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Natürlich kam die Entscheidung André Jaegers (68) sein Kultrestaurant "Fischerzunft" am Schaffhausener Rheinufer im Juni 2015 nach 40 Jahren hinter dem Herd zu schließen und in den wohlverdienten (Un)Ruhestand zu treten, für die meisten Fans und Freunde nicht ganz überraschend. Dennoch hinterlässt der eidgenössische Ausnahmekoch und Pionier der panasiatischen Fusion-Küche in der Schweizer Gastro-Szene eine bleibende Lücke.

Eine Symbiose aus Herzlichkeit und Leidenschaft überzeugen in der Genusswerkstatt der Sportresidenz Zillertal - ein wirkliche Entdeckung in der Hotellerie und Gastronomie Tirols.

Haben Sie schon mal was von Myko-Tourismus gehört? Nein? Ich auch nicht. Jedenfalls bis vor ein paar Wochen. Ein kleiner Tipp: um Fans der griechischen Sonneninsel Mykonos geht es dabei nicht, auch wenn ein paar Brocken Altgriechisch bei der Lösung des Rätsels durchaus weiterhelfen könnten.

Wie verkaufe ich ein Produkt, das eigentlich kein Mensch braucht? Das Rezept ist eine geschickte Marketingmaschinerie, gemischt mit einer Person des öffentlichen Lebens – und dem politischen Segen, natürlich. 1-2-3: Nespresso.

In das Luxushotel "Abadía Retuerta LeDomaine" gelangt niemand zufällig sondern in voller Absicht. Dort, in Sardón de Duero, in der Provinz Valladolid, will man die einfühlsame Gastfreundschaft, exzellenten Weine, die Oenotherapie in dem kürzlich eröffneten "El Santuaro Spa" inklusive der meisterhaften Küche von Pablo Montero genießen – sein Michelinstern ist noch kein Jahr alt.

Die meisten Feinschmecker denken bei israelischer Küche an – ja, an was eigentlich? Die meisten Besucher zumindest dürften kein konkretes Bild vor Augen haben, denn zum Essen fährt kaum jemand ins Heilige Land.

Trotz einer langen Weinbautradition – neueste archäologische Funde lassen darauf schließen, dass es bereits vor 1400 Jahren auf dem heutigen Staatsgebiet Israels Weinproduktion im industriellen Maßstab gab - galt Wein aus Israel als exotisch, mittelmäßig oder schlicht ungenießbar.

"Man muss ja was schnacken", sagte meine Großtante immer, wenn wirklich einmal für wenige Minuten Ruhe am Tisch herrschte - um dann alle Anwesenden mit banalem Unfug und Halbwissen zu langweilen. Ähnlich verhält es sich, geht es um passende Genusskombinationen mit Süßweinen. Auch da wird viel "geschnackt". Sautern-Papst René Gabriel aus der Schweiz räumt für den KULINARIKER jetzt mit den Vor- und Fehlurteilen auf!

Es ist gar nicht so schwer, unseren Geschmack zu beeinflussen - und damit zu täuschen. Dafür reicht zum Beispiel einfache Lebensmittelfarbe.

Das Geheimnis des Geschmacks

De gustibus et coloribus non est disputandum – Über Geschmack und Farben lässt sich nicht streiten; so ein aus der scholastischen Tradition des Mittelalters stammender Sinnspruch. Gleichzeitig drückt das Sprichwort jedoch auch aus, dass niemand mit rationalen Argumenten beweisen kann, dass dieses oder jenes Geschmacksempfinden das objektiv Richtige ist, denn in Geschmacksfragen ist nun mal alles so, wie es jedem Einzelnen scheint.

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