Die besonderen Glücksmomente in der Genussoase Wiesergut

Der Duft von Bienenwachskerzen und edlen Hölzern liegt in der Luft des feinen Designhotels, das nicht nur liebevoll, sondern auch aus hochwertigsten Materialien mit viel Leinen, Loden und Leder in Naturtönen gestaltet ist. Eleganz in Verbindung mit Respekt vor der Tradition ist an jedem Detail spürbar.

So wird beispielsweise immer noch in dem Wiesergut, dessen Ursprünge bis zum Jahr 1350 zurückzuverfolgen sind, nach altem Rezept das traditionelle Wiesernbrot im Holzbackofen gebacken. Das Wiesergut, von Martina und Josef Kröll (Inhaber und überzeugter Landwirt) jahrelang geplant und sehr sensibel umgesetzt, besteht aus dem Gutshof mit 17 Suiten, vier separaten GartenSuiten, drei exklusiven HideawaySuiten, Restaurant und Piazza sowie einem Eingangsbereich mit Remise und dem WIESERGUT BADHAUS.

Heute noch wird in dem alten Ofen Brot gebacken/ © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber
Heute noch wird in dem alten Ofen Brot gebacken/ © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber

 

Verbunden sind alle Gebäude durch einen gläsernen Gang und zum Teil auch unterirdisch. Schon die erlesene Naturkosmetik von Lederhaas Arrivée mit Ingredienzen aus heimischen Pflanzen verschmelzen zu einer erlesenen Harmonie und unterstützen die Sinfonie der Düfte in dem Haus, das im Jahr 2012 komplett neu gebaut wurde.

Das Restaurant hat ebenfalls einen besonderen Stellenwert im Wiesergut. Gerne werden Produkte aus der Region und der eigenen Landwirtschaft sowie dem heimischen Obst-, Kräuter- und Gemüsegarten verwendet. Was nicht im Hausgarten wächst, kommt von regionalen Gemüselieferanten. Für die frische Zubereitung der Speisen und den Einsatz regionaler Rohstoffe wurde das Wiesergut mit dem AMA-Gastrosiegel ausgezeichnet.

Kreativ und köstlich sind die Gerichte von André Stahl / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber
Kreativ und köstlich sind die Gerichte von André Stahl / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber

 

Denn aus der eigenen Landwirtschaft stammen für das Frühstück die Milch, Eier und die Alm-Milch für die Butter. Es wird Kräuterfrischkäse im Glas produziert, Fleisch vom Pinzgauer Rind beziehungsweise Milchkalb, veredelte Produkte der Hausschweine sowie aus der eigenen Jagd und dem eigenen Wald Hirsch, Reh, Gams, Pfifferlinge, Steinpilze und Waldbeeren verwendet. Vom Stechaubauer aus Saalfelden kommen die Eier, Kartoffeln, Gemüse, die Frank KG in Saalfelden liefert ebenfalls Bio-Eier und Bio Hähnchen, regionale Lamm- und Wildspezialitäten kommen von Tauernlamm/ Saalfelden.

Die Bio-Hofkäserei Fürstenhof zeichnet sich für verschiedene Bio Käsesorten aus dem Salzburger Land verantwortlich. Saisonales Obst produziert Bauer Gust Lessl/ Steiermark und das Seegut Eisl stellt Bio Schafmilch Joghurt sowie Bio Schafskäse her. Der Honig kommt vom Imker Grünwald aus Hinterglemm. Und ganz erfreulich und wohlschmeckend: Das Wiesergut verfügt über eigenes Quellwasser.

Tatar vom Rinderfilet an Avocado, Brotchips und Chili / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber
Tatar vom Rinderfilet an Avocado, Brotchips und Chili / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber

 

Die Zeit nach dem Dinner ist die Zeit vor dem Dinner

Zur Vorspeise eines Dinners gehört das Gericht "Rote Rübe" aus Rettich, Apfelchutney, Radieschen und Kaninchenfilet. Unter "Blütengemüse" ist Blumenkohl, Couscous Cous, Brokkoli, Eigelbcreme und Filet vom Seesaibling zu verstehen. Perfekt gegartes Beiried wird umspielt von Gnocchi, Zucchini und Tomate. Zum Finale mundet eine Komposition aus Strudel, Pecan-Nuss und Vanille-Rum. Serviert werden die Speisen auf handgetöpferten Unikaten aus der Werkstatt von Petra Lindenbauer. Auch hier überzeugen die natürlichen Strukturen und Farbmischungen der Keramiken zwischen Türkis und Braun.

Gemütlich und entspannend wirkt das geschmackvolle Ambiente des Hauses / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber
Gemütlich und entspannend wirkt das geschmackvolle Ambiente des Hauses / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber

 

Ein weiteres Beispiel aus der ausgezeichneten Glücksküche im Wiesergut beginnt mit Tatar vom Rinderfilet an Avocado, Brotchips und Chili Rührei. Es folgen die Berglinsen: Ragout, Wurzelgemüse, Erdäpfelstroh, Lardo, Zanderfilet vom Neusiedlersee. Als Fleischgang bereitet André Stahl zartes Lamm an Paprikacreme, schwarzem Knoblauch und Parmesanknödel zu. Der schmackhafte, sehr delikate rote Faden zieht sich bis zum Dessert durch: Tarte vom Butternusskürbis mit Eis, Krokant und Portweinbirne. Alle Speisen sind fein abgestimmt, überraschen durch die kreativen Ideen und den Geschmack. Die Zeit nach dem Dinner ist die Zeit vor dem Dinner. Da bleibt der Genuss der Vorfreude bei einer perfekten Entspannung in der Ruheoase Badhaus mit Blick auf das Spiel der tanzenden Schneeflocken.

Wiesergut, www.wiesergut.com 

 

Bildergalerie:

Fotos: Carola Faber

 

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Zuletzt bearbeitet am 18/08/2020

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Autor

Carola Faber

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