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Deutscher Wodka aus der Colonia Alexandrowka in Potsdam

Bei "Wodka" oder "Vodka" denkt man in erster Linie an die Weite Russlands. Tatsächlich ist der Deutsche Wodka "Sash & Fritz" eine Geschichte deutsch-russischer Freundschaft – und Grundstoff für das Wintergetränk 2021 "Heißer Fritz"!

Der deutsche Wodka "Sash & Fritz" vereint russische Tradition mit deutscher Präzision und Perfektion. Dahinter verbirgt sich eine wahre, charmante Geschichte, bei der auch die zum UNESCO- Weltkulturerbe gehörende Colonia Alexandrowka in Potsdam eine Rolle spielt.

Ein Blick zurück:

"Fritz", das ist Friedrich Wilhelm III. (1770 - 1840) aus dem Adelshaus der Hohenzollern, er war seit 1797 König von Preußen. "Sash" ist Alexander I. Pawlowitsch Romanow (1777 - 1825) aus dem Hause Romanow und war von 1801 bis 1825 Kaiser von Russland.

Zwischen beiden Häusern bestand eine verwandtschaftliche Beziehung, Preußen und Russland führten auch gemeinsam Krieg gegen Napoleons Frankreich. 1812 kamen erstmals russische Soldaten als Gefangene nach Potsdam, König "Fritz" war es ein Bedürfnis, aus den russischen Kriegsgefangenen einen "Russischen Sänger-Chor" zu gründen. So kämpfte der russische Soldaten-Chor im 1. Garde-Regiment mit den Preußen gegen Napoleon und kam schließlich mit "Gesang, Tamburin und Glöckchen" auch bis Paris. Als Geschenk des Zaren blieben sie schließlich am königlichen Hof in Potsdam.

Noch heute besteht die russische Kolonie Alexandrowka in Potsdam, die 1826 auf Befehl von König "Fritz" entstand – zum Gedenken an seinen ein Jahr zuvor verstorbenen Freund "Sash". Am 10. April 1826 gab Friedrich Wilhelm III. die folgende Order:

"Es ist Meine Absicht, als ein bleibendes Denkmal
der Erinnerung an die Bande der Freundschaft zwischen Mir
und des Hochseeligen Kaisers Alexander von Rußlands Majestät,
bei Potsdam eine Colonie zu gründen, welche ich mit den,
von Seiner Majestät mir überlassenen Russischen Sängern
als Colonisten besetzen und Alexandrowka benennen will."

Seit der Gründung von "Sash & Fritz" 2015 mit der Herstellung von deutschem Wodka durch seinen Geschäftsführer Peter Steger wird diese deutsch-russische Verbindung für immer unsterblich und erweckt die zum UNESCO- Weltkulturerbe gehörende Colonia Alexandrowka zu neuem Leben.

Links Sash, Kaiser von Rußland, rechts Fritz, König von Preußen: Der eine aus dem Hause Hohenzollern, der andere aus dem Hause Romanow. Beide Herrscher waren verwandt und Freunde für’s Leben.
Links Sash, Kaiser von Rußland, rechts Fritz, König von Preußen: Der eine aus dem Hause Hohenzollern, der andere aus dem Hause Romanow. Beide Herrscher waren verwandt und Freunde für’s Leben.

 

Peter Steger, Sommelier und Erfinder von "Sash & Fritz" hat keine Mühe gescheut bei der Wahl erlesener Bestandteile und Experimentierphasen sowie der Suche nach dem passenden Filter für seinen Wodka, den ersten deutschen Wodka überhaupt. Ebenso die Auswahl erlesener Materialien für die Flasche, Exklusiv wurde das hochwertige, besonders durchsichtige und lichtdurchlässige "Special Flint Glas" für die Flasche entworfen, es ist für seine außerordentliche Qualität, Klarheit und Beschaffenheit bekannt – und die Geschenkverpackung mit Goldprägung.

Nur die besten, sorgfältig ausgewählten Zutaten wie 100 Prozent deutscher Weizen und klares Quellwasser aus dem Erzgebirge werden seither in diesem sorgfältig durchdachten Herstellungsverfahren zu qualitativ hochwertigstem Wodka verarbeitet. Ohne unnötige Verfahren oder Zusätze – und ganz bestimmt nicht absolut neutral.

Peter Steger, der seit mittlerweile 30 Jahren konzentriert seine Geruchs- und Geschmacksnerven schult, destillierte zuerst unter gleichen Bedingungen die verschiedenen deutschen Grundprodukte wie Mais, Roggen, Hafer, Weizen, Dinkel, verschiedene Rübensorten und verschiedene Kartoffelsorten mit dem gleichen Wasser und in gleicher Alkoholstärke, verkostete sie bei gleicher Temperatur.

