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Spitzenköche am Tafelberg

Aus Kapstadt berichtet Heike Neuenburg
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Mit preisgekrönten gastronomischen Highlights wie dem ersten Nobu-Restaurant auf dem afrikanischen Kontinent sowie einer Dependance von Südafrikas jungem Starkoch Reuben Riffel, ist das One & Only Cape Town inzwischen zu einem echten kulinarischen "Hotspot" in Kapstadt geworden.

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Stars wie Robert de Niro, Sharon Stone, Clint Eastwood, Morgan Freeman und Matt Damon standen bereits bei der Eröffnung auf der Gästeliste, und selbst Nelson Mandela war bei der Einweihungsfeier persönlich anwesend. Die fantastische Lage direkt an der berühmten Victoria & Alfred Waterfront ist idealer Ausgangspunkt für Streifzüge durch die Tafelbergmetropole und Umgebung.

Sol Kerzner, südafrikanischer Hotel-Visionär, zu dessen Imperium das Luxuslabel "One & Only" gehört, hat mit diesem Haus einmal mehr ein Hotel der Superlative geschaffen. Es ist das erste Hotel in Kapstadt, das urbanen Chic mit entspannter, lässiger Resort-Atmosphäre verbindet. Letzteres gilt vor allem für Gäste, die eine der 40 Island Suiten gebucht haben, die sich auf einer künstlich angelegten Insel inmitten der Waterfront unter Palmen verstecken. Bill Bensley, der renommierte, amerikanische Landschaftsarchitekt und Harvard- Absolvent, dessen Bensley Design Studios in Bangkok und auf Bali beheimatet sind, hat hier inmitten der pulsierenden Kapmetropole einen relaxten Ruhepol, einen tropischen Garten mit viel Liebe zum Detail geschaffen.

Eine Welt für sich mit viel Privatsphäre, eigenem Sicherheitsdienst, direktem Zugang zum 350 Quadratmeter großen Pool mit edlen Tagesbetten und der angrenzenden Spa-Insel mit vielfältigen, afrikanisch inspirierten Wellnessangeboten. Einziger Wermutstropfen ist der fehlende Ausblick auf den Tafelberg. Wer darauf  Wert legt, sollte ein Zimmer im siebenstöckigen Hauptgebäude, dem Marina Tower, buchen. Hier ist die Sicht auf Kapstadts markantes Markenzeichen garantiert.

Afternoon-Tea bei klassischer Pianomusik

Für das moderne Interieur zeichnet der international bekannte New Yorker Designer Adam D. Tihany verantwortlich. Klare Linien, dunkle afrikanische Hölzer, warme Farben prägen die elegante Inneneinrichtung, die mit zeitgenössischer, afrikanischer Kunst dekoriert ist. In der zweistöckigen, lichtdurchfluteten Eingangshalle mit halbrunder, bodentiefer Glasfassade befindet sich die Vista Bar. Wie der Name schon signalisiert, steht hier die Aussicht im Mittelpunkt und man ist geradezu überwältigt von dem Blick auf den Tafelberg. Am Nachmittag wird vor dieser beeindruckenden Kulisse der Afternoon-Tea bei klassischer Vista: Die stylishe Cocktail-LoungePianomusik zelebriert und abends verwandelt sie sich in eine lebhafte, stylishe Cocktail-Lounge, die auch bei den "Captonians" äußerst beliebt ist.

Spektakulärer Blickfang auf der linken Seite der riesigen Lobby ist ein überdimensionales, sich über drei Stockwerke erstreckendes Weinregal aus Glas, in dem mehr als 5000 Flaschen lagern. Überwiegend natürlich südafrikanische Weine: Schätze, seltene Jahrgänge von Vergelegen, Kanonkop oder Eben Sadie’s Columella und Palladius.

Direkt daneben befindet sich das "Reuben’s" von Südafrikas jungem Starkoch Reuben Riffel, dessen Restaurant in Franschhoek schon für Aufsehen und Auszeichnungen sorgte. Im coolen, chicen Bistrostil mit offener Showküche wird hier südafrikanische Küche serviert. Chefkoch Maritz Jacobs steht mit seiner Brigade am Herd und zaubert. Reuben Riffel schaut fast wöchentlich persönlich vorbei. T-Bone-Steak und Karoo-Lamm findet man ebenso auf der Speisekarte wie frische Meeresfrüchte. Das Portwein glasierte Springbock-Steak mit Sellerie-Apfel-Püree und Feigen-Salsa ist grossartig, sein in Soja geschmorter Schweinebauch mit Chilli-Caramel-Sauce außergewöhnlich, aber nicht jedermanns Sache.Hinter jedem großen Chef steht meistens eine Frau, so auch bei Reuben Riffel, dessen Begeisterung für das Kochen und für Restaurants bereits von seiner Mutter geweckt und gefördert wurde. Sein Fokus liegt darauf, die lokale Küche Südafrikas mit ihrem Aromen- und Facettenreichtum zu zelebrieren, sie mit einem leichten internationalen Touch zu garnieren.

Einzigartige Geschmackserlebnisse

Eine imposante, fächerartig geschwungene Freitreppe führt hinab zum zweiten Gourmet-Highlight: ins "Nobu"- Restaurant mit Sushibar. Goldene, Origami inspirierte Lichtobjekte verbreiten weiches Licht, zaubern asiatisches Flair. Es ist voll bis auf den letzten Platz. Deshalb empfiehlt es sich, auf jeden Fall zu reservieren. Nobuyuki Matsuhisa, besser bekannt als Nobu, eröffnete 1994 in New York zusammen mit Das Nobu RestaurantHollywood-Star Robert de Niro das erste seiner aktuell 23 Restaurants. Seit Nobu in seiner Jugend das erste Mal mit seinem älteren Bruder ein Sushi-Restaurant besuchte, wusste er, dass seine Zukunft in der Küche liegt.

Seine Ausbildung als Sushi Chef hat er zunächst in Tokio begonnen, um dann in Peru und Argentinien seinen kulinarischen Horizont zu erweitern. Durch diesen Schritt entstand eine einzigartige Kombination aus japanischer und peruanischer Küche. Bei Nobu treffen japanische Tradition und Perfektion auf südamerikanisches Temperament und Aromen, und er überrascht immer wieder mit innovativen Kreationen und einzigartigen Geschmackserlebnissen.

In Kapstadt hat er zuerst die lokalen Märkte mit ihren Gewürzen, ihren regionalen Produkten erkundet, bevor er seine Menükarte erstellte. Er hat sich von der Vielfalt der einheimischen Spezialitäten inspirieren lassen und sie in seine Kreationen mit einbezogen. Für die meisterhafte Küchenregie im "Nobu Cape Town" ist Chefkoch Hideki Maeda, verantwortlich, der zuvor das "Nobu Berkeley St" in London zum Michelin-Stern-Erfolg geführt hat. Nobus "Yellowtail Sashimi mit Jalapeno und Koriander" ist so köstlich, dass man am liebsten eine zweite Portion bestellen möchte. Doch es gibt so viel mehr zu entdecken, die Auswahl ist zu verlockend. Da heißt es einfach: weiter probieren. Und zum Abschluss kommt niemand an der "Chocolate Bento Box" vorbei, einem dunklen Schokoladenfondant mit Grüntee-Eis und Sesamkruste. Einfach himmlisch! In e London, Mailand, Hongkong, Melbourne, auf den Bahamas - oder eben jetzt auch in Kapstadt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.oneandonlycapetown.com.

Fotos: hne, One & Only

 

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