Schon von weitem erkennt man das Walchenseekraftwerk an seinen sechs mächtigen, 400 Meter langen Rohren. Durch sie schießt das Wasser des Walchensees in den 200 Meter tiefer gelegenen Kochelsee und bringt die riesigen Turbinen zum Rotieren. Das geschützte Industriedenkmal, das schon seit 1924 umweltfreundlichen Strom im Tölzer Land erzeugt, gehört noch heute mit einer Jahreserzeugung von 300 Millionen Kilowattstunden zu den größten Speicherkraftwerken Deutschlands. Zu ausgewählten Terminen können Gäste in diesem Sommer nicht nur Informationszentrum und Maschinenhaus besichtigen, sondern auch das Wasserschloss, das heimliche Herzstück der Anlage oben am Berg.
















