Der kleine und beschauliche Fluss inmitten der französischen Hauptstadt schlägt seit nunmehr einem Jahr erhebliche Wellen, gemessen an den Aktivitäten der Gourmetrestaurants der Metropole.

Gut, dass der Mond scheint. Der Weg zum Agriturismo Garuti führt durch die, von Wassergräben durchzogene Ebene um Modena. Auf der Suche nach dem kleinen Restaurant wirkt sogar das Navi irritiert.

Mit Food-Festivals ist das immer so eine Sache. Viele sind leider ebenso elitär wie weite Teile der Spitzengastronomie und ihres Publikums selbst.

Ausgetrocknete Grasbüschel, dorniges Gestrüpp und knorrige Bäume sind die Botschafter der wilden Bergwelt mit ihren tiefen Schluchten in der südspanischen Tabernas-Wüste. Die Bilder dieser Mondlandschaft lassen die Herzen von Cineasten höher schlagen, denn hier werden bekannte Wildwest-Streifen lebendig.

Feen gelten als wunderbare, mit zauberhaften Kräften versehene, Fabelwesen. Als Familie Leali ihr erstes Haus der exklusiven Marke Lefay (die Fee) in Gargnano eröffnete, konnte sie dem besonderen Ort, hoch oben über dem Gardasee keinen passenderen Namen geben.

Der Gardasee mit seinem eigenen Klima und einem wunderbaren Ambiente hat genügend Orte, die es lohnt, aufgesucht zu werden.

Thomas Kahl (Margarethenhof, Tegernsee) brachte es bei einem unserer letzten Treffen auf den Punkt: "Was erwartest Du von solchen Events? Wir als Sterneköche haben ja oftmals auch das Glück in diesen Destinationen zu arbeiten - natürlich werden solche Events in der Regel tolle Veranstaltung: traumhafte Umgebung, ausgelassene Stimmung…", erzählt er uns lachend mit Blick auf das in der Sonne glänzende Mittelmeer.

Stefano Baiocco hat seine Passion längst gefunden: schon seit mehreren Jahren experimentiert der Sternekoch mit Kräutern und Gewürzen. Aus der ganzen Welt sammelt er Samen, pflanzt sie ein, beobachtet das Wachstum und die Entwicklung der Pflanzen an ihren jeweiligen Standorten. Zur Dokumentation fotografiert und skizziert er die Beete auf den Terrassen in den Zitronengärten.

Nein, leicht haben es eidgenössische Hoteliers und Gastronomen angesichts des über Nacht inflationär erstarkten Frankens im Moment wahrlich nicht. Zwar war die Schweiz noch nie ein billiges Pflaster, aber mittlerweile ist eine Reise in die Alpenrepublik – gerade in kulinarischer Hinsicht – aus Sicht vieler Touristen aus dem Euroraum schlicht unbezahlbarer.

Machu Pichu mag die augenscheinlichste Assoziation sein, wenn man an Peru denkt. Oder das Gold der Inkas. Heutige Trouvaillen explodieren am Gaumen: Food Kritiker haben Lima als neue Welthauptstadt kulinarischer Vergnügen im Visier.

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