Das Shangri-La’s Villingili Resort & Spa, Maldives ist das erste Luxusresort der Malediven südlich des Äquators. Weiße Sandstrände, üppige Vegetation, 17.000 Kokospalmen und beeindruckende Feigenbäume prägen das Gesicht des Resorts. Gäste können zwischen verschiedenen Villentypen wählen, darunter private Wasservillen und tropische Baumvillen mit Blick auf Ozean und Dschungel
Das erlesene Speisenangebot der Restaurants, innovative Behandlungen im CHI, The Spa und Ausflüge mit dem Fahrrad auf die Nachbarinseln bieten auch erfahrenen Reisenden neue sinnliche Eindrücke.
Um den Delphinen des Atolls näher zu kommen muss man nicht mal nasse Füße in Kauf nehmen. Die "Horizon" bringt die Gäste aufs offene Meer zu den verspieltesten Bewohnern des Indischen Ozeans.
Majestätische Mantarochen gleiten durch die Gewässer des Addu Atolls und schwimmen mit den Tauchern um die Wette.
Ungewöhnlich: Die großen Tiere sind eigentlich Nomaden und bleiben nur selten an einem Ort. Doch im Addu Atoll scheint es ihnen ausgesprochen gut zu gefallen. Das unberührte Addu Atoll, ganz im Süden der Malediven gelegen, blieb von der Korallenbleiche der letzten Jahre verschont und lockt bunten Tischkorallen, Annemonen und anderen gesunden Korallenarten.
Weitere Informationen unter www.shangri-la.com.
Foto: msc



Wenn man nur mehr Zeit hätte. Beispielsweise könnte dann der Frage
nachgegangen werden, ob ein Zusammenhang zwischen ökonomischer und
kulinarischer Entwicklung bestünde. Eine Frage in diesem Kontext könnte dann
sein, ob in schlechten Zeiten - was vordergründig logisch erscheint - weniger
auf den Tisch kommt und in guten eben deutlich mehr. Das Gegenteil scheint
jedoch der Fall zu sein. Ein nur oberflächlich durchgeführter Vergleich von
Wirtschaftsentwicklung anhand von Wachstumskennzahlen und Food-Fotografien der
Vergleichszeiträume zeigt, dass gerade in Boom-Zeiten die präsentierten
Gerichte deutlich reduzierter ausfallen (Ausnahme: die 50er Jahre, in denen
nach kriegsbedingtem Darben kräftig zugelangt wurde) und kubistisches
Schnitzwerk die Berge von Nahrung verdrängt. Das mag an der Zielgruppe liegen,
die sich längst qua ererbten oder erarbeiteten Grundvermögen abgekoppelt hat
von ökonomischen Entwicklungen und einfach nur gerne gut isst. Reine
Spekulation, keine Erklärung. Auch geht es in postindustriellen Zeiten um
deutlich mehr denn die simple Nahrungszufuhr - es darf halt auch in der Küche
das moderne Design der Standard-Einrichtungshäuser nicht fehlen. Zudem ist das
Streben nach Profitmaximierung schon längst bei den Köchen angekommen. Die
einfache Gleichung: Weniger auf dem Teller heißt mehr in der Kasse. Hübsch
angerichtet und verpackt, fällt uns das nicht sonderlich auf. Vielleicht ist
es aber auch nur ein Zeichen von Zeitmangel. Reduktion, schneller Konsum, acht
Gänge in einer Stunde, Mund abputzen und dann wieder raus in die Welt und
Mehrwert schaffen. Ist deshalb das japanische Fast Food Sushi so beliebt?
Werden deshalb Pitbull-Weine mit 14,5 Volumenprozent gelupft? Ach, wenn man
nur mehr Zeit hätte,
meint DER KULINARIKER.
Laurent Delarbre, Chefkoch Restaurant La Tour d'Argent, Paris.: Der Honig vom La Tour d'Argent wird nur in unseren Küchen und für den Service
vom Tee-Salon verwendet, ist aber auch verfügbar für den Verkauf über unseren
Online-Shop und in unserer Boutique Les Comptoirs de La Tour d'Argent. Foto: Stephan Gabriel

