Dschungeltraum: Ninh Van Bay

Der Reisetourismus in Vietnam kann seit Mitte der 1990er Jahre ein stetes Wachstum vorweisen. 2017 kamen bereits mehr als elf Millionen ausländischer Touristen in das Urlaubsziel in Südostasien. Tendenz: steigend.

Das "Vietnamesische Wirtschaftswunder" begann bereits  1986, als das Land den Weg in die "Sozialistische Marktwirtschaft"  - durch die sogenannte Doi Moi-Politik - beschritt. Das Land erlebte in der Folge enorme Wachstumsraten, welche bis zu acht Prozent jährlich betrugen. Auch von der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/09 erholte sich  das Land schnell und konnte bereits 2009 wieder weit über fünf Millionen Gäste im Land begrüßen. Seit dieser Zeit ist Vietnam auch als "Middle income Country" gelistet, was bedeutet, dass die Grenze von 1000 USD Jahreseinkommen pro Kopf überschritten ist. Dies ist nicht zuletzt den Bemühungen des Ausbaus in der Reiseindustrie geschuldet. 

Waren es ehemals Reisende aus angrenzenden oder nahegelegenen Ländern wie China, Taiwan und Japan, sind in den letzten Jahren steigende Zahlen von europäischen Gästen zu verzeichnen. Deutschland bildet da keine Ausnahme. Auch hier: Tendenz steigend.

Das ursprüngliche Vietnam lockt Millionen Touristen an...
Das ursprüngliche Vietnam lockt Millionen Touristen an...

 

Bio-Vielfalt und Luxus

Diesen Trend machte sich auch die Luxus-Hotelmarke Six Senses zu nutze. Das Unternehmen hat mit dem Ninh Van Bay Resort einen Standort gefunden, welcher seinesgleichen sucht – eine eigene Bucht, die absolute Symbiose der Wohneinheiten mit der Natur, kulinarische Abenteuer und Luxusambiente selbst bei den Freizeitbeschäftigungen. Ninh Van Bay ist nicht klassisch per Auto erreichbar, losgelöst vom Treiben und der Hektik der Großstädte, offenbart das Resort auf der Halbinsel erst nach einer halbstündigen Bootsfahrt mit den hauseigenen Yacht seine volle Schönheit. 

Die Fahrt beginnt nördlich von Ho Chi Minh Stadt in der Nähe von Nha Trang. Schon die Überfahrt ist ein Erlebnis. Wer sich in diese verborgene und fast paradiesisch anmutende Region der Welt verirrt, wird einige Kilometer vor Erreichen des Six Senses bereits mit einem atemberaubendem Ausblick belohnt. Das Resort ist eingebettet in eine Naturlandschaft, wie sie wohl nur von den besten Köpfen hätte erdacht werden können. Grüner Öko-Tourismus wird hier großgeschrieben - und das nicht ohne Grund, zählt Vietnam doch zu den zehn Top-Ländern mit hochentwickelter Bio-Vielfalt. Dazu gehören weit über 12.000 Pflanzenarten, 275 Tierarten, sowie über 800 Vogel- und 275 Reptilienarten. 

Das Hotel liegt inmitten einer wunderschönen Pflanzenwelt.
Das Hotel liegt inmitten einer wunderschönen Pflanzenwelt.

 

Gerade im Bereich Pflanzenarten kann das Resort glänzen. Einzelne Villen sind versetzt in Baum- und Berglandschaft integriert, andere wiederum befinden sich gerade am Strand und sind so nur wenige Meter vom Wasser entfernt. Besonders in die Natur und den angrenzenden Dschungel eingebettet wurden die acht "Hill Top Villas", welche jedoch mit einer Größe von 158 Quadratmetern vergleichsweise klein ausfallen. Andere Villen, wie zum Beispiel die Beachfront Pool Villen, bieten geräumige 176 Quadratmeter über zwei Ebenen. Wie der Name schon sagt: eigener Pool inklusive und nur wenige Meter vom Strand entfernt. Traumhaft!

Die Restaurants befinden sich ebenfalls in Wassernähe und werden von riesigen Felsbrocken "beschützt". Vom Boot aus kommend,  befinden sich weitere Villen linksseitig – unter anderem die Präsidenten-Villa, welche nur per pedes über in die Felsen geschlagene Stufen erreichbar ist. Da die 270 Quadratmeter große Villa jedoch auch einen eigenen Bootsanleger besitzt, erleichtert dies zumindest den Transfer mit dem Boot - beispielsweise zum Spa oder zum Restaurant - erheblich. Bemerkenswert: Einige hundert Meter im Meer vorgelagert befindet sich ein kleiner schwimmender Unterstand, welcher Bodyguards oder Wachen beherbergt. Ein Service, um den Schutzansprüchen der hier oftmals wohnenden VIPs gerecht zu werden.

Eigener Steg an der Präsidentenvilla. Im Hintergrund: schwimmender Unterstand für Bodyguards.
Eigener Steg an der Präsidentenvilla. Im Hintergrund: schwimmender Unterstand für Bodyguards.

 

Kulinarik und Freizeit

Gäste des Ninh Van Bay Resorts werden auch kulinarisch mehr als verwöhnt – und das nicht nur zu Lunch- oder Dinerzeiten. Bereits zum Frühstück - wenn nicht in der Villa eingenommen – wird dem Gast im Speiseraum wirklich alles geboten: Früchte, selbstgebackenes Brot, Süßspeisen jeglicher Art, frische Säfte – und das alles in einem offenen Bereich, der holzdominiert und mit Bambusmöbeln eine landestypisch gemütliche Atmosphäre verschafft. Alle Früchte und Kräuter werden aus dem hauseigenen Garten entnommen: dazu zählen Mangos, Bananen, Ananas, Pflaumen, Drachenfrüchte genauso wie Morning Glory, Schnittlauch, Tigergras oder Wilder Pfeffer. 

Dass diese Zutaten sinnvoll und stilsicher eigesetzt werden, beweisen die Köche beim abendlichen Dinner. Direkt am Meer, mit einem wundervollen Ausblick auf die Bucht, schmeckt das Essen hier doppelt so gut!  Doch dieses Resort zeichnet sich nicht nur durch exzellenten Service und einen überaus gehobenen Luxus aus. Auch Freizeitaktivitäten können die Gäste hier wahrnehmen. Vom Tennis, bis zu Wasserski, Schnorcheln, Wandern, Windsurfen, Fischen und Volleyball wird einiges geboten.

Frische Früchte wachsen hier überall...
Frische Früchte wachsen hier überall...

 

KULINARIKER-Service: Ninh Van Bay bietet den Gästen des Resort sieben verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten. Diese unterscheiden sich in Größe und Lage, jedoch nur unwesentlich in der Ausstattung. Neben Butler- und Buggy-Service, verfügt das Resort über 24-Stunden-Villa-Dining. Der Spa-Bereich ist direkt in die Natur integriert und sehr offen gehalten. Gute Transfermöglichkeiten aus Deutschland können mit der landeseigenen Airline Vietnams erfolgen: http://www.vietnamairlines.com.

Mehr Infos: www.sixsenses.com

Fotos: Michael Schabacker

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Zuletzt bearbeitet am 06/04/2018

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