[ANZEIGE] Feiern Sie mit uns am 24. Juni ab 11.00 Uhr den Sommer auf der Sonnen Terrasse und in der Frankenberger Rathausschirn. Hier verwöhnen wir Sie bei guter Stimmung und Musik mit schmackhaften Wildschweinbratwürsten aus dem Smoker. Auch andere Köstlichkeiten wie knuspriger, frischgebackener Flamm- und Zwiebelkuchen oder Austern, von unserem Gourmet-Spitzenlieferanten RUNGIS express, warten auf Sie. Naschen Sie zum Dessert von der Valrhona-Schokoladenbar und genießen Sie elegant-erfrischende Getränke, wie z.B. spritzige Cocktails oder Champagner an unseren Bars.
Wenn die SONNE feiert, dann wollen die besten Winzer nicht fehlen. Zugesagt haben bereits mehrere Spitzen-Weingüter, die Ihnen in spannenden Verkostungen die besten Tropfen aus der Südsteiermark, dem schönen Rheingau, Franken und der Champagne präsentieren werden. Freuen Sie sich auf ursprüngliche, fruchtbetonte und bekömmliche Weine aus kontrolliertem Anbau. Entdecken Sie Rebsorten wie Riesling, Weißburgunder, Spätburgunder, Sankt Laurent, Silvaner und Cabernet Sauvignon. Oder genießen Sie ein prickelndes Glas Champagner. Zusätzlich haben Sie die Chance, attraktive Preise rund um die SONNE zu gewinnen.
KULINARIKER-Tipp: Am 23. Juni 2012, dem Abend vor dem Sommerfest, bietet die SONNE zur kulinarischen Einstimmung einen hochkarätig besetzten Weinabend an. Stefan Breuer, Richard Östreicher und Holger Hagen stellen in lockeren Verkostungsrunden ihre besten Tropfen vor und stehen für Fragen der Gäste zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.sonne-frankenberg.de/de/22/default.aspx?idEvent=140.
Foto: SONNE Frankenberg



Wenn man nur mehr Zeit hätte. Beispielsweise könnte dann der Frage
nachgegangen werden, ob ein Zusammenhang zwischen ökonomischer und
kulinarischer Entwicklung bestünde. Eine Frage in diesem Kontext könnte dann
sein, ob in schlechten Zeiten - was vordergründig logisch erscheint - weniger
auf den Tisch kommt und in guten eben deutlich mehr. Das Gegenteil scheint
jedoch der Fall zu sein. Ein nur oberflächlich durchgeführter Vergleich von
Wirtschaftsentwicklung anhand von Wachstumskennzahlen und Food-Fotografien der
Vergleichszeiträume zeigt, dass gerade in Boom-Zeiten die präsentierten
Gerichte deutlich reduzierter ausfallen (Ausnahme: die 50er Jahre, in denen
nach kriegsbedingtem Darben kräftig zugelangt wurde) und kubistisches
Schnitzwerk die Berge von Nahrung verdrängt. Das mag an der Zielgruppe liegen,
die sich längst qua ererbten oder erarbeiteten Grundvermögen abgekoppelt hat
von ökonomischen Entwicklungen und einfach nur gerne gut isst. Reine
Spekulation, keine Erklärung. Auch geht es in postindustriellen Zeiten um
deutlich mehr denn die simple Nahrungszufuhr - es darf halt auch in der Küche
das moderne Design der Standard-Einrichtungshäuser nicht fehlen. Zudem ist das
Streben nach Profitmaximierung schon längst bei den Köchen angekommen. Die
einfache Gleichung: Weniger auf dem Teller heißt mehr in der Kasse. Hübsch
angerichtet und verpackt, fällt uns das nicht sonderlich auf. Vielleicht ist
es aber auch nur ein Zeichen von Zeitmangel. Reduktion, schneller Konsum, acht
Gänge in einer Stunde, Mund abputzen und dann wieder raus in die Welt und
Mehrwert schaffen. Ist deshalb das japanische Fast Food Sushi so beliebt?
Werden deshalb Pitbull-Weine mit 14,5 Volumenprozent gelupft? Ach, wenn man
nur mehr Zeit hätte,
meint DER KULINARIKER.
Nicolas Géant, Imker: Für meine Stöcke habe ich mir das Grand Palais ausgesucht, weil es eines der
schönsten und höchsten Gebäude auf den Champs-Èlysées ist. Foto: Stephan Gabriel