Weizen erwies sich als der am eleganteste Rohstoff für Sash & Fritz. Danach wurden in dem möglichen Temperaturbereich (ca. 80°-91°C) für die erste und zweite Destillationsrunde die beste Variante bei einer relativ niedrigen Temperatur gefunden. Alle Destillationen werden sehr schonend, bei verhältnismäßig niedriger Temperatur durchgeführt. "Das Wasser wurde in vielen Verkostungsrunden nicht nach den darin enthaltenen Mineralien, sondern nach Viskosität ausgewählt. Das positiv cremige, weiche Mundgefühl kommt auch zu einem guten Teil durch die Viskosität des Wassers", sagt Peter Steger. Diese cremige Textur wird bis auf eine Filtration bewusst in seinem natürlichen Zustand belassen. Einige der wasserlöslichen Minerale können in Alkohol unter bestimmten Umständen in kleineren goldbraunen Plättchen ausfallen. Dies ist kein Zeichen einer minderen Qualität, sondern der besonderen Natürlichkeit dieses deutschen Wodkas.

Als Filter kam auch Kieselgur, bekannt aus der Weinherstellung, eine mehrere Hundert Jahrtausende alten fossile Ablagerung von Kieselalgen in die engere Auswahl. 5-fache sorgfältige Destillation und 5-fache schonende Filterung garantieren den reinen, einzigartigen Geschmack von "Sash & Fritz", Manufaktur-Wodka auf höchstem Niveau. Damit erzielten die Macher von "Sash & Fritz" dann auch das beste Ergebnis. "Obwohl ich lieber einen Alkoholgehalt von 45% oder 46% für "Sash & Fritz" gehabt hätte, waren die besten Resultate bei 39 Vol% bis 41 Vol% zu finden".

Russische Vorbilder

Beim Wodka-Genuss der Russen kann man sich einiges abschauen. Sie trinken ihn niemals ohne kleine Speisen dazu, seien es Kaviar oder Lachs, Räucherfisch, salzig eingelegte Gemüse oder Speck. Eine elegante Variante ist auch der feine, weiße, italienische Lardo-Speck, der in feine Streifen geschnitten wird.

Die Trink-Empfehlung lautet, "Sash & Fritz" pur zu genießen, leicht gekühlt, aber keineswegs eiskalt! Denn nur so wird der unverfälschte Geschmack erlebbar: leicht erkennbare Aromen von Getreide, gelben Früchten und eine sehr dezente, leicht wahrnehmbare Süße. Klar und weich, warm und kühl zugleich, mit einem feinen seidigen Abgang.

Sash & Fritz - Heisser Fritz": Man nehme:

Der Winterhit 2021: Sash & Fritz - Heisser Fritz mit deutschem Wodka
Der Winterhit 2021: Sash & Fritz - Heisser Fritz mit deutschem Wodka

 

0,75l 'Van Nahmen BIO Apfelsaft von Streuobstwiesen'. In einem Topf langsam erhitzen, jeweils ein Gewürz wie Sternanis, Zimtstange und Nelke dazugeben. Direkt vor dem Verzehr 0,2l "Sash & Fritz" hinzugeben, den "Heißen Fritz" in einer dekorierten Tasse servieren. Cheers!

Doch das ist noch nicht alles, ein weiteres "Kind" aus dem Hause "Sash & Fritz" ist der "Wild Child Berlin Dry Gin” in einer tiefschwarzen Flasche mit frechem Label! Verwendet werden für die ebenfalls behutsame, traditionelle Gin Destillation mit weichem Wasser aus den Ausläufern des Erzgebirges "Wild Botanicals": wilde Wacholderbeeren, Gin Zutaten wie Rosmarin, Koriander, Zitronen und Bergamotte aus dem italienischen Kalabrien.
Für den Gin-Tonic-Genuss ist bei "Sash & Fritz" das trendige "Thomas Henry Tonic Water" gerade gut genug, vegan und glutenfrei!

Für diesen Winter ist "WILD CHILD DRY GIN - Wilder Winter" angesagt, mit in einem Topf erhitzen 0,75l Van Nahmen Pflaumensaft, Nelke, Zimt, Sternanis, kurz vor dem Verzehr 0,2l "Wild Child - Berlin Dry Gin" hinzugeben, den "Wilden Winter" in einer dekorierten Tasse servieren. Und nochmals: Cheers!

Auf ein gutes 2022!

 

Informationen:

Sash & Fritz – der deutsche Wodka, seit 2015
www.sashundfritz.de 

In Kooperation mit Thomas Henry Tonic Water
www.thomas-henry.de 

In Kooperation mit Caviar House & Prunier:
www.caviarhouse-prunier.de 

In Kooperation mit IMPERIAL KAVIAR
www.imperialcaviar.de 

Fotos: Sash & Fritz GmbH, Peter Steger Sash & Fritz GmbH

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Zuletzt bearbeitet am 28/12/2021

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Autor

Uta Petersen

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