘ hat das Ganze nichts zu tun, eher mit der Positionierung des Hotels und dem weisen Ansporn, ein klein wenig aus der Zukunft bereits in der Gegenwart präsentieren zu mögen. Denn gleich durch eine Reihe von Innovationen überzeugt das Hotel unter Leitung seines deutschen Generaldirektors Knut Wylde im harten Wettbewerb der Nobelherbergen an der Themse. Die Richtung scheint klar erkennbar: The Berkeley setzt nachhaltig auf eine gelungene Mischung zwischen Alt und Neu; aktuelles Beispiel ist die durch das Architekturbüro Rogers Stirk Harbour + Partners neu gestaltete Fassade des Eingangs, die durch Glasflächen und Karbonmaterialien dominierte Architektur erinnert in ihrer Speichen-Komposition bewusst an Konstruktionsprinzipien der Formel I oder von high end Rennfahrrädern. Atemberaubend, ganz so wie bei den sportlichen Orientierungsmarken.

The Berkeley: Top Adresse in London.
The Berkeley: Top Adresse in London.

 

Zwei überdimensionierten Glaspavillons rahmen die Portale ein und der Gast schreitet durch lichtdurchflutete Räume bis hindurch zur angrenzenden Blue Bar oder dem Restaurant (Collins Room). Die Ausführung dieser sehr anspruchsvollen Architektur übernahm das spanische Ingenieurbüro Bellapart. 

The Crescent Pavillon und weitere neue Suiten

Nach dieser ersten Phase, um dem Hotel eine zeitgenössische Note zu geben, werden auch die Suiten neu ausgerichtet; hier zeichnen die Büros John Heah und Helen Green Studio verantwortlich. Vor allem Terrassen wurden einer Vielzahl der Suiten zugefügt, so dass The Berkeley nunmehr sich als jenes Hotel positionieren kann, das seinen Gästen die größte Fläche an outdoor living space anbieten kann. 

Crescent Pavilion Suite im The Berkeley.
Crescent Pavilion Suite im The Berkeley.

 

Zu empfehlen sind hier die rückseitigen Suiten mit ihrem unverstellten Blick auf die St Paul’s Church nebst Gartenanlagen. Highlight der neuen Suiten ist das Penthouse des The Crescent Pavillons. Auf über 210 Quadratmetern Wohnfläche und umgeben von englischen Grünlagen thront der Gast über den Dächern der Metropole, am besten im sich anschließenden 70 Quadratmeter großen Glashaus, das eine 270 Grad Rundumsicht über London bietet. Die Innenreinrichtung für dieses Prachtstück hat André Fu übernommen.

Out Of The Blue - ein synästhetisches Wunder

Jüngstes Kind in der Reihe der Berkeley Innovationen ist das neue Konzept des Blue Bar Teams. Um dem Gast die Vielfalt seiner eigenen Sinneseindrücke zu vergegenwärtigen, wurde in Kooperation mit Bacardi Limited ein Konzept entworfen, das als einmalig bezeichnet werden darf. Um den Geschmackseindruck von Cocktails in seiner ganzen Bandbreite zu dokumentieren, wurde ein Raum mit 4 Sitzoptionen entwickelt, der mit Hilfe modernster Technik beim Genuss von ausgewählten Cocktails bewusst neben der gustatorischen Komponente (Geschmack) auch haptische (Touch), olfaktorische (Duft), akustische (Klang) und visuelle (Film) Reize miteinander verbindet (Synästhesie). 

The Blue Bar .
The Blue Bar.

 

Während der Gast sich dem jeweiligen Cocktail widmet, werden bewusst die übrigen Sinneseindrücke durch eine gekonnte Modifikation von Musik-, Film- und Dufteinspielungen beeinflusst. Im Ergebnis wird deutlich, wie sehr diese übrigen Sinneseindrücke den Geschmack des Cocktails in dessen Note verändert. Wie in einem mini 360 Grad Kino wird die Reise durch die Vielfalt der Cocktails und deren Geschmack durch den Einfluss kontrollierter externer Variablen zu einem einmaligen Erlebnis. 

Es macht eben für das Geschmacksempfinden einen Unterscheid, ob beim Schlürfen des Cocktails karibische Sonnenuntergangsstimmung auf die Leinwand und Samba Musik über die Boxen eingespielt wird, oder ob der gleiche Cocktail vor dem Hintergrund eines moosigen Laubwaldes mit Pausbackenmusik und dem Raumduft von würziger Erde genossen wird (schmeckt beides toll!). Von 17.30h an bis 23h stehen die Türen der synästhetischen Cocktail-Verführungskünste des ‚Out Of The Blue‘ für die Gäste offen. Kostenpunkt für die einstündige Geschmacksexploration rund um den Globus (bis zu vier Personen): 200 Pfund Sterling.

Das The Berkeley scheint seiner Zeit immer einen willkommenen Schritt voraus zu sein; aber gerade hier liegt das Geheimnis seiner hohen Dynamik und großen Attraktivität. Cheers!

Info:
https://www.the-berkeley.co.uk
https://www.the-berkeley.co.uk/restaurants-bars/out-of-the-blue

 

Lage The Berkeley:

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Impressionen:



Fotos: Maybourne Hotel Group

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Zuletzt bearbeitet am 22/05/2019

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