Die Weinlese, die in diesem Jahr in der D.O. Navarra besonders früh um den 20. August begann, ist seit Ende Oktober beendet.
Insgesamt wurden in diesem Jahr rund 72 Millionen Kilo Trauben geerntet. Davon entfallen 92 Prozent auf rote Trauben (Tempranillo, Garnacha, Merlot, Cabernet Sauvignon, Graciano, Mazuelo, Pinot Noir und Syrah) und acht Prozent auf weiße Trauben (Chardonnay, Viura, Malvasía, Sauvignon Blanc, weiße Garnacha und Moscatel de Grano Menudo). Ein paar Parzellen, die mit der Rebsorte Moscatel bestockt sind, wurden noch nicht geerntet. Diese verbleiben für die Herstellung von Süßwein noch am Rebstock. Im Vergleich zum Vorjahr wurden insgesamt 16 Prozent weniger Trauben gelesen. Die Gründe dafür liegen in der Reduzierung von Weinbergsflächen und in dem Mangel an Niederschlägen während der gesamten Vegetationsperiode. Dementsprechend sind die Trauben kleiner als sonst, enthalten weniger Wasser und dafür eine höhere Konzentration an Zucker und Poliphenolen.
Die klimatischen Bedingungen in 2011 haben sehr zum guten Gesundheitsstand der Trauben beigetragen. Nach ein paar heißen und trockenen Monaten im Frühjahr und Sommer konnten die Winzer keine auffälligen Krankheiten beobachten. Durch den guten Reifeverlauf in allen Subregionen der D.O. Navarra mit voll ausgereiften und gesunden Trauben erwarten die Winzer Weine von hoher Qualität. Die ersten Weißweine, die analysiert wurden, zeichnen sich durch ein großes aromatisches Potenzial aus. Aufgrund des hohen Reifegrades werden die Rosados aus dem Jahrgang 2011 eine intensive Farbe haben und vielschichtiges Bukett aufzeigen. Für Rotweine aus diesem Jahrgang wird eine hohe Farbkonzentration und große aromatische Intensität mit den unterschiedlichsten Nuancen in der Nase und hoher Komplexität am Gaumen typisch sein.
Weitere Informationen finden Sie unter www.navarrawine.com.
Foto: D.O. Navarra





