Von Cider und einem Prachtbau!

Die Strecke von Viljandi nach Pärnu ist noch immer nicht durchgehend asphaltiert. Die letzten, immerhin gut ausgeschilderten 20 Kilometer zur Waldsiedlung Joesuu in der Gemeinde Tori (Tori vald) fahren wir über Schotter und Piste...

Grund ist unter anderem der 1993 gegründete Soomaa Nationalpark (370 km²), in dem Estlands größte Moore Kuresoo, Öördi, Kikepara und Valgeraba vereint sind. Torfstich und Holzwirtschaft bestimmen den Alltag. Nicht selten blockieren LKW und Schnittmaschinen den Weg: Abgeerntetes Bruchholz wird später zu Pellets verarbeitet, die dann in Wismars Hafen anlanden und später bundesdeutsche Kamine befeuern.

In der seit 1528 aktenkundigen Großgemeinde Tori ist aber die Zivilisation wieder erreicht. Berühmt ist Tori für die Pferdezucht: die seit 1858 gezüchteten dunklen Pferde von Tori dienten aber nie dem Vergnügen, sondern als kräftige Zugpferde in der Landwirtschaft. Denn der Boden trägt hier goldene Früchte. Dies kann man auch an den alten bäuerlichen Landgasthäusern mit den längsten Theken Europas erkennen. In Tori steht eines von 1845, nahebei hat das 1802 gebaute Landgasthaus von Voltveti sogar eine Länge von 84 Meter (!). Im Dörfchen Pulli wurden 1967 die ältesten Siedlungspuren Estlands entdeckt. 7500 Jahre alt!

An die fruchtbare Krume erinnerte sich auch Karmo Haas, der mit Gattin Veranika und drei Kindern im Jahr 2014 Tallinn verließ, seine erfolgreiche Kochtätigkeit in einer Pizzeria aufgab und hierher zog. Gut natürlich, dass er hier aufwuchs und seine Eltern hier wohnen. Schräg gegenüber hat er das verfallende Haus der Großeltern übernommen, wo nun das Markenzeichen der neuen Cider-Farm, ein sich windender Salamander, Hoftor und Türbalken zieren. Dahinter breiten sich die Apfelbaumfelder aus, in Opas altem Schuppen öffnet Karmo von Mai bis Oktober das Scheunencafé, um hier auch den ländlichen Tourismus ein wenig anzuschieben.

Markenzeichen Salamander…
Markenzeichen Salamander…

 

Ganz ohne Pizza geht es aber auch nicht: Ein selbstgebauter transportabler Ofen steht vor der Tür. 15.000 Flaschen produziert das fleißige Ehepaar im Jahr. In der "Cider Mill", der kleinen Produktionsstätte auf dem elterlichen Hof, werden wir später Veranika vergnügt beim Abfüllen und Einkorken des Ciders erleben. Für sie sei diese Arbeit wie ein Tanz! Und auch die regelmäßige, per Hand durchgeführte Vierteldrehung des wie Champagner behandelten Ciders (Flaschengärung!) geht den beiden locker von der Hand. Und für sie ist eben Cider nicht gleich Cider: Die Auswahl des Obsts, die traditionelle Herstellungsmethode, die Fermentation und Postfermentation der natürlichen Bläschen in den Flaschen erzeugen Fülle, Frucht und frische Aromen im Cider! Zudem garantiert die Beschränkung in der Quantität auch die hohe Qualität!

Schön auch sei, so Veranika, dass die Schule für die Kinder nur 6 Kilometer entfernt ist – das ließe sich machen. Überhaupt seien Dorf, Felder und Natur ein Paradies für den Nachwuchs, gar nicht zu vergleichen mit dem geschäftigen Tallinn. Der Erfolg gibt ihnen in jedem Fall recht: 2016 wurden ihre Cider zum besten Bioprodukt Estlands gekürt. Top-Adressen in Tallinn, allen voran das angesagte Restaurant Leib Resto & Aed (Uus 31, 10111 Tallinn, www.leibresto.ee/en/), stehen für die keineswegs billigen Cider Schlange. Aber bevor die von Karmo mit dem örtlichen Hortikultur-Forschungszentrum ausgewählten Apfelsorten ins Blickfeld rücken, es sind die alte estnische Sorte "Ritika" und der kleine, sehr schmackhafte Apfel "Kuku", beindrucken die mittlerweile 1400 in Reih und Glied wachsenden Weinstöcke.

