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Lottozahlen und Aktienkurse bereits eine Woche vorher kennen, die versemmelte Statistik-Klausur noch einmal schreiben können oder den Fehltritt, den die Partnerin nun überraschenderweise doch nicht so lustig fand, schlicht nicht begangen haben: eine kleine Auswahl von Wünschen, die jeder sicher schon einmal hegte. Dienlich hierfür wären Reisen in und durch die Zeit, die im Regelfall leider nur in einschlägigen Science Fiction-Romanen und Filmen mit von Österreichern besetzten Hauptrollen stattfinden. Oder auf einer Entdeckungstour an die Costa Brava, wie Lars Oldenbüttel nachweist.
Zeit kennt - trotz Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie und Zwillingsparadoxon - nur eine Richtung: nach vorn. Da wundert es nicht, dass Physiker Stephen Hawking resigniert konstatiert: "Die Gesetze der Physik haben sich verschworen, eine Zeitreise von makroskopischen Objekten zu verhindern." Doch der Mann irrt. Zeitreisen in die Vergangenheit und Zukunft sind möglich - und das manchmal sogar zeitgleich. Steigen Sie ein in die Zeitmaschiene und schnallen Sie die Sicherheitsgurte ab: Los geht's an die Costa Brava, nach Lloret de Mar.
Chronologisch korrekt bewegen wir uns zunächst auf der Zeitachse um rund 23 Jahre zurück. Mit 16 die erste Auslandsreise mit selbstverdientem Geld, Spanien, Sonne, bunte Diskotheken, fliegende Schmuck- und Drogenhändler an jeder Kreuzung, angetrunkene Blondinen, die von selbst wie überreife Früchtchen in die Arme fallen und Party am Strand bis zum Mittag. Damals ein echter Traum. Zehn Tage für 400 Mark die Sau rauslassen. Nun gut, die Mark heisst heute Euro. Doch diese Retro-Reise hat bis jetzt perfekt geklappt. Eine Stunde Lloret - das war es dann aber auch schon. Alles wie damals. Warum auch nicht. Weiter geht es im Geschwindschritt Richtung Echtzeit.
Die reale, jetzige. Und in ein Paralleluniversum namens Alva Park Resort & Spa. Nur durch eine Felszunge respektive einen Hügel vom munteren Treiben in Lloret getrennt, liegt dieses im Januar 2005 eröffnete Fünf-Sterne-Hotel in Platja de Fenals. Von Außen deutet noch kaum etwas darauf hin, was uns im Inneren erwartet: ein konsequent und bis ins Detail ausgestatteteter asiatisch-kolonialer Traum. Ein Interieur-Mix, der dem Auge immer wieder neue Nuancen präsentiert: Accessoires orientalischen, mongolischen und chinesischen Ursprungs, die gezielt eingesetzt, gemeinsam mit hochwertigen Hölzern und Stoffen eine athmosphärische Dichte erzeugen, die nicht irritierend wirkt, sondern harmonisch. Fast organisch gewachsen. Untermauert wird dieser Eindruck durch hunderte von Orchideen, die farbliche Akzente setzen. Im großzügigen Spa-Bereich wie in jeder der derzeit 86 Nobelsuiten.
Und die haben es in sich. Modernes Design trifft hier auf durchdachten Technikeinsatz, Komfort auf Wohnlichkeit mit Wohlfühlfaktor. Es ist wie Zuhause. Nur eben schöner. Von den vielen kleinen Aufmerksamkeiten, die während des gesamten Aufenthaltes den Gast dezent verwöhnen, ganz zu schweigen. Das alles hat natürlich System, kommen Näherungswerte der Perfektion doch nicht von ungefähr. "Wir haben von Anfang an eine sehr stringente Philosophie verfolgt, die klar auf Luxushotellerie ausgericht ist und sich über Qualität definiert", verdeutlich Christian Kirschner, einer der Direktoren des Alva Park. "Dennoch ist unser Konzept offen, wird ständig evaluiert und weiter ausgebaut." Sichtbares Zeichen ist die neue Grand Suite 163, für die es hinauf in den sechsten Stock geht. Kirschner gewährt dem KULINARIKER als erstes Magazin überhaupt Einblick in das Innenleben dieses Wohntraumes, der für 14.000 Euro die Nacht jeden nur erdenklichen Komfort bietet. Butler und privates Küchenteam inklusive.
Noch ist unsere Reise durch die Zeit, Sie haben es sicher bemerkt, nicht ganz komplett. Drehen wir die Zeiger der Uhr also noch ein Stück nach vorne, bis auf Zukunft. An der Costa Brava wird schon heute eine Menge unternommen, um einen Imagewandel einzuleiten und neben den klassischen Zielgruppen neue Gästestrukturen aufzubauen. Ein Paradebeispiel für diese Entwicklung ist das Alva Park Resort & Spa zweifelsfrei - und dennoch nur eine Insel, die sich deutlich abhebt aus dem Meer der Mittelmäßigkeit. Die Region setzt, wie Cristina Bubé, Direktorin des Convention Bureau von Girona erläutert, verstärkt auf die Themen Kultur, Geschichte, katalanische Genüsse und Natur. Auch, so sehen es die Planungen bis 2015 vor, auf Veranstaltungen und Incentives. Doch das braucht mehr Angebote wie das Alva Park, mutige Investoren - und politischen Willen. Ob es gelingt, bleibt abzuwarten. Zu wünschen wäre es dieser sympathischen Küstenregion allemal.
KULINARIKER-Tipp: Bevor das Alva Park Resort & Spa die Türen der neuen Grand Suite 163 mit einem regulären Preis von 14.000 Euro pro Nacht öffnet, bietet das Hotel ein einmaliges pre-opening Arrangement an. Noch bis zum 4. Oktober 2009 können Gäste die Suite für eine Nacht buchen - zum Preis von 2.400 Euro für zwei Erwachsene und zwei Kinder bis zwölf Jahre. Buchungen unter
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oder telefonisch unter +34-972-36 85 81.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.alvapark.com.
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