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Emil und die Kutterdetektive

Den Tag wird Emil Henke niemals vergessen. Nach einer stürmischen Nacht fuhr der Fischer, wie jeden Morgen, gegen fünf Uhr raus auf die Ostsee.

Ein Hohlkörper ist die Basis. Kugelförmig ist sie zumeist. Mit 62 Artgenossen liegt der kleine Schokoball auf einer kleinen Palette vor uns, wartet auf Füllung und Kuvertüre.

Ursprünglich wurde das Schlosshotel Ende des 19. Jahrhunderts als Witwensitz von Kaiserin Victoria gebaut. Seit mehr als 60 Jahren lockt es als gediegenes Luxushotel die Schönen und Reichen dieser Welt. Mit seinen vielen Gegenständen aus der damaligen Zeit ist es bis heute geprägt von einer längst vergangenen Epoche.

Es waren wohl gleich mehrere gute Gründe, warum Christophe Muller nach München ins Sofitel Bayerpost gekommen ist. Zunächst hatte der Nachfolger von Kochlegende Paul Bocuse die Ehre, das Debut für eine neue Reihe des Bayerpost-Restaurants zu geben: Viermal im Jahr bestimmen berühmte Gastköche eine Woche lang die Speisekarte des "Délice la Brasserie".

"Es ist schon toll, ein Haus von Anfang an zu begleiten und auch mit zu eröffnen", sagt uns Executive Chef Sebastian Völz im Gespräch. Wir sitzen im Restaurant des "Hansa-Haus" im mecklenburgischen Kühlungsborn, dem Bereich, der zukünftig die Gäste mit einer tollen Aussicht verwöhnt und in die Abendstunden begleitet.

Nach dem Auftakt mit Bocuse-Nachfolger Christophe Muller im Münchener Sofitel Bayerpost ging die Gourmetreihe ‚Link’ nun mit dem französischen Spitzenkoch Emmanuel Renaut in die zweite Runde.

Zehn Spitzenköche mit 138 Gault Millau-Punkten und zwölf Michelin-Sternen gaben sich zum zehnjährigen Jubiläum ein Stelldichein im kleinsten Kempinski-Hotel der Welt ein Stelldichein, um mehr als 400 Gourmets zu verwöhnen.

Was für eine schöne Hommage an seine Stadt. Zur Begrüßung serviert Elmar Simon ein echtes Paderborner im Miniformat - verziert mit einer roten Schleife.

Tim Raue sieht man seine harte Jugend in Berlin nicht an. Mit der berüchtigten Gang "36 Boys” zog er durch die Straßen im Kreuzberger Wrangelkiez. Weil ihm Berufsberater beschied, dass er bestenfalls Gärtner, Maler oder Koch werden könne, entschied er sich für eine Ausbildung hinterm Herd.

Schon der Weg zum Gourmetrestaurant lässt Ungewöhnliches vermuten. Durch die Strauss-Wirtschaft, die im alpinen Lifestyle mit rustikalen Altholztischen, rot-weiß karierter Tischdeko und einer Kuhglocken-Batterie vor der Wand, geht es in das edle, puristisch gehaltene Ambiente vom Ess Ateliers Strauss.

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