Hier, auf einer der wohl nördlichsten Weinpflanzungen Europas, geht Karmo voll ins Risiko: Natürlich wählte er möglichst krankheits- und kälteresistente Weinsorten, bestimmte Riesling-Sorten, vor allem aber die süßfruchtige "Solaris"-Traube bewähre sich. Im Gewächshaus hängen sogar rote Trauben – alles noch in der Experimentier- und Versuchsphase. Aber, so Karmo: die nördlichen Weine haben Vorteile, sie sind frei von Toxinen und besitzen aufgrund der hohen Temperaturwechsel viele nützliche Antioxidantien. So wird Estland in den kommenden Jahren zum wohl exotischsten Weinland der Welt!

Veranika Haas bei der Arbeit…
Veranika Haas bei der Arbeit…

 

Bei der Verkostung, zu der auch heimischer Biokäse und Biotomaten gereicht werden, verdient erst einmal der Hörk Apfelcider (5,9 %; Kiste mit 24 Flaschen á 0,33 l für 86,40 €) Aufmerksamkeit. Der 2016 ausgezeichnete Cider ist noch als Liebhaber-Vintage und Auslese im Angebot (6,1 %; 6 Flaschen á 0,75 l für 60 €). Doch eigentlich muss der im Winter hergestellte Cider über den Sommer weg! Dafür eignen sich der trockene Apfel-Cider Brut und der halbtrockene Apfelcider (je 5,9 %; 6 Flaschen á 0,75 l für 60 €). Karmo schwört indes auf den derzeitigen Renner, den halbtrocken Rosé-Cider aus Apfel und estnischer Aronia, der zu den Kernobstgewächsen zählenden Apfelbeere (5,8 %; 6 Flaschen á 0,375 l für 30 €). Überhaupt verkaufe sich Aronia Cider sehr gut. Auch Cider aus Vogelbeere werde herausragend angenommen. Ein Hit ist dann kein Cider, sondern der sprudelnde Rhabarberwein (12 %; Geschenkbox mit 66 Falschen á 0,75 l für 90 €). Keine Frage: Karmo und Veranika Haas beleben Estlands kulinarisches Angebot, Qualität, große Nachfrage und auch ihr ländliches Tourismusangebot mit Cider-Ausflügen in den Soomaa Nationalpark werden ihren Weg machen.

Lecker: der Rose 2016...
Lecker: der Rosé 2016...

 

Pärnu, Estlands "Sommerhauptstadt"

1996 war es soweit: In diesem Jahr wurde die gute alte Tradition wieder aufgenommen, nach der Pärnu (39.830 Einw.), das alte Pernau, jährlich offiziell Estlands "Sommerhauptstadt" ist. Tallinns Bürgermeister übergibt symbolisch die Hauptstadtrechte an Pärnus Bürgermeister. Der Akt hat natürlich einen historischen Hintergrund: Schon seit 1838 ist Pärnu Bade- und Kurort, damals wurde die alte Hansestadt mit dem wichtigen eisfreien Hafen im Hochsommer zum Tummelplatz der baltischen und russischen Aristokratie. Heute wie damals kommen Esten, Deutsche, Finnen, auch viele Schweden und vergnügen sich am drei Kilometer langen feinen Sandstrand. Der darf sich nun mit der Blauen Flagge schmücken: Wasser- und Strandqualität sind ausgezeichnet!

Dies war nicht immer so: Während der Sowjetzeit vollbrachte Pärnu ein unmögliches Spagat, war Kur-, Tourismus- und Industriestadt zugleich! Schlechte Wasserqualität im Pärnu-Fluss und am Strand war trotz der langen, schützenden Mole die Folge. Erst 1993 wurde ein Klärwerk gebaut. Trotzdem kam einer regelmäßíg: Violinvirtuose Dawid Fjodorowitsch Oistrach (1908 – 1974), als Stradivari-Streicher berühmtester Geiger des 20. Jh.s, kurte hier jährlich von 1954 bis 1971. Kein Wunder daher, dass Pärnu ihm im Sommer das David Oistrach-Festival im neuen Konzerthaus widmet. Überhaupt steht Kultur im Kurort hoch im Kurs: Das Dokumentarfilmfestival lockt im Juli, die Universität Tartu hat an eine lange Tradition angeknüpft und einen Ableger, ein Kolleg mit 1000 Studenten gegründet. Schon einmal, 1699 bis 1710, war sie hierher nach Pernau ausgewichen. 1710 war eh ein dunkles Jahr in der Stadtgeschichte: Die Russen übernahmen die Stadt, mit ihnen rückte der schwarze Tod, die Pest, ein.

Wasser- und Strandqualität sind ausgezeichnet!
Wasser- und Strandqualität sind ausgezeichnet!

