Arneis: Comeback und Siegeszug der "kleinen Schwierigen"

Piemont ist längst nicht nur für gewaltige Barolo- und Nebbiolo-träume berühmt. Auch die Weißweine haben es in sich. Allen voran schätzt man vor allem in Italien die Traube Cortesi di Gavi, in Deutschland besser als Gavi di Gavi bekannt, wenn der Wein denn aus dem Örtchen in der piemontesischen Provinz Alessandria stammt.

Großartig ist auch die quasi aus der Versenkung wiederaufgetauchte Weinweinrebsorte Erbaluce, die im Canavese und vor allem in und um Caluso nördlich Turin beheimatet ist. Und dann ist da noch eine dritte, wohl älteste weiße Rebsorte im Piemont, lange vernachlässigt, dann mit fulminantem Erfolg wieder aus der Versenkung aufgetaucht: der Arneis.

Ursprungsheimat dieser schon im 15. Jahrhundert als Renesium" oder "Ornesio" bekannten Traube ist das Gebiet Roero ca. 50 km südöstlich Turin, dessen Gemeinden der Fluss Tanaro von der weitaus bekannteren Barolo-Region Langhe trennt. Arneis-Rebstöcke findet man auch auf Sardinien und in Ligurien, vereinzelt nun auch in Argentinien, Australien und den USA. Denn es hat sich herumgesprochen: Die Qualität der lange nur als Verschnittpartner des Nebbiolo fast "missbrauchten" Rebsorte ist außerordentlich. Denn Arneis, dessen Name im piemontesischen Dialekt »kleiner Schwieriger" bedeutet, aber auch Interpretationsattribute wie "rebellisch" und "originell" besitzt, ist nicht nur als einfacher Jahrgangs-Tischwein ein Erlebnis. Er kann auch, wie Experten nun zurecht und vollmundig bei den 3. Roero Days im Relais & Chateau-Schlosshotel Castello Guarene verkündeten, mühelos bis zu zehn gelagert und veredelt werden.

Ganz nebenbei hat auch schon die Schaumweinversion des Arneis Spumante (fein perlend, intensiv strohgelb, zart, fruchtig, frisch) seine Erfolgsstory gestartet. Klar, dass der Arneis aus dem Ursprungsgebiet, dem seit 2014 zum UNESCO-Welterbe zählenden Roero, seit 2004 als Roero Arneis DOCG geschützt ist. Waren es in den 1990er Jahren gerade noch 55 ha, die mit der Arneis-Traube kultiviert wurden, sind es heute allein im Roero über 1000 Hektar, auf denen mehr als 50.000 Hektoliter Roero Arneis DOCG erzeugt werden.

Am 8. und 9.4.2018 fanden die Roero Days statt, auf denen laut Ankündigung 74 bis 75 Erzeuger ihre Produkte vorstellten. Leibhaftig vor Ort waren mindestens 60 hochrangige Produzenten, Freunde und Förderer, dazu 42 Journalisten aus aller Welt, die Francesco Monchiero, Präsident der Winzervereinigung Consorzio di Tutela Roero begrüßte. Erst zum dritten Mal fanden die Roero Days statt, in den Jahren zuvor hatte man im herrlichen Königsschloss Venaria vor den Toren Turins und im Navigli-Museum in Mailand zur Verkostung gebeten. Diesmal aber sollte die Erzeugerregion Roero selbst der Marketingmotor für die neuen Jahrgänge sein, was auch die Region Piemont und die EU – mit dem Programm FEASR (2014 – 2020) zur Entwicklung des ländlichen Raums – unterstützen. Zudem stellte das Konsortium erstmals die neuen, das Roero-Gebiet erschließenden Weinrouten für Wanderer, Radler und auch Autofahrer vor. Der Präsentationsortes, das Castello Guarene, war perfekt gewählt. Dies nicht nur, weil die grandiose Aussicht auf das Roero-Gebiet Appetit und Lust auf mehr machte. Auch die Küche des Relais & Chateau-Schlosshotels lieferte die passenden kulinarischen Begleiter zur Verkostung. Kein Wunder, dort steht mit Gabriele Boffa ein Spitzenkoch am Herd, der schon in weltweit renommierten Restaurants wie dem Piazza Duomo (Alba), dem Combal:Zero (Rivoli) oder dem Pujol (Mexico Ctiy) wirkte.

Verkostung mit Weinkennern...
Verkostung mit Weinkennern...

