Platinum für den Bèru, den "edlen Erhabenen" des Weingutes Siddúra!

Das noch junge, erst 2008 gegründete Weingut Siddúra in der traditionsreichen nordsardischen Gallura setzt neue Maßstäbe sogar im Weltmaßstab – und räumte 2019 bei den Decanter World Wine Awards (DWWA) in London ab!

Allen voran erzielte der 2016er Bèru von Siddúra, exakt ein hundertprozentiger Vermentino di Gallura DOCG Superiore 2016 nicht nur 97 Punkte von den 280 Weinjuroren aus aller Welt. Er deklassierte gleichzeitig auch die Konkurrenz, erhielt die Platinum-Auszeichnung und rückte so in die absolute Weltspitze auf.

Erstmals wurde ein Vermentino aus der Gallura so hoch prämiert. Gut möglich, dass die Vermentino-Weine aus dem Hause Siddúra rasch zu den neuen Sommer-Kultweinen avancieren. Verdient haben sie es allemal. Denn mit dem Siddúra Maía, einem Vermentino di Gallura DOCG Superiore 2017 mit satten 14,5 % und gerade frisch auf dem Markt, sowie dem Siddúra Spèra, einem weiteren Vermentino di Gallura DOCG 2018, stehen zwei zusätzliche hochgeschätzte Weine zur Entkorkung bereit. Nicht genug damit: Auch der Núali, der Passito di Moscato von Siddúra, erhielt bei den DWWA satte 95 Punkte!

Besser, man wartet nicht erst bis zum nächsten großen Höhepunkt im winzigen mittelalterlichen 1800-Seelen-Dorf Luogosanto: Denn der findet erst 2020, exakt am 8. September 2020! Denn es ist gut möglich, dass dann schon ein Gutteil der herausragenden Weine des Weingutes Siddúra längst ausgetrunken ist. Luogosanto, galluresisch Locusàntu, sardisch Logusantu, bedeutet "Heiliger Ort", "Heiliger Platz".

Zu danken ist dieser bemerkenswerte Dorfname der Haupt-Dorfkirche Nostra Signora di Luogosanto aus dem 12. Jahrhundert, die schon 1227 von Papst Honorius III. den Status einer Basilica minore und wohl auch das Privileg für den Einbau jener Porta Santa, der heiligen Pforte erhielt. Die aktuelle Bronzepforte stammt aus den 1970er Jahren, wurde vom renommierten Bildhauer Luca Lucchetti geschaffen und zeigt auf den drei Tafeln die Geschichte der Kirche.

Weinkeller von Siddúra.
Weinkeller von Siddúra.

 

Und natürlich kann man zu dieser Zeit auch die traditionsreichen Umzüge bewundern, den Markt oder Konzerte italienischer Künstler besuchen. Wahlweise geht auch der Besuch des Dorfes am 2. Juli, wenn die jährliche Prozession zur Dorfkirche stattfindet. Indes: Das Öffnen einer anderen "heiligen Pforte", genauer des Korkens zum "Manna" des Siddúru 2016 aus Luogosanto, ist nun jederzeit möglich. Allerdings ist dieser Bèru, der seinen Namen wohl dem Etruskischen "veru" verdankt und "edel, erhaben" bedeutet (vgl. italienisch "vero" = "wahr, echt, wirklich"), eine Limited Edition: nur 6800 Flaschen wurden von dem köstlichen, 14 Prozent starken Edelweißwein mit heller, goldgelber, sonniger Farbe abgefüllt.

Und wer das Glück hat, eine der nummerierten Falschen, etwa die mit der Nummer 3283, zu erhaschen, kann mühelos feststellen, welches Riesenpotential die Vermentino-Traube besitzt, wenn man ihr die richtige Weinbereitungsmethode angedeihen lässt. 2016 kamen die Rebstöcke in den Genuß sonniger und nie sehr trockener Tage im Wechsel mit einigen Niederschlägen Mitte September. Die Reifung schritt so langsam harmonisch voran und ergab eine besonders reiche Ausstattung an Aromasubstanzen und Polyphenolen. Nach der manuellen Lese und rigoroser Auslese der besten Trauben der auf leicht sandigem, granithaltigem Grund in 300 m Höhe gewachsenen Rebstöcke Ende September bis Anfang Oktober werden die Trauben schonend entrappt und nach feiner Gärung sanft gepresst.

Die Gärung erfolgt zehn bis zwölf Tage in französischen Eichenfässern bei 15 bis 18°C. Danach wird der Wein acht Monate im Barrique ausgebaut und reift noch mindestens einige weitere Monate auf der Flasche. So entstand mit dem Bèru 2016 ein herausragender Wein, der dank Körper und Volumen bestens zu Hauptgerichten, sogar Fleisch passt. Seine mineralische Frische unterstützten Zitrusaromen von Bergamotte und Zitronat, gerösteten Mandeln und Honig, Gewürzen und balsamischen Noten. Harmonisch, dazu elegant wie raffiniert, passt der Bèru zudem exzellent zu Antipasti, Meeresfrüchten, Risotto oder Schalentieren, aber auch weißem oder gegrilltem Fleisch und würzigem Käse.

Siddùras Barrique-Keller.
Siddùras Barrique-Keller.

 

Dieser Wein ist Ausdruck der Experimentierfreude von Gutsdirektor Massimo Ruggero – und überzeugt auch durch seine Langlebigkeit. Seit 2008 hat er mit Nathan Gottesdiener dieses 185-Hektar-Gut mit idealem Mikroklima und inmitten eines windgeschützten hügeligen Naturparadieses mit felsdigen Bergen, Wäldern und uralten Korkeichen quasi aus dem Nichts an die Weltspitze geführt. Aktuell werden schon 37 ha mit Weinreben bepflanzt, es entstand eine moderne neue Kellerei, die beste sardische Weine erzeugt.

