Abgegessen: MET, Venedig

Nur wenige Meter neben dem San Marco gelegen, direkt an der Lagune, wirkte der Ort schon seit Jahrhunderten inspirierend.

Immer enger wird das fruchtbare Tal der Ortenau. Links und rechts schmiegen sich neben den Schienen die Wiesen und Wälder an die Hänge.

Schon seit Jahrzehnten ist die kleine Schwarzwaldgemeinde Baiersbronn durch die höchste Sternedichte Europas berühmt. Acht Michelin-Sterne bei 15.000 Einwohnern, das ist in der Dichte weltweit einzigartig und lässt daraus schließen, dass in Baiersbronn ein besonderer Sinn für Genuss in höchster Perfektion vorhanden sein muss.

"Jetzt geht es los. Der Gast mag keine Krustentiere und keine Innereien, möchte aber das komplette zwölfgängige Degustationsmenü", berichtet eine aufgeregte Servicekraft nur wenige Minuten vor dem ersten Gang.

Achim von Arnim steht für den Erfolg seines südafrikanischen Weingutes Haute Cabrière. Am Kap ist der "Bubbly Baron" (Schampus-Baron) dank seiner innovativen Methode Cap Classique (MCC) und des Sektes "Pierre Jourdan" längst Legende. Familienmensch von Arnim schätzt Humor ebenso wie Disziplin.

Durbach ist der meistprämierte Winzerort Deutschlands – nur dreißig Auto-Minuten von Straßburg und dem Elsass entfernt. 2008 übernahm dort Dominic Müller, der bereits Hotelkonzepte in Myanmar entwickelte, das erstmals 1656 urkundlich erwähnte Traditionshaus Ritter Durbach.

Sieben Köche toben, einer eingespielten Choreographie folgend, durch die nur wenige Quadratmeter große Küche. Dass hier überhaupt etwas Vernünftiges über den Pass geht, verwundert. Doch präzise und wohl organisiert sitzen die Handgriffe, werden auf Anordnung des Chefkochs José Avillez die Teller arrangiert und in den Gastraum geschickt.

Die Fußstapfen waren verdammt groß, in die sich Christian Eckhardt wagte, als er im Frühjahr 2014 das Zepter in der Gourmetküche der Villa Rothschild Kempinski im hessischen Königstein übernahm. Sehr groß sogar: Sein Vorgänger Christoph Rainer legte die Messlatte auf zwei Michelin-Sterne und 17 Gault Millau-Punkte.

Kurz nachdem sein Restaurant Axt in Mannheim mit dem ersten Stern gekürt wurde, qualifizierte sich der Koch beim Paul Bocuse d’Or Europe in Stockholm mit der bisher höchsten Bewertung für einen deutschen Koch für das Finale der Weltmeisterschaft der Köche in Lyon im Januar 2015.

PR-Experten wissen: ist der Ruf einer Marke erst einmal nachhaltig beschädigt, kostet es meist mehr Zeit und Mühe das angeschlagene Image wieder aufzupolieren, als dasselbe Produkt unter neuem Namen zu verkaufen.

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