Jedes Jahr im August kommt es zu einem ganz besonderen Ereignis, auf das die Weinwelt mit großer Neugierde blickt: die Vorstellung der "VDP.GROSSEN GEWÄCHSE" des vorherigen Jahres in Wiesbaden.

Drei Damen vom Fass

Frauen und Bierbrauen? Kein Problem. Zumindest nicht für drei Schwestern im bayrischen Altötting. Etwas außerhalb von dem berühmten Pilgerort betreiben die beiden Braumeisterinnen Birgit Strasser und Sabine Detter sowie Hotelfachfrau Iris Detter den Graminger Weißbräu, mit Gasthaus und einigen Fremdenzimmern.

In Portugal gibt es nicht viele Weingüter, die auf Biodynamie setzen. Eines ist Quinta de Covela. Genau an der Grenze der Vinho Verde Region zur nächsten großen Weinbauregion Portugals, dem Douro, gelegen, kommen von hier einige herausragende Weine.

"Ich nehm´ einen Vinho Verde, dann kann ich ein Gläschen mehr trinken!", vermeldet der Herr im Leinenjacket auf der Grillparty. Und damit vermittelt er das, was hierzulande oftmals über den Wein aus der portugiesischen DOC-Region Vinho Verde gedacht wird: wenig Alkohol, jung, harmlos und spritzig, da meistens moussierend.

Zu den wichtigsten Schätzen des Weinbaus im Valtènesi gehört die Groppello-Traube. Ihr Name ist auf das Bild eines Knotens "groppo", den die Traubenbeeren bilden, zurückzuführen. Diese delikate und seltene Sorte wird nur noch auf dem etwa 400 Hektar großen Gebiet an der Westküste des Gardasees angebaut.

Kleinood ist, wie der Name schon sagt (Kleinood ist ein Afrikaans-Wort deutschen und holländischen Ursprungs und bedeutet etwas Kleines, Wertvolles), ein sehr persönliches und individuelles Weingut der Familie de Villiers in dem Blaauwklippen Tal Stellenbosch.

"Fragen Sie irgendjemand auf den fünf Kontinenten nach einem kanadischen Weingut. Wenn überhaupt ein Name fällt, dann der von Inniskillin."

"Die Deutschen haben den Eiswein erfunden, die Kanadier haben ihn perfektioniert", sagt Klaus Reif mit dem Brustton der Überzeugung. Der deutschstämmige "Kanadier" weiß wovon er spricht. Er kennt beide Seiten der Eisweinproduktion, kennt die europäischen und die kanadischen Produkte.

Ein Paso doble mit dem Mann, den Robert Parker schon vor langer Zeit als den "Macher des Pétrus Spaniens" bezeichnete - damit hätte an diesem Abend wirklich niemand gerechnet!

Giulio Ferrari hatte mit Sportautos nie etwas am Hut - aber umso mehr mit edlen Trauben und der Vision von einem "italienischen Champagner".

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