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Einmal Beluga, immer Beluga? (Teil 1)

Das Unternehmen IMPERIAL CAVIAR liefert Kaviar von höchster Qualität und feinstem Geschmack. Es muss einfach "immer Kaviar sein"...!

Kaviar, der luxuriöse Stör-Rogen, zählt zu den absoluten, kulinarischen Luxusgenüssen! Gelegenheiten, Kaviar zu genießen, gibt es unzählige, vom besonderen Moment zu zweit bis zu einem eleganten event: Oder, als dekadente Wunscherfüllung, Kaviar einfach mal nur so Dosen- und Löffelweise … das entsprechende Budget vorausgesetzt.

Wie genießt man Kaviar richtig?

Zur Unterstützung des feinen Kaviar-Geschmacks und seiner Konsistenz ist eigentlich gar nicht so viel Aufwand nötig: leicht gebutterter Toast, gekochte Eier, Sauerrahm, Schwarzbrotscheibchen, Pellkartoffeln, Blinis. Diese 5-DM-Münzen-kleinen Buchweizen-Pfannkuchen stammen aus der russischen Küche – ebenso wie der 3fach gebrannte, geeiste, Wodka als Begleitung im Glas. Gern wird sich auch für einen trockenen Weißwein entschieden ... oder einen Champagner, wie etwa ein eisgekühlter POMMERY Blanc de Blanc.

So könnte ein Tag gern beginnen...
So könnte ein Tag gern beginnen...

 

Empfohlen wird eine Menge von 30 Gramm pro Person: "Der erste Löffel Kaviar dient der Heranführung des Gaumens an den Geschmack, die restlichen Portiönchen dienen dem reinen Genuss", sagt Geschäftsführer und Kaviarberater Reza Korouji des Unternehmens IMPERIAL CAVIAR.

Exquisite Overnight-Lieferung

Exquisit das Angebot in kleinen und großen Dosen, mit dabei auch Perlmuttlöffel, denn Silberoxid von Silber- oder Metalllöffeln kann den Genuss von Kaviar beeinträchtigen. Ein Löffelchen aus Horn-, Kunststoff oder Holz täte es zur Not auch.

Für einen würdigen Genuss lassen sich einige Rezepte schnell und wirkungsvoll zuzubereiten: Der elegant-vielschichtige IMPERIAL BAERII vom gleichnamigen Stör-Art "Acipenser Baerii", ist feinkörnig, mit würzigem, nussigem Geschmack, weicher Textur und Cremigkeit und besonders in der französischen Küche beliebt.

Als echtes Fingerfood-Kunstwerk mit Impaerial Baaerii macht sich Kaviar Konfekt
Als echtes Fingerfood-Kunstwerk mit Impaerial Baaerii macht sich Kaviar Konfekt "Nippon" mit Nori-Blättern von Purpurtang, Wasabi mit Crème fraîche verrührt sowie Balik-Lachsfilet – als Deko ein Daikon-Kresseblatt.

 

Bei der "OSSETRA SELECTION" der Stör-Art "Acipenser Gueldenstaedtii" entwickelt das etwas kleinere Korn am Gaumen eine ebenso wunderbare Cremigkeit. Es kommt bei dem Genuss von Wachtelei "Ossetra" im Balik-Lachsmantel" besonders zur Geltung: wachsweiche, kleine Eier, ummantelt mit den hauchdünnen Lachs-Scheiben auf Sauerrahm und Toast-Rondellen.

Nicht nur Hingucker ist auch die Frühlingszwiebel-Tarte mit
Nicht nur Hingucker ist auch die Frühlingszwiebel-Tarte mit "Ossetra": Knusprige Blätterteigstreifen und kühl-knackigem Kaviar. Die Tupfer von Crème Fraîche werden mit Eigelb cremig gerührt – dazu ein Kerbelblatt – fertig.

 

Hinter der IMPERIAL AUSLESE, einer Kreuzung der Stör-Arten "Acipenser Schrenckii" und "Huso Dauricus", verbergen sich extrem feine, kleine etwas hell-bräunlich-farbene Stör-Eier. Diese Auslese ist unter Kennern und Kennerinnen das Nobelste vom Noblen. Prall und großkörnig die Rogen, zergehen sie sanft auf der Zunge und entfalten dabei ihr feines, nussiges Aroma.

Beluga schließlich ist der höchst geschätzte Kaviar. IMPERIAL FINE BELUGA stammt vom europäischen Hausen "Huso Huso". Alleinstellungsmerkmal sind seine prallen, hellgrauen bis anthrazitfarbenen Rogen. Mit mind. 3,3 mm Durchmesser besitzt Beluga Kaviar das größte Korn.

Die Sorte "Beluga" kann schon mal 5.000 € pro Kilogramm kosten – in Konkurrenz steht nur noch der Sevruga, nicht mehr erhältlich, und der ebenfalls sündhaft teure Almas-Kaviar aus dem Iran. Er ist äußerst selten, stammt von besonders alten Stören bis zu 80 Jahren, ist weiß, hellgelb oder cremefarben. (Caviar House & Prunier London verkauft ihn in 24-Karat-Golddosen). Der häufige Zusatz "Malossol" ist ein Begriff aus dem Russischen und bedeutet "leicht gesalzen".

Almas Caviar...
Almas Caviar...

 

Wem verdanken wir dieses luxuriöse Produkt?

Alle Fische legen Eier, nur die vom Störweibchen (Acipdenseidae) gelten als echter Kaviar und wahre Delikatesse. Störe sind große, nahezu urtümlich anmutende Raub- und Knochenfische. Sie werden meist bis zu drei Meter lang und 300 Kilogramm schwer, gelegentlich auch sechs Meter und 400 kg. Ihre meist schwarze Farbe, lange schmale Nase und kleine, finster dreinblickende Augen lassen ihn wie ein Urtier wirken.

Störe ernähren sich von vorrangig von Insektenlarven, Würmern und Weichtieren, Krebse und kleine Fische – sie leben im Meer, im Kaspischen Meer, im Schwarzen Meer. Als anadrome Wanderfische steigen sie zum Laichen auch in Süßwasser auf. 15 Jahre kann es dauern, bis ein Stör "erntereif" ist. Störe sind gefährdet und hauptsächlich für Kaviar gezüchtet.

Die Ovarien der Weibchen bergen den Rogen, den Kaviar – bis zu 2,5 Millionen Eier – er wird "geerntet", gewaschen, gesalzen und abgefüllt. Alle anderen Teile vom Stör werden auch verwendet, vielfach in der Kosmetikindustrie. Kaviar hat verschiedenen Farben. Meist ist er schwarz oder rot, in manchen Fällen gelblich, gräulich oder gar grünlich. Alle 27 Stör-Arten leben auf der Nordhalbkugel. Ihre Art ist bedroht, darum wird nur noch Kaviar von Zuchtstören verwendet. Doch auch Pazifischer Lachs, Kabeljau und Seehasen, Forellen oder Felchen, Hechte oder Maränen liefern guten "Kaviar".

Zu Teil 2 des Artikels geht es hier...

Informationen:
Imperial Caviar GmbH
www.imperialcaviar.de 

Fotos: Oliver Wagner / Rezept und Foodstyling: Stevan Paul

 

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Zuletzt bearbeitet am 29/03/2021

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Autor

Uta Petersen

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