Okura Amsterdam: Wo höchste japanische Kochkunst zelebriert wird

Die Okura Hotel Amsterdam gehört zu den international mehrfach ausgezeichneten Gastgebern, denn es versteht sich auch als Botschafter authentisch-japanischer Kunst und Lebensart...

Das spiegelt sich in der Ausstattung des Hauses und selbstverständlich auch auf den Speisekarten der Hotels wider. Außergewöhnlich sind hier unter anderem die thematischen Workshops zu verschiedenen Aspekten des authentisch Japanischen wie die Teezeremonie oder Sake-Verkostung.

Das Hotel Okura Amsterdam ist das einzige 5-Sterne-Superior Hotel in den Niederlanden und präsentiert sich mit 300 Zimmern und der größten Suite der Benelux-Länder. Mehr als 300 Mitarbeiter sorgen für größtmöglichen Komfort der internationalen Gäste.

Mit insgesamt vier Michelin-Sternen und einem Bib Gourmand unter einem Dach gehört das Hotel Okura Amsterdam zu den außergewöhnlichen kulinarischen Hotspots der Welt. In der 23. Etage des Hotels befindet sich das Ciel Bleu Restaurant mit seinen 2-Michelin-Sternen. Im Erdgeschoss ist das Serre Restaurant eingerichtet. Es wurde längst mit dem Bib Gourmand honoriert. Gleich nebenan liegen die beiden japanischen Restaurants über denen jeweils ein Michelin-Stern leuchtet. Im Teppanyaki Restaurant Sazanka werden die Speisen auf einer heißen Platte direkt vor den Augen der Gäste zubereitet, die sich gern auch mal einen Tipp für die Zubereitung besonderer Speisen geben lassen. Im Yamazato Restaurant wird mit der Kaiseki Ryori Küche, ein leichter traditionell eher vegetarischer Speisestil, japanische Haute Cuisine serviert. Authentisch und mit Bedacht auf Nachhaltigkeit bereiten die japanischen Küchenmeister diese Köstlichkeiten auf höchstem Niveau zu. Das Interieur im Yamazato Restaurants vermittelt ein bestechend authentisches Japan-Gefühl, das noch durch das Erscheinungsbild der weiblichen Servicekräfte im Kimono unterstützt wird. Spätestens das Betreten der Räumlichkeiten garantiert ein Eintauchen in die japanische Welt mit ihren vielen liebevollen Details. So wird im März an den traditionellen Mädchentag erinnert: Puppen sind auf einer Plattform ausgestellt. Sie tragen die traditionellen Kostüme der Heian Periode und stellen den Kaiser sowie die Kaiserin mit Hofstaat dar. Die Puppen sollen vor bösen Geistern schützen. Normalerweise werden den Mädchen die extrem teuren Puppen von der Verwandtschaft geschenkt. Es heißt, wenn das Mädchen die Puppen in der Nacht zum 4. März nicht wieder wegräumt, wird es in diesem Jahr nicht heiraten.

Nach einer kurzen Erläuterung der Geschichte zum Mädchentag beginnt die Dinner-Zeremonie in dem Restaurant, das bereits seit 2002 durch einen Michelin-Stern geschmückt ist.

Masanori Tomikawa.
Masanori Tomikawa.

 

Unter "Tsukidashi" ist ein Trio von Jakobsmuschel mit Karashi-Miso-Sauce, Sushi aus Brill und Lachs sowie Kabeljau mit Gemüse zu verstehen. Es folgte "Owan", eine klare Fischsuppe mit einem knusprigen Muschelkuchen. Ebenfalls als ein Fest für die Augen und den Gaumen entpuppte sich "Tsukuri", Sashimi von Thunfisch, Negitoro, Seebrasse und Gelbschwanzmakrele. Bei der Gangfolge "Yakimono" wird marinierter und gegrillter schwarzer Kabeljau, auf Sakehefe gegart, gereicht. Sehr köstlich gelang die Folge "Agemono" mit frittierten Garnelen und Gemüse. Zu einem Höhepunkt entwickelte sich "Shiizakana". Das gegrillte Wagyu-Filet mit Kinome-Miso-Sauce zerging auf der Zunge wie ein Schmelz. Dazu wurde "Shokuji", gedünsteter Reis mit Bambussprossen und Hackfleisch mit Miso-Suppe, serviert. Den Abschluss der japanischen Traumreise bildete das Dessert "Mizukashi" - in der Kombination japanischer und europäischer Süßspeisen eine Hommage an die beiden Kontinente.

Zu den Speisen wurde eine erlesene Selektion feinster, komplexer Sakes mit einem anspruchsvollen, unvergleichlichen Geschmack gereicht. Mit dabei waren Kozaemon "Yamazato Label", Kozaemon Jikagumi und Horin.

Fazit: Mit seinen sehr feinen Geschmacksnuancen und einer äußerst ästhetischen Präsentation begeistert Küchenmeister Masanori Tomikawa in der wohl authentischsten Kaiseki-Küche Europas.

 

 

Fotos: Carola Faber

 

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Autor

Carola Faber

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