 

Und, ganz nebenbei: Der Weinkeller des Hauses hätte im Notfall, bei etwaiger Weinknappheit, mühelos aus der Bredouille helfen können. Er versammelt in tausendfacher Auflage satte 1100 verschiedene Weinetiketten, natürlich aus ganz Italien, Frankreich und Spanien, aber eben auch viele sehr, sehr gute aus dem Roero. So ist die Schlossküche für Roero-Besucher natürlich ganzjährig (außer Mi sowie So mittags), der ideale Platz für Roero-Urlauber, um etwa bei einem Degustationsmenü (6 Gänge 60 €, acht Gänge 80 €) selbst zur Verkostung des weißen Roero Arneis DOCG und des roten Roero DOCG zu schreiten.

Natürlich gibt es längst Enthusisasten, die den "kleinen Schwierigen" nun schon fast kultartig anhimmeln. Und klar: Die Zeiten, als man den Arneis noch "Nebbiolo Bianco" (weißer Nebbiolo) oder schlicht "Bianchetta" nannte, sind lange perdu. vorbei. Ebenso dass vermischen. Frühe gab man zu 90 % Nebbiolo 10 % Arneis und erhielt so einen "Frühlingswein" genannten Verschnitt, der den Winzern gute Einnahmen garantierte.

Dass die neuen Hymnen vielfach Berechtigung besitzen, zeigt dann ein erster Blick auf den neu vorgestellten Jahrgang 2017 des Roero Arneis DOCG. D ist z. B. der Roero Arneis DOCG 2017 (13 %) der von den drei Brüdern Povero betriebenen Cantine Povero. Ihr Spitzenweißer, ab Hof für schlappe 6 € erhältlich, ist eine großartige Werbung für die Arneis-Traube: strohgelb mit grünlichen Reflexionen, intensiv und frisch, sanft und trocken, gar süffig, ideal für Antipasti und Fisch, auch sehr passend als Aperitif. Er darf durchaus 10 bis 12°C beim Servieren haben, so Alessio Povero, jüngster der drei Brüder, sonst geht man beim Arneis eher von 10 bis 12° C aus. 40.000 Falschen sind im Handel.

Überhaupt zeigt sich rasch, dass der Arneis in vielen schillernden, sehr unterschiedlichen Formen daherkommt. Und auch, dass noch immer viel experimentiert wird und weiteres großes Potential zum Ausbau dieser Rebsorte besteht. Aber dazu später mehr. Erst einmal changiert das Angebot des Roero Arneis DOCG in allen erdenklichen Gelb- und Goldtönen. Und besaß der Arneis noch bis in die 1970er Jahre hinein eine deutliche Restsüße, so sind seien heutigen Vertreter durchweg trocken, zart, frisch, elegant, harmonisch und manchmal auch mit Tanninen versetzt. Der Spumante besitzt sogar eine Geschmacksnote Richtung Vanille.

Die nächste Entdeckung ist der Roero Arneis DOCG "Malinat" 2017 von Fabrizio Pinsoglio. Sein 14 %-Wein von den Hängen um den Marktort des Roero, Canale, wächst in 250 m Höhe, wurde im September geerntet, reifte in Edelstahltanks und wurde im März in Flaschen abgefüllt. Fruchtig, mit Noten von Zitrone, Pfirsich und Apfel, sollte auch er zum Genuss des vollen Aromas eher bei 10 bis 12°C getrunken werden, ist bestens zu Fisch, gratiniertem Gemüse oder Frischkäse wie Robiola geeignet. Den hohen oder noch höheren Alkoholgehalt mögen die Arneis-Winzer übrigens sonst nicht bzw. nicht mehr. Er ist unzweifelhaft mit dieser Traube zu realisieren, hat aber negativen Einfluss auf die "aciditá", den Säuregehalt. Hier aber beweist Pinsoglio, dass der auf gelbem Sand und Muschelböden gewachsene Wein in der 2016er Edition sogar 14,5 % verträgt. Eine sehr gute Empfehlung ist auch der Roero Arneis 2017 "Merica" von Cascina Ca`Rossa (13,5 %), wo die Winzerleidenschaft 1967 bei Alfonso Ferrio ausbrach. Doch erst mit Eintritt seines Sohns Angelo in die heiligen Hallen des "Roten Hauses" begann die eigentliche Produktion. Heute liefern die 16 ha Weinberge jährlich 100.000 Flaschen, seit 2012 in zertifizierter bio-Qualität. Ein Genuss!

Gleiches gilt für die von Tochter Alessandra präsentierten Roero Arneis DOCG Ochetti und San Michel aus dem Traditionsgut Moretti, wo schon seit 1630 produziert wird. Und dies alles in einem besonderen Jahr: Denn 2017 gab es Eis im April, der Sommer war extrem trocken, viele Winzer verloren bis zu 40 % der meist in den unteren, frostanfälligen Lagen der Weinberge angebauten Arneis-Trauben. Aber was der Quantität schadete, kam der Qualität zugute. Auch bei Winzer Mario Costa aus Canale, dessen Arneis-Weine zu den besten überhaupt zählen. Sein Roero Arneis 2015 war 12 Monate sogar im Barrique (225 l), ist extrem rar, heißt, weil es nur 1200 Flaschen gibt, konsequent im piemontesischen Dialekt "Miladui" ("1200") genannt und mit gerade 12,5 % auch alkoholisch wie aromatisch ein Gedicht.

