Alle Portweine entstammen ausnahmslos dem Douro-Tal – und das seit 1756. Damals wurde auf Betreiben des Premierministers Sebastião José de Carvalho, dem späteren Marquês de Pombal, mit königlicher Verordnung eine Kontrollgesellschaft gegründet. Sie war nicht nur für die Qualität der Weine zuständig, sondern legte auch das genaue Anbaugebiet fest.

"Die Liebe ist wie ein Gewürz. Es kann das Leben versüßen, aber es auch versalzen", wusste schon der chinesische Philosoph Konfuzius. Und wenn ein Gericht einmal so richtig versalzen ist, liegt schnell der Verdacht nahe, "der Koch ist wohl gerade verliebt".

Was wäre italienische Pasta ohne Parmesan? Kein anderer Käse verleiht Gerichten einen vergleichbaren Geschmack. Aber warum eigentlich? Dieser Frage sind Chemiker der Technischen Universität München (TUM) nachgegangen.

Pierre Marchais steht in der Auffahrt von "Tonnellerie Vicard", unweit des geschichtsträchtigen Ortes Cognac, und wartet auf uns. Hier, nahe der Atlantikküste Frankreichs und in einer Region, in der Wein lediglich als Vorstufenprodukt zum Cognac betrachtet wird, empfängt uns der Marketing- und PR-Chef des Unternehmens.

Kaum eine Spirituose bietet so viel Geschmacksvielfalt. Und der Hochprozenter findet hierzulande immer mehr Freunde: Rund 60 Millionen Flaschen Whisk(e)y rinnen jedes Jahr durch die durstige Kehlen. Grund genug für einige harte Fakten.

Von Durchfall bis zur Depression: Bis zu fünf Prozent aller Weizenkonsumenten leiden an einer Unverträglichkeit von Weizen, die körperliche und psychische Krankheiten verursachen kann. Als ein möglicher Auslöser gelten bestimmte Proteine im Weizen.

"Jana, là-bas", ruft der mit Karohemd und Weste bekleidete Monsieur Pierre Yves Masson seiner Hündin Jana zu. Sie flitzt los und sucht. Sucht nach Trüffeln in einem Waldgebiet nahe des Genfer See.

Im Tal der Taggiasca

Mühsam dringen die matt goldenen Strahlen der Novembersonne durch die milchigen Herbstnebel, die aus dem Valle Argentina aufsteigen. Hier, nur wenige Kilometer vom mondänen San Remo mit seinen belebten Boulevards, vollgestopft mit knatternden Vespas und eleganten Flaneuren, die sich zwischen Boutiquen und Café-Bars treiben lassen, liegt auf einem sanften Hügel am Ausgang des Tales das kleine Städtchen Taggia.

Es ist gar nicht so schwer, unseren Geschmack zu beeinflussen - und damit zu täuschen. Dafür reicht zum Beispiel einfache Lebensmittelfarbe.

De gustibus et coloribus non est disputandum – Über Geschmack und Farben lässt sich nicht streiten; so ein aus der scholastischen Tradition des Mittelalters stammender Sinnspruch. Gleichzeitig drückt das Sprichwort jedoch auch aus, dass niemand mit rationalen Argumenten beweisen kann, dass dieses oder jenes Geschmacksempfinden das objektiv Richtige ist, denn in Geschmacksfragen ist nun mal alles so, wie es jedem Einzelnen scheint.

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