Am 30. Oktober 2011 öffnet im größten Atoll der Malediven, dem Gaafu Dhaalu Atoll, das neue 5–Sterne Ayada Maldives Resort seine Pforten. Eingebettet im südlichen indischen Ozean liegt das Resort auf der 150.000 Quadratmeter großen Insel Maguhdhuvaa, rund 30 Kilometer nördlich vom Äquator entfernt.
Mit 33 Beach Villen, 4 Beach Suiten, 14 Sunset Beach Suiten, 33 Ocean Villen, 11 Sunset Lagoon Suiten, 16 Beach Ocean Suiten und einer Duplex Ayada Royal Ocean Suite entstanden auf der Insel insgesamt 112 Wohneinheiten mit einer Fläche von 103 bis 318 Quadratmetern. Die komfortablen Unterkünfte sind im maledivischen Stil eingerichtet, bieten ein Höchstmaß an Privatsphäre und sind alle mit eigenem Privatpool sowie einer Sonnenterrasse mit Meerblick ausgestattet.
Insgesamt sieben Restaurants, Bars und Cafés stehen den Gästen zur Verfügung. Das Hauptrestaurant sowie das Far East Restaurant bieten innovative, südostasiatische Küche. Im Lagoon Restaurant, welches direkt über den Indischen Ozean gebaut ist, können Gäste entspannt mediterrane Köstlichkeiten genießen und sich dabei vom Ausblick auf das türkisblaue Wasser verzaubern lassen. Eine Besonderheit ist die "Ile de Joie", da hier in ganz privatem Ambiente erlesene Weine, verschiedene, köstliche Käsesoten, feinste Schokolade und beste Zigarren angeboten werden. Im türkischen Café, der "Ottomann Lounge", können Gäste türkische Kaffeespezialitäten oder eine Wasserpfeife nach den Mahlzeiten genießen.
Das Luxusresort verfügt über einen 3.500 Quadratmeter großen AySpa Spa & Healthclub, welcher von den führenden Spa-Experten von ESPA geleitet wird. Im original türkischen Hammam mit Tauchbecken können Körper, Geist und Sinne entspannen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit ein wohltuendes Dampfbad, die Sauna oder das Hydro-Bad im Spa mit türkischem Flair zu nutzten. Ruhesuchende können sich in einer der acht privaten SPA-Villen verwöhnen lassen.
Zu den Annehmlichkeiten des Resorts gehören weiterhin ein 24 Stunden Butler und Concierge-Service, eine Shopping Arkade, ein Kids Club mit Babysitterservice sowie eine gut bestückte Bibliothek mit einer großen Auswahl an CDs und DVDs. Weiterhin bietet das Luxusresort Tauch-Enthusiasten aus aller Welt die Möglichkeit im hauseigenen Tauchzentrum, der Dolphin-Base, die teils unberührte Unterwasserwelt im größten Atoll der Malediven, direkt am Hausriff oder bei verschiedenen Ausflügen, zu erleben.
"Unsere Vision ist es, unseren Gästen eine Oase der Ruhe zu bieten, an dem sie in luxuriösen Villen, mit kulinarischen Köstlichkeiten und durch die Herzlichkeit und Gastfreundschaft unserer Mitarbeiter verwöhnt werden. Daher haben wir viele osmanische Stilelemente in unser Konzept und Design einfließen lassen", erklärt Firat Aydeniz, Vorstandsmitglied der Aydeniz Group.
Weitere Infos: ayadamaldives.com
Foto: Ayada Maledives



Wenn man nur mehr Zeit hätte. Beispielsweise könnte dann der Frage
nachgegangen werden, ob ein Zusammenhang zwischen ökonomischer und
kulinarischer Entwicklung bestünde. Eine Frage in diesem Kontext könnte dann
sein, ob in schlechten Zeiten - was vordergründig logisch erscheint - weniger
auf den Tisch kommt und in guten eben deutlich mehr. Das Gegenteil scheint
jedoch der Fall zu sein. Ein nur oberflächlich durchgeführter Vergleich von
Wirtschaftsentwicklung anhand von Wachstumskennzahlen und Food-Fotografien der
Vergleichszeiträume zeigt, dass gerade in Boom-Zeiten die präsentierten
Gerichte deutlich reduzierter ausfallen (Ausnahme: die 50er Jahre, in denen
nach kriegsbedingtem Darben kräftig zugelangt wurde) und kubistisches
Schnitzwerk die Berge von Nahrung verdrängt. Das mag an der Zielgruppe liegen,
die sich längst qua ererbten oder erarbeiteten Grundvermögen abgekoppelt hat
von ökonomischen Entwicklungen und einfach nur gerne gut isst. Reine
Spekulation, keine Erklärung. Auch geht es in postindustriellen Zeiten um
deutlich mehr denn die simple Nahrungszufuhr - es darf halt auch in der Küche
das moderne Design der Standard-Einrichtungshäuser nicht fehlen. Zudem ist das
Streben nach Profitmaximierung schon längst bei den Köchen angekommen. Die
einfache Gleichung: Weniger auf dem Teller heißt mehr in der Kasse. Hübsch
angerichtet und verpackt, fällt uns das nicht sonderlich auf. Vielleicht ist
es aber auch nur ein Zeichen von Zeitmangel. Reduktion, schneller Konsum, acht
Gänge in einer Stunde, Mund abputzen und dann wieder raus in die Welt und
Mehrwert schaffen. Ist deshalb das japanische Fast Food Sushi so beliebt?
Werden deshalb Pitbull-Weine mit 14,5 Volumenprozent gelupft? Ach, wenn man
nur mehr Zeit hätte,
meint DER KULINARIKER.
Nicolas Géant, Imker: Die Schädlingsbekämpfungsmittel sind eine wichtige Ursache für das
Bienensterben. Foto: Stephan Gabriel