 

Heute locken Parks und Cafés am Meer und in die Altstadt, die im 2. Weltkrieg schwer heimgesucht wurde und nun vielfach wieder in altem Glanz erstrahlt. Zwischen neuem Jachthafen, Elisabeth- und Katharinenkirche, Rotem Turm und Talliner (Revaler) Tor, dem letzten existenten Stadttor, lohnt der Bummel auf der zur Fußgängerzone gewandelten Rüütli (Ritterstraße). Wichtigstes Bauwerk war einmal das alte Endla-Theater von 1911, an das ein Denkmal erinnert. Hier wurde am 23.2.1918 erstmals die estnische Unabhängigkeit ausgerufen. 2018 steht dieser besondere Ort ebenso im Zentrum der Jubiläusmfeiern wie das neue Endla-Theater von 1967.

Eigentlich ist Pärnu/Pernau eine Doppelgründung: 1251 gründete der Bischof von Oesel-Wiek (heute Insel Saaremaa) am rechten Ufer des Pärnu-Flusses einen Kirchsprengel: Alt-Pernau (Vana Pärnu), lateinisch Perona, von dem aber nichts blieb. Am anderen Ufer baute der Livländische Orden, Nachfolger des Schwertritterordens, eine Burg namens Embecke, aus dem Neu-Pernau wurde. Ab 1346 begann Pernaus Blütezeit als Hansestadt. Denn der schiffbare Pärnu-Fluss garantierte – zum Leidwesen Tallinns (damals Reval) – den Handel von Lübeck über Pernau bis nach Tartu (Dorpat) und sogar Pskow. Ab 1721 war Pärnu offiziell im russischen Zarenreich – und verdankt seinen Wandel von der Festungsstadt zur Kurmetropole eben dem Tourismus. Schon im 19. Jh. wurde ein Großteil der beengenden Stadtbebauung entfernt, mit der Eisenbahn (ab 1890) kam dann auch der Massentourismus an den früher für Damen und Herren getrennten Strand. Hier im Kurviertel mit der Meeresallee (Mere puiestee) zieht besonders die Strandpromenade mit Rosengarten, altem Kurhaus und wunderschönem klassizistischem, perfekt restauriertem Kurbad an. An den aristokratischen Spa & Spaß-Tempel des 19. Jh.s schließt sich das weitläufig gebaute, viel Service und Gastronomie bietende Hedon Spa & Hotel an, von dem es nur 20 Schritte an den Strand sind.

Wunderschön: Wellness-Bereich des Hedon.
Wunderschön: Wellness-Bereich des Hedon.

 

Zum Schluss eine Villa…

Auch Estlands "magisches Schloss" öffnet in Pärnu! Es ist die Villa Ammende, das wohl luxuriöseste der drei weltweit noch existierenden Art Nouveau-Hotels und 2017 sogar mit dem Haute Grandeur Preis für die Erfüllung höchster Hotelansprüche ausgezeichnet. Ende des 18. Jh.s kam Christian Ludwig Ammende aus Deutschland nach Pernau/Pärnu. Sein jüngster Sohn Jacob Diedrich Ammende (1811 – 1898) baute sein eigenes Handelskontor auf. Ende des 19. Jh.s zählten die Ammendes zu den einflussreichsten Familien vor Ort.

Eingang der Villa Ammende.
Eingang der Villa Ammende.

 

Nach Jacob Diedrichs Tod übernahm Sohn Karl Heinrich erfolgreich die Geschäfte, starb aber drei Jahre später. So kam Bruder Hermann Leopold Ammende (1855 – 1934) zum Zuge, der dies Schmuckstück 1905 für die Hochzeitsfeier seiner einzigen Tochter Ellen erbauen ließ! Eigentlich könnte man einen solchen Prachtbau eher in Sankt Petersburg oder Riga als im kleinen Pärnu erwarten. Doch die Ammendes setzen die Maßstäbe! Architekten der Sankt Petersburger Firma Mieritz & Gerassimov sorgten für den beeindruckenden Stilmix aus Tradition und Moderne mit seltener genutzten Elementen des belgischen und österreichischen Art Nouveau. Sie schufen Gartenanlagen und Begrenzung samt raffiniertem Luxus mit zeitloser Eleganz.

