"Man muss ja was schnacken", sagte meine Großtante immer, wenn wirklich einmal für wenige Minuten Ruhe am Tisch herrschte - um dann alle Anwesenden mit banalem Unfug und Halbwissen zu langweilen. Ähnlich verhält es sich, geht es um passende Genusskombinationen mit Süßweinen. Auch da wird viel "geschnackt". Sautern-Papst René Gabriel aus der Schweiz räumt für den KULINARIKER jetzt mit den Vor- und Fehlurteilen auf!

Es ist gar nicht so schwer, unseren Geschmack zu beeinflussen - und damit zu täuschen. Dafür reicht zum Beispiel einfache Lebensmittelfarbe.

Das Geheimnis des Geschmacks

De gustibus et coloribus non est disputandum – Über Geschmack und Farben lässt sich nicht streiten; so ein aus der scholastischen Tradition des Mittelalters stammender Sinnspruch. Gleichzeitig drückt das Sprichwort jedoch auch aus, dass niemand mit rationalen Argumenten beweisen kann, dass dieses oder jenes Geschmacksempfinden das objektiv Richtige ist, denn in Geschmacksfragen ist nun mal alles so, wie es jedem Einzelnen scheint.

Familienbetriebe genießen hierzulande einen guten Ruf. Die meisten der klein und mittleren Unternehmen befinden sich in Familienhand, sind regional stark verwurzelt, haften teils noch mit Privatvermögen und schreiben Traditionen gerne ganz groß. Kurzum: Sie sind das Rückgrat unsere Volkswirtschaft und haben bislang allen ökonomischen Krisen erfolgreich getrotzt.

Denkt man hierzulande an Lambrusco, fallen einem gleich Schlagworte wie, "Discounter-Wein", "Investitionsvolumen zwei Euro" oder "Restsüße bis zum Abwinken" ein. Und zu guter Letzt "ich habe Kopf".

"Groß und mächtig, schicksalsträchtig, um seinen Gipfel jagen Nebelschwaden… Watzmann, Watzmann, Schicksalsberg, du bist so groß und I nur a Zwerg."

Von Lissabon aus ist es nur ein Katzensprung zur Halbinsel Peniche an der Costa da Prata (Silberküste), dem westlichsten Punkt Kontinental-Europas.

Chefköchin und Autorin Carola Magnusson gilt in Schweden als Pionierin für ehrlich produziertes Essen im Kindergarten und in der Schule. "Schon bei unseren Kindern sollte auf gute und gesunde Speisen geachtet werden. Biokost muss nicht teuer sein.

Ja, es gibt sie noch, jene Hotels, bei deren erstem Anblick der Charme und die Geschichte einer ganzen Dekade wie in Sekundenschnelle die Aufmerksamkeit des Betrachters in ihren Bann ziehen und so schnell auch nicht wieder los lassen.

2015: "The Year of Food and Drink" in Schottland. Ungewöhnlich? Jein! Denn die Schottische Küche hat in den letzten Jahren Boden gutgemacht, kann ohnehin mit Qualitäten regionaler Produkte auftrumpfen die exzellent sind. Dennoch ist die eine oder andere kulinarische Speise schon gewöhnungsbedürftig. Doch gilt dies nicht annähernd für jedes Land der Welt?

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