Air France und KLM bieten ihren Fluggästen ab 2013 Internet an Bord an. Sie können surfen oder Fernsehübertragungen in Echtzeit verfolgen sowie E-Mails und SMS verschicken. Das gemeinsame Inflight Connectivity-Programm wurde in Zusammenarbeit mit Panasonic Avionics entwickelt und wird ab Anfang 2013 auf Langstreckenflügen getestet.
Ab 2013 können die Passagiere an Bord der internationalen Flüge von Air France und KLM uneingeschränkt pausenlos Textnachrichten und E-Mails verschicken sowie im Internet surfen und Fernsehen schauen. Auf der speziell dafür entwickelten Inflight-Webseite bieten beide Airlines eine Reihe von kostenlosen Services an, wie Nachrichten, Fernsehkanäle und Online-Magazine.
Das neue Programm wird 2013 auf zwei Flugzeugen des Typs Boeing B777-300 getestet und kann von Passagieren aller Reiseklassen genutzt werden, die ein Wi-Fi-fähiges Smartphone, ein Laptop oder einen Tablet PC mit sich führen.
Foto: Air France



Wenn man nur mehr Zeit hätte. Beispielsweise könnte dann der Frage
nachgegangen werden, ob ein Zusammenhang zwischen ökonomischer und
kulinarischer Entwicklung bestünde. Eine Frage in diesem Kontext könnte dann
sein, ob in schlechten Zeiten - was vordergründig logisch erscheint - weniger
auf den Tisch kommt und in guten eben deutlich mehr. Das Gegenteil scheint
jedoch der Fall zu sein. Ein nur oberflächlich durchgeführter Vergleich von
Wirtschaftsentwicklung anhand von Wachstumskennzahlen und Food-Fotografien der
Vergleichszeiträume zeigt, dass gerade in Boom-Zeiten die präsentierten
Gerichte deutlich reduzierter ausfallen (Ausnahme: die 50er Jahre, in denen
nach kriegsbedingtem Darben kräftig zugelangt wurde) und kubistisches
Schnitzwerk die Berge von Nahrung verdrängt. Das mag an der Zielgruppe liegen,
die sich längst qua ererbten oder erarbeiteten Grundvermögen abgekoppelt hat
von ökonomischen Entwicklungen und einfach nur gerne gut isst. Reine
Spekulation, keine Erklärung. Auch geht es in postindustriellen Zeiten um
deutlich mehr denn die simple Nahrungszufuhr - es darf halt auch in der Küche
das moderne Design der Standard-Einrichtungshäuser nicht fehlen. Zudem ist das
Streben nach Profitmaximierung schon längst bei den Köchen angekommen. Die
einfache Gleichung: Weniger auf dem Teller heißt mehr in der Kasse. Hübsch
angerichtet und verpackt, fällt uns das nicht sonderlich auf. Vielleicht ist
es aber auch nur ein Zeichen von Zeitmangel. Reduktion, schneller Konsum, acht
Gänge in einer Stunde, Mund abputzen und dann wieder raus in die Welt und
Mehrwert schaffen. Ist deshalb das japanische Fast Food Sushi so beliebt?
Werden deshalb Pitbull-Weine mit 14,5 Volumenprozent gelupft? Ach, wenn man
nur mehr Zeit hätte,
meint DER KULINARIKER.
Laurent Delarbre, Chefkoch Restaurant La Tour d'Argent, Paris: Wir verwenden speziell diesen Honig, weil er auf dem Dach unseres Restaurants
produziert ist - aber auch im Herzen von Paris, der ihm eine außergewöhnliche
Reinheit verleiht, da es keinerlei Schädlingsbekämpfungsmittel noch verwendete
Insektenvertilgungsmittel gibt. Foto: Stephan Gabriel

