Vom 21. bis 30. Oktober 2011 leuchtet der Place du Casino im Fürstentum in den Farben Weiß-Blau. Denn dann zieht das größte Volksfest der Welt von der Theresienwiese in München nach Monaco und lädt alle Liebhaber der bayerischen Tradition in das Festzelt des berühmten Café de Paris zum monegassischen Oktoberfest. Auch in diesem Jahr wird Fürst Albert II. in Anwesenheit einer bayerischen Delegation und mit einem gekonnten "Ozapft‘ is" das 6. Oktoberfest in Monaco eröffnen.
Im herrlich geschmückten Festzelt auf der Terrasse des Café de Paris können die Gäste mit Blick auf das Casino und azurblaue Mittelmeer ein kühles Maß Bier und kulinarische Köstlichkeiten aus Süddeutschland genießen, die von Chefkoch Jacques Lambert mit einer fürstlichen Prise gewürzt werden. Das einzigartige Flair wird mit dem goldenen Hopfentropfen der ältesten Brauerei der Welt Weihenstephan verliehen. Für den richtigen Ohrenschmaus sorgt auch in diesem Jahr die bayerische Gruppe Echt guat – begleitet von zwei Jodlerinnen versetzt Frontman Michael Stumberger das Publikum in Feststimmung und sorgt für eine "Mordsgaudi". Nach fünf sehr erfolgreichen Auflagen wird das in Monaco äußerst beliebte Oktoberfest erneut von der "Société des Bains de Mer Monte-Carlo" und der "T.A. Distribution S.A.M.", Importeur der preisgekrönten Premiumbiere der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, organisiert. Das bayerische Spätsommervergnügen kann jeden Abend ab 19:00 Uhr besucht werden. Weitere Informationen sind im Internet unter www.visitmonaco.com erhältlich.
Foto: msc



Natürlich sind Agrar-Spekulanten längst auf der untersten moralischen
Stufe angekommen. Spekulationsgeschäfte mit Nahrung töten. Genau wie
Monokulturen, Biodiesel aus Soja oder Spekulationen mit Wasser. Indirekt
geschieht dies, selten dokumentiert, mit zeitlicher Verzögerung. Die
verantwortlichen Akteure süffeln von Provisionen und Boni längst schon
Cocktails an der Bar, wenn für Apinke und Sowande der Todeskampf erst
beginnt. Außerdem liefern Hungertote einfach weniger spektakuläre Bilder
als beispielsweise durch Kleinwaffen zerfetzte Leiber. Deutschland ist
an der Verbreitung der "Massenvernichtungswaffen des 21. Jahrhunderts"
(Kofi Annan) immerhin mit einem Exportvolumen von 76,15 Millionen Euro
(2012) beteiligt. Und was bitteschön hat (legaler) Waffenhandel mit
(legalen) Warentermingeschäften zu tun? Eine ganze Mange. Das Primat des
Ökonomischen bestimmt längst die Grenzen des Politischen und Moral taugt
nur bedingt als ökonomisch messbare Größe. Der mehrfach chemisch
gereinigte EU-Gesetzentwurf zur Eindämmung der Nahrungsmittelspekulation
ist hierfür nur ein weiterer Beleg, meint DER KULINARIKER.