Am Ende war der Bau reicher ausgestattet als beim Entwurf: Farbige Keramikkacheln, schwarze, graublaue, goldene und olivgrüne Einsprengsel dominieren, Der Stuck wurde im lichten Blau appliziert. Doch Hermann Leopold blieb das Glück nicht hold. Im 1. Weltkrieg erlebte die Firma ihren Niedergang, wurde 1927 liquidiert, kam unter den Hammer und wurde von der Stadt Pärnu ersteigert. Die Ammendes, unter ihnen auch Sohn Evald, der sich politisch stark für Minderheiten einsetze, zogen zurück nach Deutschland. Ein Glück war, dass der dann erfolgte Umbau unter Stadtarchitekt Olev Siinmaa zum Kurhaus mit Casino und Strandhotel nur teils umgesetzt wurde. Das Strandhotel kam nie, das Casino (ab 1935) schlossen 1940 die Russen, während der deutschen Okkupation diente es deutschen Wehrmachtsoffizieren. Nach 1945 diente die Villa als Sanatorium, ihre Restaurierung 1995 erfolgte von privater Hand im ursprünglichen Baustil. 1999 öffnete sie wieder als exklusives Hotel mit herausragendem Restaurant, dessen Besuch sehr zu empfehlen ist. Zudem locken der Afternoon Tea, regelmäßige Ausstellungen und die unvergleichliche Architektur.

Informationen

Vor der Reise:
Estonian Tourist Board (Enterprise Estonia), Lasnamäe 2, 11412 Tallinn, Estland, Tel. +372 6279 770, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.visitestonia.com/de 

Programm 100 Jahre Estland im Jahr 2018: www.ev100.ee; www.visitestonia.com/de/uber-estland/100-jahre-estland-1 
Estonian Culinary Route (Estnische kulinarische Route): www.toidutee.ee/en 

Vor Ort:
Viljandi Tourist Information Centre, Vabaduse plats 6, 71011 Viljandi, Tel. +372 43 3 04 42, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.visitestonia.com/en/viljandi-tourist-information-centre 
Pärnu Visitor Centre, Uus tänav 4, 51013 Pärnu, Tel. +372 44 7 30 00, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.visitestonia.com/en/parnu-visitor-centre 

Anreise:
Nordica: www.nordica.ee; Call Center Tallinn, Tel. +372 66 4 22 00, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.; Mo. – Fr., So. 8.00 – 22.00, Sa. 8.00 – 19.00 Uhr geöffnet; Customer Service Centre Tallin Airport: Mo., Mi., Sa. 5.00 – 18.30, Di., Do. 5.00 – 20.45, Fr. 5.30 – 20.45, So. 5.00 – 21.30 Uhr
Direktflüge z. B. von München, Wien, Berlin, Hamburg und Amsterdam nach Tallinn. Mitglied der Star Alliance (Miles & More)

Sehr zu empfehlender Veranstalter "Estland – kulinarische Spurensuche" (1.9. – 8.9.2018): Entdeckertouren, c/o Reisebüro Klingsöhr, Oberföhringer Str. 172, 81925 München, Tel. 089 9 57 00 01, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.entdeckertouren.com/67249 

Tori Cider Farm, Lootuse tee, 86802 Joesuu küla (Dorf Joesuu), Gemeinde Tori (Tori vald), Bezirk Pärnu (Pernau), Tel. +372 56 69 17 44 (Karmo und Veranika Haas), http://siidritalu.ee/en/ ; Farm 1. Mai – 15. Okt. tgl. geöffnet; Cider-Farm & Weintour mit Verkostung (1 Std.) 6 €, Cider-Tour im Soomaa Nationalpark 20 €, Cider-Tour, Cider-Herstellung, Verkostung und Lunch oder Pizza aus dem Ofen 30 €

Übernachtung/Restaurant:
Hedon Spa & Hotel, Ranna puiestee 1, 80010 Pärnu, Tel. (Hotel) +372 44 9 90 00, Tel. (Spa) +372 44 99 011, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.hedonspa.com/en/ ; 66 DZ, 6 Suiten; Luxushotel am Strand von Pärnu mit Restoran Raimond, benannt nach dem estnischen Musiker und Komponisten Raimond Valgre, der in Pärnu lebte, Grill-Resto Acord und Wellness-Boutique-Spa (tgl. 7.00 – 21.00 Uhr; Sauna/Meerfangobad 25 €, 2 Anwendungen 40 €, drei Anw. 55 €)

Villa Ammende Hotell, Mere pst. 7, 80010 Pärnu, Tel. +372 44 7 38 88, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , http://ammende.ee/ ; 11 DZ, 7 Suiten; exquisites Restaurant (So – Di 12.00 – 15.00, 18.00 – 21.00, Mi – Sa 12.00 – 15.00, 18.00 – 22.00 Uhr), Beauty Salon Filoori

Fotos: Jürgen Sorges

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Zuletzt bearbeitet am 19/01/2018

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