Präsident des Consorzio Tutela Roero, Francesco Monchiero.
Präsident des Consorzio Tutela Roero, Francesco Monchiero.

 

Vertikale Roero Arneis DOCG

Dann aber geht es zum Workshop "Zehn Jahre Arneis". Denn Önologen haben es schon lange vorhegesagt: Der Roero Arneis DOCG lässt sich wunderbar lagern – und ist auch und gerade in höherem Alter ein herausragender Genuss. Den Anfang macht die Antica Cascina dei Conti di Roero, wo Daniela und Luigi Olivero die Arbeit des 1950 gegründeten Weingutes der Eltern fortsetzen. Seinen Namen verdankt es eben jener Familie, die dem Gebiet den Namen gab und die einmal Besitz des Guarene-Schlosses war. Heute beschränkt sich ihr Traditionsbesitz ringsum auf eine Burg. Ihr auf Sand gedeihender Roero Arneis 2015 DOCG (13 %) ist frisch, sehr spritzig, mit geringer Säure und viel Mineralsalzen ausgestattet und reifte 6 Monate im Stahl. Dann geht es erst einmal 12 Monate zur Ruhe in die Flasche, ehe der Handel ruft. Es folgt die Cascina Fornace, wo der junge Winzer Enrico Cauda mit Bruder Manuele erst seit 2012 abfüllt und doch Riesenerfolge erzielt, die sich schon bis Norwegen herumgesprochen haben.

Auch die Expertenjury auf dem Workshop-Podium ist von der Zukunft des Weingutes stark überzeugt. Doch fällt ihr 2014er Roero Arnies DOCG "Pedaforno" entsteht auf 4 ha. 1600 Flaschen gelangen in den Handel. mit ihrem Roero Arneis DOCG 2014. Doch vielleicht ist e einfach der "falsche", eben auch schwierige Jahrgang 2014, der uns nicht voll überzeugt. Deutlich substantieller ist der Roero Arneis DOCG 2014 von Silvano Nizza (13,5 %) mit leicht säuerlichem Abgang. Silvano produziert in zweiter Generation auf 8 ha, setzt auf ein Jahr im Fass und erhält bei einem Mischungsverhältnis von 90 % Arneis im Stahltank plus 10 % Arneis aus dem Fass so auch leichte Vanille-Noten. Überhaupt experimentiert man viel. Und es ist keineswegs entschieden, ob bei diesen neuen, wunderbaren Arneis Riserva-Weinen nun Stahl oder Holz das Rennen machen werden.

Mit dem Generaj Bric Varomaldo 2012 kommt dann schon ein sehr, sehr guter runder, noch weitaus besserer Arneis ins Glas. Vielleicht ist auch der Jahrgang 2012 ein besonderer, denn mit dem Roero Arneis DOCG 2012 von Matteo Correggio kommt ein gleichfalls sehr, sehr guter Weißer auf den Tisch – unbedingt zu empfehlen! Geerntet wurde in der 2. Und 3. Augustwoche 2009. Interessant. Hier wird nie mit Kork sondern mit Plastik verschlossen. Dann folgt mit dem sechsten Wein die Cantina Pace – nach der Verkostung unser absoluter Favorit erreicht. Kapriziös, ausgewogen auch in der süße, sehr, sehr interessantes Bouquet, tolle Goldfarbe: Der Pace Roero Arneis DOCG 2010 ist ein Hit! Und absoluter Beweis für die grandiose Zukunft der lagerfähigen Arneis-Weine. Seit 1996 führen die Söhne Dino und Pietro Negro mit ihren Gattinnen Tiziana und Franca das 1934 gegründete Weingut in vierter Generation. Aus anfangs gerade 10.000 Flaschen jährlich sind bis heute 80.000 jährlich geworden. Auch dies ist ein Beweis für die hohe Winzerkunst der zwei!

