Bunt, prachtvoll und voller heißer Rhythmen: Auch in diesem Jahr findet vom 1. Juli bis 6. August 2012 wieder das berühmte Crop Over Festival auf Barbados statt.
Mit dem traditionsreichen Fest begeht die Karibikinsel alljährlich das Ende der Zuckerrohrernte. Ein guter Grund, der Kleinen-Antillen-Insel einen Besuch abzustatten, denn die ausgelassene Feierstimmung der Bajans, die Konzerte, Paraden und großartigen Kostüme machen einen Aufenthalt zur Zeit des karnevalsähnlichen Erntedankfestes zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Festivitäten beginnen mit der feierlichen Übergabe des letzten geernteten Zuckerrohr und der Krönung des Erntekönigs und seiner Königin.
Höhepunkt und Finale des "Crop Over" ist der "Grand Kadooment", bei dem sich tausende kostümierte Teilnehmer, Musikgruppen und geschmückte Festwagen während einer glanzvollen Parade dem Publikum präsentieren und von einer Jury nach strengen Kriterien bewertet werden. Während des gesamten Festivals – also über einen Monat - bilden zahlreiche Veranstaltungen wie Ausstellungen und Konzerte ein spannendes und inseltypisches Rahmenprogramm.
Weitere Informationen finden Sie unter www.barbadoscropoverfestival.com.
Foto: visitbarbados.co



Natürlich sind Agrar-Spekulanten längst auf der untersten moralischen
Stufe angekommen. Spekulationsgeschäfte mit Nahrung töten. Genau wie
Monokulturen, Biodiesel aus Soja oder Spekulationen mit Wasser. Indirekt
geschieht dies, selten dokumentiert, mit zeitlicher Verzögerung. Die
verantwortlichen Akteure süffeln von Provisionen und Boni längst schon
Cocktails an der Bar, wenn für Apinke und Sowande der Todeskampf erst
beginnt. Außerdem liefern Hungertote einfach weniger spektakuläre Bilder
als beispielsweise durch Kleinwaffen zerfetzte Leiber. Deutschland ist
an der Verbreitung der "Massenvernichtungswaffen des 21. Jahrhunderts"
(Kofi Annan) immerhin mit einem Exportvolumen von 76,15 Millionen Euro
(2012) beteiligt. Und was bitteschön hat (legaler) Waffenhandel mit
(legalen) Warentermingeschäften zu tun? Eine ganze Mange. Das Primat des
Ökonomischen bestimmt längst die Grenzen des Politischen und Moral taugt
nur bedingt als ökonomisch messbare Größe. Der mehrfach chemisch
gereinigte EU-Gesetzentwurf zur Eindämmung der Nahrungsmittelspekulation
ist hierfür nur ein weiterer Beleg, meint DER KULINARIKER.



