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Nikkei Nine: Ferner Osten im Vier Jahreszeiten Hamburg

Kontraste ziehen sich an. Leitspruch und Weisheit, mal stimmt's - mal nicht. Im Falle des Nikkei Nine und des Fairmont Vier Jahreszeiten Hotel mehr als passend.

Hamburgs Gute Stube meets Fernost. Vielleicht auch ein wenig Südamerika. Denn das in den Räumen des ehemaligen Doc Cheng’s befindliche Nikkei Nine hat sich einen japanisch-peruanischen Stil auf die Fahne, oder besser: Karte, geschrieben.

So ein wenig ist es ja Trend, sich bei der südamerikanischen Küche zu bedienen. International hat das drittgrößte Land in Südamerika nicht zuletzt durch Gastón Acurio und Virgilio Martínez Véliz (http://kulinariker.de/index.php/genuss/item/544-lima-kuechengefluester-aus-el-dorado) von sich reden gemacht. Im Nikkei sollte man sich diesbezüglich vielleicht mal genau umschauen. Fakt ist: hier geht’s mit Eleganz, Chic und Stil allerdings primär in den Fernen Osten.

Und dafür hat das Haus ordentlich in die Tasche gegriffen - und sich Zeit gelassen, der wählerischen Hamburger Klientel das passgenaue Produkt zu kredenzen. Wie bereits oben erwähnt: ein wenig treffen zwei Welten aufeinander. Jüngst schrieb der Gault Millau Christoph Rüffer (Haerlin) zum Gourmet-Spitzenreiter Hamburgs. Ambiente: passgenau zum altehrwürdigen Fairmont. Eine Etage tiefer wird mit dem Nikkei Nine nunmehr ein Designrestaurant mit einem eher konträren stylisch-modernen Ambiente geboten.

Nobu erprobt und Sushi-Master

Unter der Leitung des asiatischen Executive Chef Ben Dayag aus den USA dürfte Hamburg einen neuen gastronomischen Hotspot hinzugewonnen haben. Die jüngst stattgefundene Eröffnung lockte gut 300 Interessierte Journalisten, Freunde des Hauses und Gastronomen an. Eine Anzahl Menschen, die das Nikkei Nine nur schwer vertragen haben dürfte; etwa 100 Sitzplätze sind offiziell nutzbar. Ben Dayag kam mit seinem Team an diesem Tag wahrscheinlich ziemlich ins Rotieren. Nobu erprobt und zusammen mit dem Sushi-Master Yuki Hamasaki aus Osaka (ehemals Ritz Carlton Osaka), verlief der Abend dennoch scheinbar reibungslos.

Gemütlicher Barbereich des Nikkei Nine mit außergewöhnlichem Lichtkonzept.
Gemütlicher Barbereich des Nikkei Nine mit außergewöhnlichem Lichtkonzept.

 

Waren am Eröffnungstag Sitzplätze Mangelware und primär Fingerfood zu ergattern, dürfte sich in den kommenden Wochen mit dem Nikkei Nine nicht nur in Bezug auf den Restaurantbereich ein Besuch lohnen. Ist neben wirklich fantastischen Sushi, Ceviche und eventuell Angus Rind noch Platz im Magen, sollte der eine oder andere Cocktail-Versuch gestartet werden. Wo sonst kann ein Sparkling J-Ginjo Ninki (Sake) oder ein Osaka Rose (Wodka & Champagner) genossen werden?

Die Karte an der Bar – lesbar mit der zunächst ungewöhnlich erscheinenden Beleuchtung Symphony Golden Tubes von Sans Souci - ist wahrhaft beeindruckend und lässt kaum einen Wunsch offen: Lychee infused Sake, Nikka from the barrel oder The Lady from Limsa stehen verheißungsvoll auf der Karte. Damit hat Hotelier Ingo C. Peters ein scheinbar gutes Gespür bewiesen. Das Nikkei Nine dürfte bald fester Bestandteil und Place-2-be-Spot der Hansestadt werden. Fazit: unbedingt anschauen!

Wetere Infos unter: www.nikkei-nine.de

Fotos: Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten / Nikkei Nine / Guido Leifhelm

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Zuletzt bearbeitet am 28/11/2016

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