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Frescobaldis "Wow"-Weine erobern den Weltmarkt! (Teil 1)

Mit dem Tenuta Perano Chianti Classico DOCG 2016 und dem Tenuta Perano Riserva Chianti Classico DOCG 2015 sind bereits zwei edle Rote mit dem schwarzen Hahn, dem "Gallo Nero", in höchstprämierte Bereiche vorgestoßen und haben die Kritiker mehr als überzeugt...

Am, 19.6. 2019 ließ es sich Markgraf Lamberto Frescobaldi anlässlich der Vorstellung des neuen Chianti Classico-Weingutes Tenuta Perano nicht nehmen, nun auch die Gran Selezione, exakt den Rialzi Chianti Classico Gran Selezione DOCG 2015 zur Degustation zu entkorken.

Dass der Besuch des nahe Gaiole in Chianti gelegenen neuen Weingutes der überaus stark prosperierenden Frescobaldi Gruppe ein wahres Fest für die Sinne werden sollte, ist neben dem beharrlichen Einsatz des Marchese Frescobaldi für den 2017 im Rahmen einer Versteigerung endlich erfolgten Ankaufs dieses prestigeträchtigen historischen Weingutes auch einem Gutteil der hervorragenden Mitarbeiter zu verdanken.

Das Landgut Perano.
Das Landgut Perano.

 

Schon seit 2014 war Frescobaldi auf der Tenuta Perano als Pächter aktiv, geliebäugelt hatte Lamberto Frescobaldi mit dem Ankauf aber schon seit Ende der 1990er Jahre. Bei der Auktion im Frühjahr 2017 wechselten dann 250 Hektar Land, davon 52 Hektar prächtiger Weinberge mit Sangiovese-Trauben, rund um das altehrwürdige Castello di San Donato in Perano für 13,3 Mio. Euro den Besitzer. Doch damit begann eine weitere, erneute millionenschwere Investitions- und Restaurierungsphase: Die Herrichtung der Cantina und die gleichzeitige immense Arbeit in den Weinbergen. Schon die Anfahrt ab dem Abzweig an der Landstraße von Castellina über Radda in Chianti nach Gaiole in Chianti ist ein Ereignis: Bilderbuch-Toskana pur!

Und auch der Weg vom Parkplatz zum Haupteingang der Cantina entpuppt sich als kleiner Spaziergang durch einen Garten Eden: Die hier präsentierte, sorgfältig ausgewählte und gepflegte Pflanze4nwelt im paradiesischen Garten zeigt den hohen Anspruch, mit dem die Frescobaldi-gruppe in dieses neue, fulminante Projekt eingestiegen ist. Nicht genug damit: Vom parkähnlichen Garten, dessen Mittelweg schon in Kürze ein Laubengang aus Weinranken zieren wird, fällt der Blick auch auf den sich dahinter erhebenden Hang Rialzi: Dieser in Südostlage befindliche, 1999 angelegte Weinberg ist Ursprungsort und Namensgeber des nächsten neuen Schlachtschiffs von Perano: der grandiosen Gran Selezione 2015!

op-Winemaker Dr. Niccoló D`Afflitto.
Top-Winemaker Dr. Niccoló D`Afflitto.

 

Verantwortlich für die architektonische Neugestaltung des Weingutes ist Carlo Ludovico Poccianti vom Florentiner Architektur- und Innendesignbüro ArchFlorence. Und natürlich ist er beim spätmorgendlichen Empfang in der geräumigen Lobby der Cantina anwesend, zu dem erst einmal leckere toskanische Häppchen und eines der Aushängeschilder des Frescobali-Imperiums, der wunderbare, perfekt gekühlte Leonia Pomino Brut Pomino DOC – metodo Classico – Brut Millesimo gereicht wird. Benannt ist der perlende Schatz vom 108-Hektar-Weingut des Castello di Pomino, 35 km östlich von Florenz, nach jener Leonia degli Albizi, Gattin des Angiolo Frescobaldi, die im Jahr 1855 erstmals in der Toskana die Rebsorten Chardonnay, Pinot Nero und Pinot Bianco einführte.

Natürlich übernimmt Markgraf Lamberto Frescobaldi die Begrüßungsworte, ehe Dr. Niccoló D`Afflitto, Chefönologe der Frescobaldi-Gruppe, in Frescobaldis Wunderweinwelt einführt. Mit von der Partie ist auch Riccardo Girogi, Önologe und Verwalter der Tenuta Perano, der das Häuschen gleich neben der Cantina bewohnt und ganzjährig mit seinen acht Mitarbeitern für das reibungslose Funktionieren des Gutes und der Weinberg-Arbeiten sorgt. Natürlich war dies von 2017 bis 2019 eine Mammutaufgabe, was sich schon bei der Besichtigung des neuen Weinkellers zeigt.

Marchese Lamberto Frescobaldi.
Marchese Lamberto Frescobaldi.