Natürlich darf an dieser Stelle auch ein Namensvetter, Giovanni Negro, nicht fehlen. Der setzte Anfang der 1970er Jahre als erster auf trockenen Arneis – und hatte großen Erfolg. Natürlich ist er auch beim lange lagernden Arneis im Geschäft. Sein Top-Arneis reift sieben Jahre, und heißt daher folgerichtig "Sette anni"! Aber auch der normale Roero Arneis 2017 "Serra Lupini" von seinen Tenute Angelo Negro oder der Roero Arneis 2016 "Perdandin" sind Spitze. Ein Newcomer mit großen Potential ist auch die kleine Az. Ag. Valfaccenda (3,5 ha), deren Roero Arneis 2016 (13 %) im Stahl und Holz reifte. Und für Winzer Luca ist das Winzern trotz der geringen Fläche keineswegs ein Hobby!" Waren es 2010 zu Beginn nur 1947 Flaschen, die er füllen konnte, sind es nun bereits 12 000! Aber Pace bleibt der Favorit. Auch der Pace Arneis 2017 ist sehr ausgewogen. Er kostet ab Hof nur 6 Euro. Doch für den gelagerten "Friedenswein" Pace Roero Arneis 2013 (13,5 %), natürlich top, muss man auch ab Cantina 20 € rechnen. Die Tipps am Ende: Cantina Povero als Aperitif und für Antipasti, danach den Roero Arneis DOCG aus der Cantina Pace oder der Cantina Mario Costa (der rare "Miladui").

Fachpublikum auf der Veranstaltung.
Fachpublikum auf der Veranstaltung.

 

Information:

Weininformation Roero:
Consorzio di Tutela Roero, Via Sersheim 2, 12043 Canale Roero, Gebiet Roero, Region Piemont, Tel. +39 0173 979 441, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.consorziodelroero.it 
Kostenloser Buchungsdienst (auch Wein- und Trüffeltouren)
Consorzio Turistico Langhe Monferrato Roero, Piazza Risorgimento 2, 12051 Alba, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 362 562, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.tartufoevino.it 
Kostenlose Buchung von Kellereibesuchen:
Piemonte On Wine, Piazza Risorgimento 2, 12051 Alba, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 635 013, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.piemonteonwine.it 

Tourismusinformation Roero:
Ente Turismo Alba Bra Langhe Roero, Piazza Risorgimento 2, 12051 Alba, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 358 33, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.langheroero.it
Roero Turismo, c/o Enoteca Regionale del Roero, Via Roma 57, 12043 Canale Roero, Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 978 228, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.roeroturismo.it ; Mi zu

Tourismusinformation Region Piemont: www.piemonteitalia.eu 

Ausgewählte Winzer im Roero:

Cantina/Az. Ag. Cascina Ca`Rossa, Loc. Ca`Rossa 56, 12043 Canale, Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 983 48, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.cascinacarossa.com  
Az. Ag. Cascina Fornace, Fraz. Sant’Antonio 29/a, 12040 Santo Stefano Roero, Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 333 203 86 18, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.cascinafornace.it
Antica Cascina dei Conti Roero, Via Val Rubiagno 2, 12040 Vezza d’Alba, Roero-Gebiet, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 654 59, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.oliveropietro.it 
Az. Ag. Matteo Correggia di Ornella Costa, Via Santo Stefano Roero 124, 12043 Canale , Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 978 009, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.matteocorreggia.com 
Cantina/Az. Ag. Mario Costa, Via Torino 153, 12043 Canale, Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 339 257 71 48, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , https://cantinamariocosta.it 
Az. Ag. Generaj, Borgata Tucci 4, 12046 Montà d'Alba, Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 976 142, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.generaj.it 
Cantina/Podere Francesco Moretti, Frazione Occhetti 15 und 40, 12040 Monteu Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 903 83, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.morettivini.it 
Cantina/Az. Ag. Negro Angelo & Figli di Giovanni Negro, Frazione S. Anna 1, 12040 Monteu Roero, Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 902 52, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.negroangelo.it 
Cantina/Az. Ag. Pace die F.lli Negro, Fraz. Madonna di Loreto, Loc. Pace 52, 12043 Canale, Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 979 544, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.pacevini.it 
Az. Ag. Silvano Nizza, Frazione Balla Lora 29 a, 12040 Santo Stefano Roero, Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 338 839 33 80, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , http://nizzasilvano.ophetweb.nu 
Cantina/Az. Ag. Fabrizio Pinsoglio, Via Madonna die Cavalli 44, 12043 Canale, Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 968 401, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.fabriziopinsoglio.com 
Cantine Povero, Via Mattutina 6, Frazione San Matteo, 14010 Cisterna d`Asti, Gebiet Roero, Provinz Asti, Region Piemont, Tel. +39 0141 979 258, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.cantinepovero.com, www.fratellipovero.it 
Az. Ag. Cascina Val di Prete von Mario Roagna, Strada Santuario 2, 12040 Priocca, Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 0173 616 534, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. 
Az. Ag. Valroggero/Valfaccenda von Carolina Roggero und Luca Faccenda, Fraz. Madonna di Loreto, Valfaccenda 43, 12043 Canale, Gebiet Roero, Provinz Cuneo, Region Piemont, Tel. +39 339 730 38 37, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , www.valfaccenda.it 

Fotos: Consorzio Tutela Roero, Jürgen Sorges

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Zuletzt bearbeitet am 23/05/2018

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