Marriott International hat soeben sein erstes Haus in Aserbaidschan eröffnet: Das 243 Zimmer umfassende JW Marriott Absheron Baku befindet sich im Zentrum der Stadt mit Blick auf den bekannten Azadliq Platz und das Kaspische Meer.
Es ist das weltweit 54. Hotel der im Luxussegment angesiedelten Marke "JW Marriott". Architektonisch punktet das neue Hotel modernes Design. Die 243 mit heimischen Naturtönen und -materialien stilvoll gestalteten Zimmer, darunter 15 Executive Studios und eine Präsidentensuite, bieten einen beeindruckenden Blick über das Kaspische Meer. Kulinariker können aus vier Restaurants wählen: Das "Fireworks Oriental Kitchen" verwöhnt mit heimischen, türkischen, iranischen sowie indischen Spezialitäten; die "Oro Nero Bar & Ristorante" lockt mit norditalienischer Küche und Plätzen im Freien; die "Razzmatazz Cocktail Bar & Lounge" bietet sich als eleganter Treffpunkt für einen gemeinsamen Drink an und das "Zest Lifestyle Café" schließlich serviert ganztägig unterschiedliche Gerichte in ungezwungener Atmosphäre.
Amy McPherson, President und Managing Director für Marriott International in Europa, zeigt sich optimistisch: "Baku mit seinem dynamischen, weltoffenen Flair ist eine wichtige Wachstums-Destination, die sich rasch zu einem europäischen wie internationalen Hotspot entwickeln wird. Ein perfekter Standort für unsere Luxusmarke."
Weitere Informationen finden Sie unter www.marriott.de.
Foto: Marriott International



Wenn man nur mehr Zeit hätte. Beispielsweise könnte dann der Frage
nachgegangen werden, ob ein Zusammenhang zwischen ökonomischer und
kulinarischer Entwicklung bestünde. Eine Frage in diesem Kontext könnte dann
sein, ob in schlechten Zeiten - was vordergründig logisch erscheint - weniger
auf den Tisch kommt und in guten eben deutlich mehr. Das Gegenteil scheint
jedoch der Fall zu sein. Ein nur oberflächlich durchgeführter Vergleich von
Wirtschaftsentwicklung anhand von Wachstumskennzahlen und Food-Fotografien der
Vergleichszeiträume zeigt, dass gerade in Boom-Zeiten die präsentierten
Gerichte deutlich reduzierter ausfallen (Ausnahme: die 50er Jahre, in denen
nach kriegsbedingtem Darben kräftig zugelangt wurde) und kubistisches
Schnitzwerk die Berge von Nahrung verdrängt. Das mag an der Zielgruppe liegen,
die sich längst qua ererbten oder erarbeiteten Grundvermögen abgekoppelt hat
von ökonomischen Entwicklungen und einfach nur gerne gut isst. Reine
Spekulation, keine Erklärung. Auch geht es in postindustriellen Zeiten um
deutlich mehr denn die simple Nahrungszufuhr - es darf halt auch in der Küche
das moderne Design der Standard-Einrichtungshäuser nicht fehlen. Zudem ist das
Streben nach Profitmaximierung schon längst bei den Köchen angekommen. Die
einfache Gleichung: Weniger auf dem Teller heißt mehr in der Kasse. Hübsch
angerichtet und verpackt, fällt uns das nicht sonderlich auf. Vielleicht ist
es aber auch nur ein Zeichen von Zeitmangel. Reduktion, schneller Konsum, acht
Gänge in einer Stunde, Mund abputzen und dann wieder raus in die Welt und
Mehrwert schaffen. Ist deshalb das japanische Fast Food Sushi so beliebt?
Werden deshalb Pitbull-Weine mit 14,5 Volumenprozent gelupft? Ach, wenn man
nur mehr Zeit hätte,
meint DER KULINARIKER.
Nicolas Géant, Imker: Die Schädlingsbekämpfungsmittel sind eine wichtige Ursache für das
Bienensterben. Foto: Stephan Gabriel