 

Die treppab erreichbare heilige Halle mit ganzen Batterien edelster Eichenfässer ziert nun auch das neue Frescobaldi-Wappen mit dem Wahlspruch "Spera in Deo", Hoffe auf" bzw. "Vertraue auf Gott"! Und alles zeugt hier davon, dass Architekt Poccianti hier mit äußerster Detailkenntnis ans Werk ging und einen Prachtraum der Extraklasse schuf. Und so nehmen wir eine erste Kostprobe des neuen Frescobaldi 2017 direkt aus dem Fass, die Riccardo Giorgi kunstvoll zelebriert. Derweil beantwortet Dr. D`Afflitto mit Engelsgeduld die Unmengen der auf ihn hereinprasselnden an Journalistenfragen.

Danach geht es zurück in die Lobby, wo auch ein Weinladen eingerichtet wurde und wo weitere Nebenräume auch zu Events oder Firmensitzungen einladen. Clou des Baus ist aber die neu eingerichtete Osteria Perano Frescobaldi, die sich als komplett verglaster Wintergarten rechterhand an das Haupthaus anschließt.

Die selbstverständlich voll klimatisierte Osteria bietet so rund ums Jahr ihren Gästen den freien Blick auf Gartenanlage und Weinberge, besitzt eine kleine Terrassenveranda für üppige Sonnentage aber auch einen hübschen Windfang, sollte es mal stürmischer werden. Die Verantwortung für dieses Schmuckstück und Aushängeschild der keineswegs nur traditionellen toskanischen Küche übergab Lamberto Frescobaldi der jungen Francesca Mori nicht ohne Grund.

Francesca Mori.
Francesca Mori.

 

Denn schon zuvor war sie in der ersten Frescobaldi Osteria dieses Konzeptes, dem Il Quartino in Frescobaldis 300 Hektar-Traditionsweingut Castello Nipozzano, höchst erfolgreich. Dort, im Gebiet des Chianti Rufina, gelang es ihr, die Osteria von einem anfangs nur auf Vorbestellung öffnenden Betrieb zu einem fulminanten Ristorante mit zwölf Angestellten mit aufzubauen. Und sie ist auch Köchin, obschon die Hauptverantwortung in der für Gäste einsehbaren offenen Küche bei dem noch ebenso jungen Chefkoch Leonardo Spaccavento liegt. Auch er kam von Nipozzano mit hierher.

Natürlich überwiegt bei der Auswahl der Gerichte die traditionelle toskanische Küche, der Leonardo aber immer wieder neue, überraschende wie großartige Impulse verleiht. Basis sind die von nahebei besorgten perfekten toskanischen Zutaten, angefangen vom erlesenen Mehl bis hin zum berühmten Chianina-Rind, das Frescobaldi selbst auf dem Gut Nipozzano züchtet. Überhaupt könnte die Frescobaldi Group angesichts ihrer vielen toskanischen Güter sich hier beinahe als komplett autarkes Landwirtschaftsunternehmen präsentieren – eben so, wie früher toskanische Güter bewirtschaftet wurden.

Olivenöl Laudemio.
Olivenöl Laudemio.

 

Denn natürlich stammt zu den hier gereichten Weinen auch das herausragende native Olivenöl "Laudemio" von den besten Olivenhängen des Frescobaldi-Imperiums. Wir werden es beim Degustationsmenü mit Begeisterung verkosten. Und nicht wenige werden es später dem Marchese Frescobaldi gleichtun und ihrem Steak vom Chianina-Rind einen guten Schuss dieses goldenen Öls angedeihen lassen. Im Mittelalter bezeichnete man übrigens mit "Laudemio" jenen Teil der Ernte, der dem Gutsherrn vorbehalten blieb.
Heutzutage steht das "Laudemio Frescobaldi" indes nicht mehr für die unschönen Zeiten der Mezzadria, sondern für höchste Qualität extra nativen Olivenöls. Und bei der jährlichen traditionellen Olivenernte helfen heute wie selbstverständlich zahlreiche Dorfbewohner ringsum mit – natürlich freiwillig und mit Enthusiasmus!

Information zu allen Frescobaldi-Weinen:
Marchesi de` Frescobaldi, Via Santo Spirito 11, 50125 Florenz, Region Toskana, Italien, https://de.frescobaldi.com/, www.frescobaldi.com

Weingut (Tenuta) Perano: Strada di San Donato in Perano, 53013 Gaiole in Chianti, Provinz Siena, Region Toskana, Italien, https://de.frescobaldi.com/weine/tenuta-perano/; Führungen und Degustationen nach Voranmeldung; mit Weinladen und Osteria Perano Frescobaldi

Schlemmen vor Ort:
Osteria Perano Frescobaldi, Strada di San Donato in Perano, 53013 Gaiole in Chianti, Provinz Siena, Region Toskana, Italien, Tel. +49 0577 74 95 63, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.frescobaldi.com ; Öffnungszeiten: Mi 18.00 – 22.00, Do – Mo 12.00 – 15.00 und 18.00 – 22.00 Uhr, Di zu

Frescobaldi Olivenöl: LAUDEMIO Olio Extra Vergine di Oliva,
https://de.frescobaldi.com/frescobaldis-welt/laudemio/

 

Impressionen:

Fotos: Jürgen Sorges

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Zuletzt bearbeitet am 15/04/2020

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