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JazzFest Berlin gestartet

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Noch bis zum 6. November läuft das JazzFest Berlin im Haus der Berliner Festspiele. Den Auftakt unter dem Motto "VorLaut" gestalten das BuJazzO (Jugendjazzorchesters der Bundesrepublik Deutschland) unter Leitung der Pianistin und Komponistin Maria Baptist sowie das junge Berliner Andromeda Mega Express Orchestra vor besonderer Kulisse.

Dieses spezielle Bühnenbild ist gleichzeitig ein Abschied von Grafiker Henning Wagenbreth, dessen Plakate seit 2003 Image- und Werbeträger des JazzFest Berlin waren. Auch der künstlerische Leiter des Festivals, Nils Landgen, feiert seinen Ausstand mit fünf Tagen, die prall gefüllt sind mit internationalem Spitzenjazz.

Insgesamt hat Landgren fünf Festivalausgaben künstlerisch verantwortet (2001, 2008–2011). Dieses Jahr setzt Landgren Jazz aus Polen als Schwerpunkt des JazzFest Berlin. Zu erleben sind Jazz-Ikone Tomasz Stańko, Starpianist Leszek Możdżer, Saxophonist Adam Pierończyk, Jazzgeiger Adam Bałdych, Pianist Vladyslav Sendecki, Komponistin Ola Tomaszewska sowie die Oleś Brothers.Sie präsentieren ihre aktuellen Programme, in denen sie sich fast alle mit der Musik des Pianisten und Filmkomponisten Krzysztof Komeda auseinandersetzen.Zur Einstimmung auf dieses musikalische Thema des Festivals wird am 2. November auf der Seitenbühne im Haus der Berliner Festspiele der Film Komeda – A Soundtrack for a Life der Regisseurin Claudia Buthenhoff-Duffy gezeigt.

Zu den Jazz-Events mit den polnischen Künstlern gesellen sich spektakuläre Auftritte der internationalen Jazz-Prominenz: Richard Galliano, Joe Sample, Charles Lloyd, Carla Bley, Steve Swallow, Colin Towns, Lizz Wright, um nur einige zu nennen. Außerdem laden einige Konzerte ein, Neues zu entdecken.

Die von Nils Landgren etablierten Spätkonzerte auf der Seitenbühne bringen wieder Grenzgängerisches zwischen Impro, Pop und Elektro in ganz ungewöhnlicher Besetzung: das norwegische Trio PELbO mit Tuba, Gesang und Schlagwerk und aus Schweden das Duo Josef och Erika, eingebettet in ein Bläsertrio. Besonders gefragt: die Clubnächte im A-Trane und im Quasimodo, wo Brass aus Chicago und Funk aus New Orleans den Ton angeben.

Im Rahmen des JazzFest Berlin 2011 wird dem Pianisten Iiro Rantala für seine letzte Einspielung Lost Heroes bei seinem Konzert am 6. November im Georg-Neumann-Saal um 17.00 Uhr der Preis der Deutschen Schallplattenkritik verliehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.jazzfest-berlin.de.

Foto: Sebastian Schmidt

 

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