Für Nathan Gottesdiener darf dieser Erfolg eine besondere Genugtuung sein. Nachdem er die erfolgreich von ihm in München aufgebaute Modegruppe Oui an die nächste Genration weitergegeben hatte zog es ihn 2008 zu neuen Herausforderungen in seine zweite Heimat Sardinien. Nun zeigt das leidenschaftliche Streben nach Vollkommenheit herausragende Resultate: Der Zauber von Siddúra lässt sich in nahezu jedem der Weine erspüren.

Da ist etwa der Siddúra Maía 2017, reinsortig und mit großer Struktur und Komplexität ausgestattet. Er ist so etwas wie der Signature Wine des Gutes, wächst auf den ältesten Rebflächen und hat die längste Tradition. Maía bedeutet im galluresischen Dialekt "Magie". Und die entfalten die ersten, ab Mitte September geernteten Trauben aufs prächtigste. Auch dieser Wein reift teils in Eichenfässern, teils in Edelstahltanks, ehe er einige Monate auf der Falsche reift. Mit satten 14,5 % Alkoholgehalt ist er eine wunderbare Interpretation des Vermentino di Gallura DOCG, den man gerade im Sommer perfekt zu eleganten Abendessen reicht.

Und einen Hauch der nahen Costa Smeralda gibt es jeweils gleich gratis mit dazu. Feinen, intensive wie komplexe Duftnoten von gelbem Fruchtfleisch, betören auch mit tropischen und Zitrusaromen – ideal zu Weichkäse und Pecorino, aber auch Meeresfrüchten. Die Bitttermandeltöne sind quasi das Aushängeschild der Vermentino-Traube, die 2017 einen sehr heißen und trockenen Sommer erlebte, was die Beeren relativ klein und konzentriert werden ließ. Ihre Feuchtigkeit bezogen sie vom betriebseigenen Top-Bewässerungssystem. Vom Maìa 2017 wurden auch nur 7000 Flaschen erzeugt, die sich nun, 2019 mit einer optimalen Balance zwischen Süße und Würze präsentieren.

Ausblick auf die Weinberge...
Ausblick auf die Weinberge...

 

Mit dem Siddúra Spèra, es bedeutet im galluresischen Dialekt "Lichtstrahl", kommt zudem die Meeresnähe samt mediterranem Klima und mediterraner Macchia ins Spiel. Dieser Vermentino 2018 gilt als Visitenkarte von Siddúra, beeindruckt mit Aromen von Zitrusfrüchten und ist 2018 besonders ausgeprägt. Dies ist der Wein für die besonderen, leichten, unbeschwert genossenen Sommerabende. "Lichtstrahl" – das ist die Bedeutung des Wortes Spèra im Dialekt der Gallura, eine Art Visitenkarte des Weinguts Siddùra.

Dieser Wein mit seinen Noten von Blumen, mediterraner Macchia und Zitrusfrüchten, die im Jahrgang 2018 2018 verzögerten Niederschläge die Traubenreife um etwa zwei Wochen. Doch das Siddúra-Know How sorgte für herausragende Traubenqualität. Nun harren 150 000 abgefüllte Flaschen Spèra 2018 auf trinkfreudige Käufer aus der ganzen Welt, die dazu gerne etwa Bruschetta mit Tomaten und frischem Pecorino genießen. Neben Miteigentümer und Gutsdirektor Massimo Ruggero Zeichen für all diese Erfolge im Weinberg Luca Vitaletti und im Keller von Dino Dini verantwortlich.

Und natürlich beschränkt sich das Angebot von Siddúrra nicht nur auf den Vermentino. Im Sortiment von 2019 finden sich ebenso die Rotweine. Da ist etwa der 2016er Cannonau DOC Èrema, dessen etruskisch hergeleiteter Name "kleine Pflanze" bedeuten soll. Dieser IGT Isola dei Nuraghi aus traditionellen sardischen Rebsorten mit Cagnulari steht für die mediterrane Macchia, für Waldbeeren und Kirschen sowie seinen feinen, intensiven Duft.

Die Riserva Fòla, der Name steht im galluresischen Dialekt für "Fabel, Legende", ist ein reinsortiger Cannonou und reift in Edelstahltanks und Eichenholzfässern. Schließlich wird mit dem Bácco, einem hundertprozentigen Wein aus Cagnulari-Trauben, auch Weingott Bacchus gewürdigt, ehe der 2015er Tíros, der Name soll für etruskisch "Wein" stehen, die Kolelktion vervollständigt. Eri st ein Blend aus Sangiovese (85 %) und Cabernet (15 %). Nicht vergessen werden sollen der innovative Roséwein Nudo und natürlich der eingangs erwähnte 95 Punkte-Dessertwein Nùali aus Moscato-Trauben. Aber aktuell sind es eben die Vermentino-Weine, die Siddúra zur Numero Uno an angenehmen Sommerabenden machen.

Information:
Societá Agricola Siddúra, Localitá Siddura, 07020 Luogosanto, Alta Gallura, Provinz Sassari, Region Sardinien, Italien, Tel. +39 079 657 30 27, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.siddura.com
Sidúrra-Weine in Deutschland:
Siddúrra e. K., Moosacher Str. 28, 80809 München, Tel. +49 (0)89 35 48 15 50, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.siddura.com
Infos auch via
Weinagentur Ferrignovini (Ludovico Ferrigno), This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Fotos: Siddúra

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