Die Bushmills Irish Open im Royal Portrush Golf Club an der Küste von Antrim in Nordirland haben alle Rekorde gebrochen. Erstmals in der Geschichte der European Tour waren bei einem Turnier alle vier Tage ausverkauft.
Trotz gelegentlicher Regenschauer verfolgten über 130.000 Golf-Fans das Turnier. Eine Zahl, die bisher nur von "The Open" übertroffen wurde, jenseits des Kanals besser bekannt als British Open. Bisher war das älteste und wichtigste Golfturnier der Welt nur ein Mal auf einem Platz außerhalb von Schottland und England zu Gast: 1951 auf den Dunluce Links des Royal Portrush Golf Clubs.
Mit diesem großen Erfolg deuten alle Anzeichen daraufhin, dass The Open 2018 auf den grandiosen Links Course zurückkehrt, den auch der diesjährige Sieger Jamie Donaldson (Wales) als einen der besten der Welt bezeichnen. "Dieser Platz ist ein großartiger Test für die Open", sagt Graeme McDowell über den Platz in seiner Heimatstadt und unterstreicht. "Es ist eine Herzensangelegenheit, dass die Open auf diesen Platz zurückkehrt. Ich glaube, wir haben mit der Irish Open bewiesen, dass wir für eine Austragung bereit sind." Trotz des enormen Publikumsandrangs kamen die Zuschauer dank eines ausgeklügelten Leit- und Park-and-Ride-Systems ohne Probleme in die Kleinstadt an der malerischen Küste von Nordirland. Arlene Foster, die nordirische Fremdenverkehrsministerin, zeigt sich ebenfalls begeistert: "Das Turnier hilft, Nordirland als Reise- und Golfdestination in aller Welt bekannt zu machen."
Doch Nordirland hat nicht nur den grandiosen Links Course von Royal Portrush zu bieten. Mit Royal County Down in Newcastle, einem Platz, der in jedem Ranking unter den Top Ten geführt wird, mit Portstewart, Castlerock und Ardglass sind weitere Links Courses in Nordirland zu finden – und wer Abwechslung will und Herausforderung sucht sollte den Malone Golf Club in Belfast testen. Dieser gilt als einer der besten Parkland Courses Irlands.
KULINARIKER-Info: Irland ist ein Paradies für Golfer. Mehr als 450 Golfplätze sorgen für eine Dichte von grünen Spielwiesen wie man sie ansonsten nirgends auf der Welt findet, dazu liegen mehr als ein Drittel aller Links Courses auf der grünen Insel. Der Golfstrom beschert der Insel ein ganzjährig mildes Klima, die Gastfreundschaft der Iren ist legendär, und auch kulinarisch hat Irland in den letzten zehn Jahren gewaltig zugelegt und verfügt selbst im hintersten Winkel über herausragende Restaurants und Hotelangebote, die den internationalen Vergleich nicht fürchten müssen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.entdeckeirland.de/golfen.
Fotos: Getty Images



Natürlich sind Agrar-Spekulanten längst auf der untersten moralischen
Stufe angekommen. Spekulationsgeschäfte mit Nahrung töten. Genau wie
Monokulturen, Biodiesel aus Soja oder Spekulationen mit Wasser. Indirekt
geschieht dies, selten dokumentiert, mit zeitlicher Verzögerung. Die
verantwortlichen Akteure süffeln von Provisionen und Boni längst schon
Cocktails an der Bar, wenn für Apinke und Sowande der Todeskampf erst
beginnt. Außerdem liefern Hungertote einfach weniger spektakuläre Bilder
als beispielsweise durch Kleinwaffen zerfetzte Leiber. Deutschland ist
an der Verbreitung der "Massenvernichtungswaffen des 21. Jahrhunderts"
(Kofi Annan) immerhin mit einem Exportvolumen von 76,15 Millionen Euro
(2012) beteiligt. Und was bitteschön hat (legaler) Waffenhandel mit
(legalen) Warentermingeschäften zu tun? Eine ganze Mange. Das Primat des
Ökonomischen bestimmt längst die Grenzen des Politischen und Moral taugt
nur bedingt als ökonomisch messbare Größe. Der mehrfach chemisch
gereinigte EU-Gesetzentwurf zur Eindämmung der Nahrungsmittelspekulation
ist hierfür nur ein weiterer Beleg, meint DER KULINARIKER.




